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Rotes Kreuz nimmt zweites Herzenswunsch-Hospizmobil in Betrieb

Aufgrund vermehrter Anfragen und oftmals zeitgleicher Fahrten hat das Rote Kreuz nun ein weiteres Fahrzeug in Dienst gestellt.

Die Ehrenamtlichen des Roten Kreuzes haben im Herbst ein zweites zusätzliches und komplett mit Spendengeldern finanziertes Herzenswunsch Hospizmobil für das Berchtesgadener Land, den Landkreis Traunstein und das Bundesland Salzburg in Betrieb genommen. Das rund 48.000 Euro teure Fahrzeug ist für den behindertengerechten Transport von Fahrgästen im Rollstuhl ausgebaut und kann weitere Gehfähige befördern. Bei einem musikalischen Weißwurst-Frühschoppen in gemütlicher Runde mit Helfern, Unterstützern, interessierten Gästen und den Musikanten Willi Weber und Falk Lexhaller spendete Dekan Markus Moderegger dem Team und dem neuen Auto an der Einsatzhalle in Schwarzbach-Marzoll den kirchlichen Segen für stets unfallfreie Fahrten.

„Das zweite Auto war nötig, da wir immer mehr und oft auch Anfragen für zeitgleiche Fahrten bekommen, die man in vielen Fällen wetterbedingt, aufgrund des momentanen Gesundheitszustands oder weil die Fahrgäste schlichtweg nur noch eine sehr begrenzte Lebenserwartung haben, auch nicht verschieben kann“, erklärt BRK-Kreisbereitschaftsleiter Florian Halter, der das Herzenswunsch Hospizmobil im Juli 2018 ins Leben gerufen hat. In den vergangenen sechs Jahren kam es wiederholt vor, dass bereits alles für eine Fahrt organisiert und vorbereitet war, der Fahrgast aber kurz vorher verstarb. Allein 2023 konnte das Rote Kreuz 67 Herzenswünsche mit dem Hospizmobil erfüllen – 2024 sind es bereits 73, darunter mehrere Fahrten nach Kroatien, aber auch nach Italien, in die Schweiz, nach Ungarn und Slowenien, wobei heuer schon knapp 40.000 Kilometer zusammengekommen sind.

Die meisten Fahrten finden in den wärmeren Sommermonaten statt, was bisher automatisch dazu geführt hat, dass die Freiwilligen mit nur einem Auto immer wieder an ihre Grenzen gestoßen sind und sich andere Autos des Roten Kreuzes ausleihen mussten. Halter: „Dank unserer großzügigen Spender sind wir nun flexibler und handlungsfähiger!“ Der neue VW Caddy Maxi ist etwas kleiner als das er erste Hospizmobil und als Behindertentransportwagen (BTW) mit Rollstuhlrampe und Rückhaltesystemen ausgebaut.

red/Pressemitteilung BRK BGL
Bilder © BRK BGL
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