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55-Jährige liegt verletzt und unterkühlt im Wappach

Weiters verirrte sich eine Frau im Kirchholz und zwei Schwestern gerieten am Vorderstaufen in die Dunkelheit.

55-Jährige liegt verletzt und unterkühlt im Wappach


Einsatzkräfte der Bergwachten Bad Reichenhall und Freilassing und der gemeinsamen Canyon-Rettungsgruppe von Berg- und Wasserwacht haben am späten Donnerstagnachmittag (9. November) eine 55-jährige Frau gerettet, die Wanderer gegen 17.15 Uhr verletzt und unterkühlt im Abstieg vom Dötzenkopf an der Querung durch den Wappach gefunden hatten. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, war die Frau bereits aus dem Wasser, so dass der Großteil der für einen Einsatz in der wasserführenden Schlucht alarmierten Canyon-Retter bereits auf der Anfahrt wieder umkehren konnte. Die Bergwacht versorgte die Ortsansässige und transportierte sie liegend bis zum Wanderparkplatz am Alpgarten, wo sie zunächst der Inzeller Bergwachtnotarzt und dann eine Rettungswagenbesatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes und die Reichenhaller Notärztin übernahmen, weiter medizinisch versorgten und dann ins Klinikum Traunstein einlieferten. Die Bergwacht war insgesamt rund eine Stunde lang im Einsatz; die Polizei nahm den Unfall vor Ort auf.

52-Jährige verirrt sich im Kirchholz


Bereits am Donnerstag vor einer Woche (2. November) mussten Bergwacht und Polizei einer 52-Jährigen aus dem inneren Landkreis helfen, die eigentlich zu Fuß von Bayerisch Gmain nach Piding wollte, um ihr Auto aus der Werkstatt abzuholen und von ihrem Handy durch den Truppenübungsplatz Kirchholz gelotst wurde, wo sie dann in der Dämmerung im dunklen Wald die Orientierung verlor und gegen 17.30 Uhr über Notruf Hilfe anforderte. Eine Polizeistreifenbesatzung fand die Unverletzte zu Fuß in der Nähe des Sendemastens, wobei die Reichenhaller Bergwacht die Verstiegene und die Beamten mit dem Auto abholte und die 52-Jährige dann zu ihrer Tochter fuhr. Vier Bergretter waren eine Stunde lang im Einsatz.

Schwestern aus Sachsen sitzen ohne Licht am Vorderstaufen fest


Am Montag vor einer Woche brauchten zwei unverletzte Schwestern aus Sachsen Hilfe, die einen Wochenendausflug nach München gemacht hatten und dann noch eine Bergtour machen wollten. Die 26-Jährige und ihre 17-jährige Schwester fuhren dafür mit dem Zug nach Bad Reichenhall, mit dem Bus weiter nach Piding und stiegen über den Fuderheuberg in Richtung Hochstaufen-Jagersteig auf, wo sie dann kurz nach 19 Uhr ohne Stirnlampen unterhalb der Werner-Riedel-Brücke nicht mehr weiterkamen und einen Notruf absetzten. 13 Bergretter der Bereitschaften Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger fuhren über die Baumannstraße auf der Nordseite an und machten sich zu Fuß auf die Suche, fanden die Unverletzten, stiegen mit ihnen ab und fuhren sie zum Reichenhaller Bahnhof, wobei der Einsatz gute drei Stunden dauerte.

red/Pressemitteilung BRK BGL
Bilder © Leitner BRK BGL
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