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Bundespolizei vollstreckt am Wochenende zehn Haftbefehle

Drei der Verhafteten konnten den Haftbefehl durch Zahlung einer Geldstrafe abwenden, die anderen Sieben mussten ihre ausstehende Haftzeit antreten.

Am Wochenende (8.-10. September) hat die Bundespolizei zehn mit Haftbefehl gesuchte Personen auf Straßen und Zügen festgestellt. Während drei der Verhafteten ihre Geldstrafen bezahlen konnten, hat die Einreise für sieben Gesuchte im Gefängnis geendet.

Am Freitag verhaftete die Bundespolizei einen 54-jährigen Kroaten auf der A8. Er wurde wegen gefährlicher Körperverletzung durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main gesucht. Der 54-Jährige hatte noch knapp sechs Monate Freiheitsstrafe zu verbüßen und wurde durch die Bundespolizei festgenommen.

Bundespolizisten stoppten am Samstag auch die Einreise eines 43-jährigen Rumänen über die A8. Das Amtsgericht Düsseldorf forderte noch 1.100 Euro wegen gefährlicher Körperverletzung von dem Mann. Da er die Summe nicht zahlen konnte, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

In der Nacht zu Sonntag stellte die Bundespolizei in ihrer Kontrollstelle auf der A8 einen 40-jährigen Slowenen fest. Nach ihm suchte die Staatsanwaltschaft Hechingen wegen Trunkenheit im Verkehr. Die ausstehende Geldstrafe in Höhe von 3.000 Euro konnte er nicht zahlen. Seine Reise endete in einer Haftanstalt.

Ähnlich erging es einem 22-jährigen Serben, den die Bundespolizei am Sonntagmorgen auf der A8 feststellte. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart suchte nach der Person wegen unerlaubten Aufenthaltes und einer offenen Geldstrafe in Höhe von 4.500 Euro. Da auch der Serbe nicht in der Lage war den Betrag zu zahlen, endete auch seine Reise im Gefängnis.

Die Einreise in den frühen Morgenstunden des Sonntages endete für einen 26-jährigen Nordmazedonier an der Grenzkontrollstelle mit einer Festnahme durch die Bundespolizei. Die Person wurde wegen besonders schwerem Fall des Diebstahls durch die Staatsanwaltschaft Hamburg mit Untersuchungshaftbefehl gesucht.

Nach einem 35-jährigen Bulgaren suchte die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Der Bulgare ging der Bundespolizei auf der A8 am Sonntagmorgen ins Netz. Die ausstehende Geldstrafe in Höhe von 900 Euro konnte er nicht zahlen, sodass auch er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde.

Die Einreise mit dem Zug endete für einen 52-jährigen Bulgaren am Sonntagabend mit einer Festnahme am Bahnhof Freilassing durch Einsatzkräfte der Bundespolizei. Die Staatsanwaltschaft Traunstein suchte wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis nach dem Mann, bei dem noch eine Geldstrafe in Höhe von 1.700 Euro ausstand. Die Bundespolizei überstellte ihn der Justiz.

red/Pressemitteilung Bundespolizei Freilassing

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