Auf der St2103 bei Pfingstl wurde die Geschwindigkeit gemessen. Während ein Türke im Urlaub war, lief seine Kfz-Versicherung aus. Ein per Haftbefehl gesuchter Georgier wurde von seinem Freund ausgelöst. Bei einem Zugreisenden fand die Polizei Crack und Amphetamine.
In der Zeit von 07:32 Uhr bis 13:00 Uhr wurde an der Kontrollstelle Anger (außerorts) – St 2103 / Pfingstl – in Fahrtrichtung Norden kontrolliert. 1678 Fahrzeuge fuhren durch die Kontrolle. 2 Lenker wurden angezeigt und 11 Lenker verwarnt. Der Schnellste war bei erlaubten 70 km/h mit 100 km/h unterwegs.
Ein 31-jähriger Türke wurde am Mittwochmorgen auf der A8, kurz nach seiner Einreise über den Grenzübergang Walserberg, auf Höhe Anger durch die Grenzpolizei Piding einer Kontrolle unterzogen.
Bei der Überprüfung des Fahrzeuges stellte sich heraus, dass dieses bereits seit Ende Juli zur Entstempelung aufgrund fehlender Haftpflichtversicherung ausgeschrieben ist. Der Mann gab an, einige Wochen Urlaub in der Türkei gemacht zu haben. Währenddessen muss es wohl zu einem Abbuchungsproblem mit der Versicherung gekommen sein.
Das Fahrzeug wurde vor Ort entstempelt und der Mann wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz angezeigt. Nach Abschluss der polizeilichen Sachbearbeitung musste sich der 31-Jährige sowohl um eine neue Versicherung als auch um eine neue Zulassung für den Pkw kümmern. Bis dahin wurde die Weiterfahrt unterbunden.
Dass gute Freunde in einer Notsituation oft die letzte Rettung sind, musste Donnerstagnacht auch ein 37-jähriger Georgier erkennen. Diesem ist es zu verdanken, dass der Georgier einen Gefängnisaufenthalt nur knapp entging.
Der Mann wurde Donnerstagnacht als Fahrgast in einem ungarischen Flixbus durch die Schleierfahnder der Grenzpolizei Piding an der Rastanlage Piding kontrolliert.
Beim Abgleich seiner Personalien mit dem polizeilichen Fahndungsbestand wurde festgestellt, dass gegen den Georgier ein Haftbefehl wegen eines Vergehens der Urkundenfälschung erlassen wurde. Zur Auswahl stand nun ein viermonatiger Gefängnisaufenthalt oder die sofortige Bezahlung einer Geldstrafe im mittleren vierstelligen Bereich.
Da der Mann selbst über keine ausreichenden Barmittel verfügte, kontaktierte er einen Freund in Nordrhein-Westfalen. Dieser machte sich kurzerhand auf dem Weg zur nächsten Polizeistation und zahlte die geforderte Summe ein. So konnte der 37-Jährige die Haftstrafe noch knapp abwenden und seine Reise letztendlich als freier Mann fortsetzen.
Am Freitagvormittag kontrollierten die Schienenfahnder der Grenzpolizei Piding einen 45-jährigen deutschen Zugreisenden, der sich auf dem Heimweg von Italien nach München befand. Da bei dem Mann drogentypische Auffälligkeiten festzustellen waren, entschieden sich die Fahnder, ihn und sein mitgeführtes Gepäck nach Betäubungsmittel zu durchsuchen. In der Umhängetasche wurden die Beamten schnell fündig und stellten mehr als sieben Gramm der Droge „Crack“ sowie elf Gramm Amphetamine sicher. Da es sich bei „Crack“ um eine sehr starke und schnell wirkende Droge mit extrem hohen psychischen Suchtpotenzial handelt, wird diese als besonders gefährlich eingestuft.
Der Tatverdächtige gab in seiner Vernehmung an, die Drogen zum Eigenkonsum in Italien erworben zu haben. Nach Anzeigenaufnahme und Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 45-Jährige von der Dienststelle entlassen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz.
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