Bei einer Einreisekontrolle hatten Kräfte der Bundespolizeiinspektion Freilassing eine unerlaubte Schreckschusswaffe, ein Messer, einen Teleskopschlagstock und 68 Patronen gefunden.
Im Zuge der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle durchsuchten am Mittwochnachmittag (28. Juni) die Beamten einen Pkw mit slowakischer Zulassung. Unter dem Fahrersitz stellten sie dabei eine griffbereite, entsicherte und vorbespannte Schreckschusswaffe ohne PTB-Prüfzeichen fest, die mit sieben Schuss Platzpatronen geladen war. Daneben lag zudem ein aufmunitioniertes Ersatzmagazin mit zehn Schuss.
Die Schusswaffe konnte dem Fahrer, einem 33-jährigen Slowaken, zugeordnet werden. Außerdem stellten die Bundespolizisten in der Mittelkonsole einen Teleskopschlagstock sowie ein Messer mit einer feststehenden Klingenlänge von 15,3 Zentimeter fest. Außerdem befanden sich dort weitere 68 Platz- und Gaspatronen. Einen Waffenschein besaß der Mann nicht.
Gegen den Slowaken besteht somit der Verdacht des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des illegalen Besitzes einer Schusswaffe und von Munition, wegen des Verbringens einer Schusswaffe und von Munition in einen anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union und wegen des Führens einer Hieb- oder Stoßwaffe. Dadurch besteht Straftatverdacht in vier Fällen sowie der Verdacht einer Ordnungswidrigkeit.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Traunstein muss der 33-Jährige eine Sicherheitsleistung in Höhe von 5.000 Euro hinterlegen. Die Waffen wurden als Beweismittel beschlagnahmt. Da der Slowake den Betrag nicht aufbringen konnte, wird er heute einem Richter des Amtsgerichts Laufen vorgeführt.
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