Die Beamtinnen und Beamten der Bundespolizeiinspektion Freilassing hatten am vergangenen Osterwochenende wieder alle Hände voll zu tun. Insgesamt stellten sie 18 Haftbefehle fest und deckten zahlreiche Schleusungen auf - auch dank eines Bürgerhinweises.
Über die vergangenen Osterfeiertage stellte die Bundespolizeiinspektion Freilassing insgesamt 85 Personen fest, die versuchten, unerlaubt nach Deutschland einzureisen oder bereits unerlaubt eingereist waren. Dabei vereitelten die Beamten auch sechs Schleusungen.
Neben der illegalen Migration gingen den Fahndern der Bundespolizei auch 18 Personen ins Netz, die aufgrund von Haftbefehlen gesucht wurden. Neun von ihnen mussten hinter Gitter. Die Übrigen durften nach Zahlung ihrer jeweiligen Geldstrafe weiterreisen. Hinzu kamen noch neun Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und drei Verstöße gegen das Waffengesetz. Des Weiteren wurde eine gefälschte Urkunde sichergestellt.
Sechs Autofahrer, denen Verkehrsverstöße zur Last gelegt wurden, übergaben die Bundespolizisten zuständigkeitshalber an die Landespolizei.
Ein Bürger informierte die Bundespolizeiinspektion Freilassing in den Abendstunden des Ostersonntages über vier Personen, die zu Fuß neben der B20 unterwegs waren. Bei den eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen waren auch Beamte der Landespolizei sowie ein Diensthund der Bundespolizei eingesetzt. Die freiwilligen Feuerwehren Burgkirchen und Burghausen unterstützen zudem mit Wärmebilddrohnen die nächtliche Suchaktion.
Nachdem die Personen von der Drohne als Wärmesignatur festgestellt worden waren, nahm Bundespolizei vier Personen in Gewahrsam, die zuvor ein Schleuser abgesetzt hatte. Bei der Durchsuchung der Personen konnten türkische Reisepässe aufgefunden werden. Diese waren zusammen geschickt in einer Packung Feuchttücher versteckt. Auch die mutmaßlichen Abholer, ein 43-jähriger Deutscher und ein 43-jähriger Türke entdeckten die Beamten in einem PKW mit deutscher Zulassung.
Bereits am Karfreitag kontrollierte die Bundespolizei Freilassing am Grenzübergang Schwarzbach einen PKW mit rumänischer Zulassung. Bei der Durchsuchung des Autos wurde in der Türablage der Fahrertür zunächst eine verbotene Stahlrute aufgefunden. Im Kofferraum entdeckten die Bundespolizisten zudem eine große Menge Bargeld. Die Banknoten im Wert von rund 65.000 Euro waren in mehreren Bekleidungsstücken des Reisegepäcks versteckt. Die beiden Insassen konnten keine konkreten Angaben zur Herkunft und dem Zweck des Bargeldes machen, wodurch der Verdacht der Geldwäsche bestand. Die 33- und 34-jährigen Rumänen wurden deshalb an das Zollfahndungsamt München übergeben und das Geld beschlagnahmt.
| ← | April 2026 | → | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
| 30 | 31 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 |
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 | 1 | 2 | 3 |