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Bundespolizei unterbindet lebensgefährdende Schleusung bei Laufen

Der mutmaßliche Schleuser kam wegen Einschleusen von Ausländern unter lebensgefährdeten Bedingungen in Untersuchungshaft.

Am Sonntagvormittag (6. November) stoppten Beamte der Freilassinger Bundespolizei bei Laufen ein Fahrzeug mit österreichischer Zulassung. Der Fahrer, ein 30-jähriger Türke händigte den Bundespolizisten eine österreichische Aufenthaltsberechtigungskarte aus. Seine vier Begleiter konnten keine zur Einreise nach Deutschland erforderlichen Ausweisdokumente vorweisen. Bei der Nachschau im Fahrzeug entdeckten die Fahnder zwei weitere Personen, zusammengepfercht im Kofferraum des PKW. Sie konnten lediglich türkische Identitätskarten vorweisen.

Wegen des Verdachts einer Schleusung nahmen die Beamten alle sieben Personen vorläufig fest. Auf der Dienststelle ermittelten die Polizisten, dass es sich bei den Geschleusten um vier türkische beziehungsweise zwei afghanische Staatsangehörige handelt. Eine Abfrage im polizeilichen Fahndungssystem ergab zudem, dass der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.

Er muss sich nun wegen Einschleusen von Ausländern unter lebensgefährdeten Bedingungen sowie wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten. Nach einer Vorführung beim Richter brachten die Beamten den 30-Jährigen zur Untersuchungshaft in eine Justizvollzugsanstalt. Die Bundespolizisten zeigten die Geschleusten wegen der versuchten unerlaubten Einreise an, verweigerten ihnen die Einreise nach Deutschland und wiesen sie anschließend nach Österreich zurück.

red/Pressemitteilung Bundespolizei Freilassing
Bild © Bundespolizei Freilassing
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