Das Gesundheitsamt im Landratsamt informiert, dass es seit Freitag 833 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich 18 Personen als direkte Kontaktpersonen in Quarantäne. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 32.981 (Stand RKI: 14.03.2022, 00:00 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 2.028,6 (Stand RKI: 14.03.2022, 00:00 Uhr).
Aktuell gibt es 2.993 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis. Derzeit gibt es insgesamt 480 Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land, davon 169 in Alten- und Pflegeheimen, 1 in Gemeinschaftsunterkünften, 242 in Schulen, 58 in Kindergärten und 10 in Justizvollzugsanstalten. In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 2.157 neue COVID-19-Fälle.
In der vergangenen Woche (KW 10) wurden im kommunalen Testzentrum BGL in Bayerisch Gmain insgesamt 1.930 Personen abgestrichen. COVID-19-positiv getestete Personen, die ihren Wohnsitz nicht im Berchtesgadener Land haben, werden nicht zur Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle im Landkreis Berchtesgadener Land gezählt und werden daher auch nicht zur Berechnung der 7-Tage-Inzidenz des Berchtesgadener Lands herangezogen.
In den Kliniken der Kliniken Südostbayern AG (KSOB) im Berchtesgadener Land werden aktuell 44 COVID-19-Patienten stationär behandelt, davon 2 Personen intensivmedizinisch. 35 Patienten haben ihren Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land.
Die KSOB behandeln an den Standorten im Landkreis Traunstein derzeit 54 COVID-19-Patienten. 9 Personen haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land, davon werden 2 Personen intensivmedizinisch behandelt.
Insgesamt werden in den Kliniken der KSOB an ihren Standorten im Berchtesgadener Land und Traunstein 98 COVID-19-Patienten behandelt. Davon befinden sich 93 Patienten auf der Normalstation und 5 Patienten auf der Intensivstation.
Die aktuelle Gemeindeaufstellung zeigt einen Vergleich der Neuinfektionen der jeweils letzten 7 Tage in den einzelnen Gemeinden im Landkreis Berchtesgadener Land:
| Gemeinde | Einwohner je Gemeinde | Stand: 10.03.2022 | Stand: 14.03.2022 |
|---|---|---|---|
| Ainring | 9.847 | 207 | 183 |
| Anger | 4.532 | 105 | 105 |
| Bad Reichenhall | 18.530 | 334 | 327 |
| Bayerisch Gmain | 3.086 | 66 | 70 |
| Berchtesgaden | 7.698 | 130 | 116 |
| Bischofswiesen | 7.280 | 198 | 153 |
| Freilassing | 17.289 | 334 | 333 |
| Laufen | 7.319 | 158 | 156 |
| Marktschellenberg | 1.764 | 41 | 36 |
| Piding | 5.447 | 94 | 85 |
| Ramsau b. Berchtesgaden | 1.714 | 42 | 39 |
| Saaldorf-Surheim | 5.554 | 126 | 154 |
| Schneizlreuth | 1.325 | 19 | 22 |
| Schönau a. Königssee | 5.596 | 129 | 108 |
| Teisendorf | 9.346 | 192 | 270 |
| GESAMT | 106.327 | 2.175 | 2.157 |
Die COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage im Berchtesgadener Land verteilen sich auf Altersgruppen wie folgt:
| Jahrgang | Stand: 07.03.2022 | Stand: 14.03.2022 |
|---|---|---|
| 2011 – 2021 | 230 | 279 |
| 2001 – 2010 | 237 | 318 |
| 1991 – 2000 | 328 | 339 |
| 1981 – 1990 | 385 | 338 |
| 1971 – 1980 | 287 | 269 |
| 1961 – 1970 | 303 | 296 |
| 1951 – 1960 | 132 | 175 |
| 1941 – 1950 | 71 | 67 |
| 1931 – 1940 | 52 | 65 |
| 1921 – 1930 | 6 | 11 |
| Gesamt | 2.031 | 2.157 |
Seit vier Wochen arbeitet das Staatliche Gesundheitsamt Berchtesgadener Land mit Unterstützung der Software „CISS“ (Covid IT-Solutions for Sormas), die eine Digitalisierung der Kontaktpersonennachverfolgung ermöglicht. In Zeiten von hohem Fallaufkommen ist das Gesundheitsamt durch diese technische Neuerung schneller in der Lage, sich einen Überblick zu verschaffen und die Bürger zeitnah über ihre Isolation zu informieren.
Die Umstellung auf die digitale Fallbearbeitung kam zu einem Zeitpunkt, zu dem das Gesundheitsamt mit einem täglichen Fallaufkommen von durchschnittlich 500 Fällen pro Tag konfrontiert war. Unter Ausschöpfung aller Kapazitäten konnten auf konventionelle Art maximal 200 Fälle pro Tag abgearbeitet werden. Entsprechend waren Rückstände in der Fallbearbeitung nicht zu vermeiden – eine Kontaktaufnahme mit den Bürgerinnen und Bürgern innerhalb der Quarantänezeit konnte nicht mehr zuverlässig gewährleitet werden.
Seit der Umstellung konnte das Bearbeitungspensum auf das Doppelte gesteigert werden. Mit Unterstützung von Kräften aus dem Haus, anderen Behörden und der Bundeswehr war es möglich, die Rückstände innerhalb von zweieinhalb Wochen aufzuarbeiten. Das Stammpersonal schafft das tägliche Fallaufkommen nun mit Unterstützung des Digitalen Kollegen alleine.
Das Feedback der Betroffenen gegenüber dem Gesundheitsamt ist trotz erster Anlaufschwierigkeiten durchwegs positiv. Nach Befundeingabe in das System erhalten Betroffene innerhalb kürzester Zeit die Möglichkeit, ihre Daten digital und datensicher zu übermitteln. Auf Basis der Angaben des Bürgers (Symptome ja/nein) legt ein Mitarbeiter des Gesundheitsamts anschließend die Quarantänezeiten fest und übermittelt per CISS die Daten an den externen Dienstleister. Der Versand der Bescheinigungen wird dort vorbereitet und durchgeführt.
Für die Bürgerinnen und Bürger entfallen durch den Einsatz des Digitalen Kollegen die telefonischen Gespräche mit dem Amt. Sie können bequem auf dem Tablet oder Handy mit dem Gesundheitsamt in Kontakt treten und ihre Informationen übermitteln.
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