Wanderer sitzt in steiler Rinne auf der Südseite des Halskopfs fest
17 Einsatzkräfte der Bergwacht Ramsau waren am Freitagabend über vier Stunden lang bei einem aufwendigen Einsatz in den Südwänden des Halskopfs (Reiteralpe) gefordert, wo ein unverletzter, verstiegener 43-jähriger Reichenhaller in rund 1.200 Metern Höhe 80 Meter unterhalb des Gipfels in einer steilen Rinne festsaß. Bereits vor einer Woche ereignete sich noch ein Skitourenunfall an der Schärtenspitze.
Skitourenunfall am Kopf des Hundes
Bereits am Montagnachmittag (14. Februar) musste die Bergwacht Ramsau zusammen mit der Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ zur Eisbodenscharte an der Schärtenspitze (Hochkaltermassiv) ausrücken, wo sich eine 57-jährige Skitourengeherin aus der Nähe von München im Bereich des Gipfels vom Kopf des Hundes eine Bänderverletzung am Knie zugezogen hatte, so dass die selbst nicht mehr über die Hochalm abfahren konnte. Der Heli brachte einen Ramsauer Bergretter zum Unfallort und nahm die in einem Rettungssitz gesicherte Patientin und den Retter per Winde auf und flog sie ins Tal, wo sie der Heli-Notarzt untersuchte, bevor sie von ihrem Begleiter zur Klinik gefahren wurde; die angeforderte Rettungswagenbesatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes wurde nicht mehr benötigt. Neun Bergretter waren gute eineinhalb Stunden gefordert.
