Auf der Watzmanngugl verletzte sich ein Skitourengeher, am Toten Mann erlitt eine Bergsteigerin eine Knieverletzung und zwischen Kühroint und Wimbachbrücke kollidierte eine Rodlerin mit einem Baum.
Am Montagnachmittag war die Bergwacht Ramsau zwischen 13.30 und 15 Uhr auf der Watzmanngugl gefordert, wo sich ein 28-jähriger Skitourengeher aus dem mittleren Landkreis schwer am Sprunggelenk verletzt hatte und selbst nicht mehr abfahren konnte. Die beiden Begleiter kümmerten sich um den Verletzten und stellten den Wärmeerhalt sicher, wobei die alarmierte Besatzung des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ die Einsatzstelle rund 150 Höhenmeter unterhalb der Gugl fand, mit dem Tau vom Tallandeplatz Retter an die Unfallstelle brachte und den Patienten dann per Tau zur Bergrettungswache flog, wo ihn der Heli-Notarzt versorgte und an eine Rettungswagenbesatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes übergab, die ihn dann in die Kreisklinik Berchtesgaden einlieferte. Die Begleiter konnten ohne Hilfe selbst abfahren.
Bereits am vergangenen Sonntag (23. Januar) war die Bergwacht Ramsau am Toten Mann im südlichen Lattengebirge gefordert, wo sich eine 26-jährige Reichenhallerin gegen 12 Uhr im Aufstieg zum Hirschkaser schwer am Knie verletzt hatte. Die in der Skiwacht vor Ort eingesetzten Ramsauer Bergretter versorgten die junge Frau, wobei wegen der starken Schmerzen die nachgeforderte Berchtesgadener Notärztin mit dem All-Terrain-Vehicle (ATV) zur Unfallstelle im Wald gefahren werden musste. Die Bergretter brachten die stabilisierte Patientin dann mit dem Akja ins Tal und übergaben sie am ehemaligen Gasthaus Schwarzeck an eine Rettungswagenbesatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes, die sie in die Kreisklinik Bad Reichenhall einlieferte. Die Bergwacht war bis 13.45 Uhr gefordert.
Bereits am Samstag vor einer Woche (15. Januar) brauchte eine 37-Jährige aus Niederbayern notärztliche Hilfe, da sie bei der Abfahrt mit dem Schlitten von Kühroint zur Wimbachbrücke bei einer Kollision mit einem Baum Verletzungen am Brustkorb erlitten hatte und Probleme mit der Atmung hatte. Die Bergwacht Ramsau konnte die Unfallstelle mit dem ATV erreichen, forderte aufgrund der mutmaßlich schweren Verletzungen aber einen Notarzt nach. Obwohl am Watzmann schönstes Wetter war, konnten die Helis aus Traunstein wie auch aus Salzburg wegen Bodeninversionsnebel nicht starten, weshalb der Schellenberger Bergwachtnotarzt mit dem Fahrzeug anrückte, die Frau untersuchte und dann an eine Rettungswagenbesatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes übergab, die sie in die Kreisklinik Bad Reichenhall einlieferte.
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