untersberger.info - Logo

Verkehrskontrollen von 22. bis 28. November 2021

Mit über 1,1 Promille fuhr ein 25-Jähriger durch Berchtesgaden. Ein 19-Jähriger hatte den Auspuff seines Pkw manipuliert. Aufgrund eines Führerscheinentzugs nutzte ein Bosnier-Franzose seinen zweiten Führerschein. Ohne Führerschein, dafür mit einer Waffensammlung, reiste ein 29-Jährige durch das Bundesgebiet. Auch ein 28-Jähriger hatte eine illegale Waffe dabei. In einem Zug versuchten zwei Männer ohne Ausweis, Ticket und 3G-Nachweise einzureisen. Ein betrunkener Pidinger wurde in Bad Reichenhall gestoppt. Bei einer Einreisekontrolle versuchte ein 32-Jähriger sein Marihuana zu verschlucken. Ein verbotenes Messer hatte ein 43-Jähriger dabei. Bei Piding vollstreckten die Schleierfahnder einen Haftbefehl. Geschwindigkeit fanden in Bad Reichenhall, Berchtesgaden und Ramsau bei Berchtesgaden statt.

Berchtesgaden


Alkoholisierter Pkw-Fahrer


Ein 25-jähriger Fahrer aus Schönau wurde am Montag, den 22.11.2021 gegen 22:40 Uhr mit seinem Pkw auf der Königsseer Straße (B20) in Berchtesgaden kontrolliert.

Aufgrund von festgestellten starken Alkoholgeruchs wurde ein freiwilliger Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von über 1,1 Promille. Der Führerschein des Fahrers wurde daraufhin sichergestellt und eine Blutentnahme angeordnet. Den Mann erwartet nun ein längerer Entzug der Fahrerlaubnis sowie eine empfindliche Geldstrafe.

Lasermessung in der Von-Hindenburg-Allee


Beamte der Polizeiinspektion Berchtesgaden haben am Mittwochnachmittag auf der Von-Hindenburg-Allee eine knapp zweistündige Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Bei erlaubten 30 km/h wurden dabei 7 Fahrzeugführer beanstandet, zwei kamen mit einer Verwarnung von 50 Euro davon, fünf mussten angezeigt werden. Die fünf Fahrzeugführer erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 70 Euro. Der Schnellste wurde mit 51 km/h gemessen.

BMW mit manipulierter Abgasanlage


In den Nachmittagsstunden des 28.11.2021 wurde ein 19-jähriger aus dem nördlichen Landkreis Berchtesgadener Land mit seinem Pkw einer Kontrolle unterzogen. Dabei wurde festgestellt, dass an der Abgasanlage ein zusätzliches Loch angebracht war. Dies hatte zur Folge, dass sich das Geräusch- bzw. Abgasverhalten verschlechterte und dadurch die Betriebserlaubnis von seinem Fahrzeug erloschen ist. Die zuständige Zulassungsbehörde wurde über den Vorfall informiert. Den Fahrer erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 90 Euro. Des Weiteren wurde ihm die Weiterfahrt untersagt.

Teisendorf


Franzose mit „Zweitführerschein“ unterwegs


Mittwochnacht wurde durch eine Streife der Grenzpolizei Piding, ein französischer Audi auf der A8 einer Kontrolle unterzogen. Der Fahrer, ein 55-jähriger Franzose, händigte neben seinem französischen Reisepass einen bosnischen Führerschein aus. Einen französischen Führerschein konnte er nicht vorweisen, was merkwürdig erschien, da er ja bereits seit langer Zeit in Frankreich lebt und dort auch als Lkw-Fahrer tätig ist.

Eine nähere Überprüfung ergab, dass ihm bereits vor vier Jahren wegen einer Trunkenheitsfahrt seine französische Fahrerlaubnis entzogen wurde. Auf Vorhalt räumte er dies auch ein. Ebenso dass er sich nie um eine neue Fahrerlaubnis gekümmert habe. Um vorzutäuschen, im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein, zeige er seit dem Zeitpunkt des Fahrerlaubnisentzuges bei Kontrollen einfach seinen alten bosnischen Führerschein vor.

Eigentlich hätte der 55-Jährige bereits wissen sollen, dass er derzeit nicht berechtigt ist ein Kraftfahrzeug zu führen. Denn neben dem Eintrag des Entzugs der Fahrerlaubnis stellten die Beamten auch fest, dass der gebürtige Bosnier im Fahndungssystem zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war - und zwar wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Die Weiterfahrt wurde an Ort und Stelle unterbunden und der Franzose wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis zur Anzeige gebracht.

Ohne Führerschein, dafür mit Waffensammlung


Am Samstagvormittag kontrollierte eine Streife der Grenzpolizei Piding einen in Frankreich zugelassenen Pkw auf der A8 Höhe Neukirchen. Der Fahrer, ein 29-jähriger Franzose, war zusammen mit seinem Schwiegervater unterwegs in die Türkei. Bereits zu Beginn der Kontrolle machte der Fahrer einen immer nervöseren Eindruck und gab an, seinen Führerschein nicht mehr zu finden. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, dachten sich die Beamten und so wurde mit Hilfe der französischen Polizei schnell ermittelt, dass der Fahrer gar keine Fahrerlaubnis besitzt. Das sollte aber noch nicht alles sein, denn die aufmerksamen Fahnder konnten bei näherer Begutachtung des Pkw noch ein verbotenes Springmesser, einen Elektroschocker und ein nicht zugelassenes Pfefferspray auffinden. Alles Gegenstände, die dem Waffengesetz nach verboten sind und daher eine weitere Straftat darstellen. Nachdem beide eine dreistellige Sicherheitsleistung hinterlegt hatten, konnten sie ihre Fahrt fortsetzen - der Schwiegervater hatte Gott sei Dank eine gültige Fahrerlaubnis.

Freilassing


Gesuchter Rumäne mit Schreckschusspistole


Am Donnerstagfrüh (25. November) kontrollierten Beamte der Bundespolizeiinspektion Freilassing an der Saalbrücke (B304) ein Fahrzeug mit deutscher Zulassung. Bei der Überprüfung der beiden Insassen stellten die Fahnder fest, dass gegen den Beifahrer ein Auslieferungshaftbefehl vorlag. Aufgrund mehrerer Gewaltdelikte suchte die rumänische Justiz nach dem 28-Jährigen.

Bei näherer Inaugenscheinnahme des Pkw entdeckten die Beamten im Reisegepäck des Mannes auf der Rücksitzbank zugriffsbereit eine Schreckschusspistole sowie ein Magazin mit drei Reizstoffpatronen (siehe Bild).

Weiterhin fanden die Bundespolizisten eine Schachtel mit zehn CS-Gas- und 46 Schreckschusspatronen. Eine dafür erforderliche Erlaubnis konnte der Rumäne nicht vorweisen.

Die Polizisten zeigten den 28-Jährigen wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz an und stellten die Schusswaffe samt Munition sicher. Zudem musste der Mann eine Sicherheitsleistung in Höhe von 600 Euro hinterlegen.

Die Bundespolizisten lieferten den Gesuchten nach einer Vorführung beim Richter ins Gefängnis ein. Dort muss er nun auf seine Auslieferung nach Rumänien warten.

Zwei Männer ohne Ausweis, Ticket und 3G-Nachweise in Nachtzug


Beamte der Bundesbereitschaftspolizei kontrollierten am Sonntagmorgen am Bahnhof Freilassing einen 53-jährigen Slowaken und einen 38-jährigen Kroaten, die in einem Nachtreisezug von Salzburg nach München unterwegs waren. Die Männer wirkten stark alkoholisiert und hatten weder Personaldokumente, noch Bahntickets und auch keine Impf-, Genesenen- oder Testnachweise dabei. Die erforderliche digitale Einreiseanmeldung fehlte ebenfalls. Der Zugbegleiter schloss die Reisenden von der Weiterfahrt aus. Die Bundespolizisten brachten die Männer daraufhin zum Dienstraum am Bahnhof Freilassing. Dort stellten die Beamten zunächst die Identität der beiden anhand ihrer Fingerabdrücke fest. Der 53-Jährige war mit einem freiwilligen Atemalkoholtest einverstanden. Er hatte knapp 2 Promille.

Die Bundespolizei Freilassing zeigte den 53-jährigen Slowaken und den 38-jährigen Kroaten wegen Erschleichens von Leistungen an. Außerdem erwarten beide Bußgeldverfahren wegen Verstößen gegen das Freizügigkeitsgesetz und das Infektionsschutzgesetz.

Die Männer waren unter anderem wegen schwerer Gewalt- und Diebstahlsdelikte einschlägig vorbestraft. Erst in der vergangenen Woche waren sie erneut auffällig geworden. Daher verweigerten die Beamten dem Slowaken und seinem kroatischen Begleiter die Einreise. Am Nachmittag mussten die Männer nach Österreich zurück.

Bad Reichenhall


Betrunkener Pkw-Lenker


Ein 59-jähriger Fahrzeugführer aus Piding wurde Donnerstagabend im Stadtgebiet Bad Reichenhall einer Verkehrskontrolle unterzogen. Da die Beamten deutlichen Alkoholgeruch feststellten, wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt. Da dieser über dem Grenzwert lag, erwartet den Mann nun ein Bußgeldverfahren mit einer empfindlichen Geldbuße, Punkte in Flensburg sowie einem mehrmonatigem Fahrverbot. Sein Fahrzeugschlüssel wurde sichergestellt, wodurch der Mann seinen Heimweg mit einem Taxi fortsetzen musste.

Geschwindigkeitskontrolle Antoniberg


Am 25.11.2021 wurde in der Zeit von 13.10 Uhr bis 17.00 Uhr in Bad Reichenhall St 2101 – Antoniberg in Richtung Bad Reichenhall kontrolliert. 376 Fahrzeuge fuhren durch die Kontrollstelle. 19 Lenker wurden verwarnt und 4 angezeigt. Der Schnellste war bei erlaubten 60 km/h mit 110 km/h unterwegs. Diesen erwarten nun Punkte in Flensburg, ein Fahrverbot und eine empfindliche Geldbuße.

Mann versucht bei Grenzkontrolle Marihuana zu verschlucken


Beamte der Bundesbereitschaftspolizei überprüften am frühen Donnerstagmorgen an der Grenzkontrollstelle am Walserberg gerade die Fahrgäste eines Reisebusses mit kroatischer Zulassung, als ihnen der Busfahrer mitteilte, dass sich ein Fahrgast weigern würde, den Bus zur Kontrolle zu verlassen. Erst nach einer längeren Diskussion verließ der offenbar alkoholisierte Mann lautstark schimpfend gemeinsam mit den Beamten den Bus.

Die Bundespolizisten überprüften zunächst die Personalien des 32-jährigen Slowenen. Unterdessen beleidigte dieser die Beamten immer wieder. Die Bereitschaftspolizisten brachten den aggressiven Mann daraufhin zu einem Durchsuchungsraum. Da der Slowene auch damit nicht einverstanden war, mussten die Beamten ihn dorthin führen, wogegen er sich körperlich wehrte.

Während der Durchsuchung zog der 32-Jährige plötzlich einen Plastikbeutel aus seiner Jackentasche, zerriss diesen und versuchte hektisch, den Inhalt zu verschlucken. Es handelte sich um 3,5 Gramm Marihuana. Die Beamten konnten dies jedoch verhindern, überwältigten den Mann und legten ihm Handfesseln an.

Nach der Durchsuchungsmaßnahme hatte sich der Slowene etwas beruhigt und stimmte sogar einem freiwilligen Atemalkohol- und Urintest zu. Dabei stellte sich heraus, dass der Busreisende mit 1,8 Promille alkoholisiert war und zudem vermutlich Marihuana konsumiert hatte. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde er für eine Blutprobenentnahme in ein Krankenhaus gebracht.

Nachdem er die von der Staatsanwaltschaft angeordnete Sicherheitsleistung in Höhe von 1.000 Euro bezahlt hatte, durfte er seine Reise fortsetzen. Die Bundespolizei Freilassing ermittelt wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung gegen den 32-jährigen Slowenen.

Wenige Stunden später nahmen Bundespolizisten den 32-Jährigen dann erneut fest. Er hatte sich in einem Regionalzug vehement geweigert, eine FFP2-Maske zu tragen. Am Bahnhof Rosenheim brachten die von einem Bahnmitarbeiter herbeigerufenen Bundespolizisten den Mann schließlich aus dem Zug. Der Slowene beleidigte auch die Rosenheimer Beamten und handelte sich damit weitere Anzeigen ein.

Ramsau bei Berchtesgaden


Am Mittwoch, 24.11.2021, wurde in Zusammenarbeit mit der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.

Kontrollort: Ramsau bei Berchtesgaden, B 305, von 13.30 – 16.30 Uhr, erlaubte Höchstgeschwindigkeit 50 km/h.

Im genannten Zeitraum passierten 333 Fahrzeuge die Kontrollstelle, dabei waren 11 Fahrzeugführer so schnell unterwegs, dass sie mit einer gebührenpflichtigen Verwarnung rechnen müssen. Bei einem Fahrzeugführer, der erheblich schneller, als erlaubt unterwegs war, wird eine Anzeige erstattet. Zu einer empfindlichen Geldstrafe erwartet ihn nun auch ein Fahrverbot, sowie Punkte in der Verkehrssünderdatei.

Anger


Am Donnerstagmorgen kontrollierte eine Streife der Grenzpolizei Piding einen 43-jährigen Mann aus Bosnien-Herzegowina, welcher mit seinem schwarzen BMW x6 unterwegs war. Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten ein sogenanntes „Butterfly“-Messer, was nach dem deutschen Waffengesetz verboten ist. Das Messer wurde sichergestellt und der Mann nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Piding


Einen per Haftbefehl zur Strafvollstreckung gesuchten Reisenden stellten Beamte der Grenzpolizei Piding am Morgen des 26.11.2021 auf der Autobahn A 8, Fahrtrichtung München fest. Die Kontrolle fand an der Ausfahrt Piding-Nord statt. Gemäß dem Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München II aus dem Jahr 2021 wurde der „Gesuchte“ zu 60 Tagessätzen je 40.- € wegen ausländerrechtlichen Delikten verurteilt. Er konnte noch vor Ort den geforderten Geldbetrag aufbringen und musste somit nicht in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert werden. Nach Abschluss der Sachbearbeitung wurde der Haftbefehl gelöscht und die Weiterreise konnte gestattet werden.

red/Pressemitteilungen Polizei Bad Reichenhall, Berchtesgaden, GPI Piding, Bundespolizei Freilassing
Bild © Bundespolizei Freilassing
verkehrskontrolle kw47 00

0 Kommentare

Noch keine Kommentare.
Kommentar schreiben
maximal 1000 Zeichen
Erweiterte Suche
Terminkalender
Juli 2022
MoDiMiDoFrSaSo
27282930123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031
1234567
Bglwiki