Ein Berchtesgadener hatte einen Sportauspuff an sein Moped montiert. In Bad Reichenhall gab es mehrere Verstöße gegen das Lkw-Nachtfahrverbot. Bei Grenzkontrollen entdeckte die Bundespolizei einen Deutschen mit gefälschten Dokumenten, einen Syrer der drei Iraker einschleuste und acht Albaner mit gefälschten Arbeitgeberbescheinigungen, sowie am Freilassinger Bahnhof drei gesuchte Männer. Ein Freilassinger tarnte einen Joint als Zigarette. Zwei Freilassinger hatten für ihre Elektrotretroller keine Versicherung. Im Sonnenfeld wurde die Durchfahrt kontrolliert. Beamte der Kontrollgruppe Schwerverkehr überwachten auf der A8 den Lkw-Verkehr. Alkoholisierte Fahrer wurden in Bad Reichenhall und Laufen gestoppt. Die Geschwindigkeit wurde Anger, Saaldorf-Surheim und Teisendorf gemessen.
Am Abend des 13.09.2021 gingen bei der Polizeiinspektion Berchtesgaden erneut Anrufe bezüglich sehr lauter Mopeds im Marktbereich Berchtesgaden ein. Hierauf begab sich eine Streifenwagenbesatzung in die Ortsmitte und den Beamten fiel bereits nach kurzer Zeit ein Leichtkraftrad mit einem sehr lauten Auspuffgeräusch auf. In weiterer Folge fuhr der Zweiradfahrer mit massiv überhöhter Geschwindigkeit durch die Bergwerkstraße (innerorts) und anschließend über das Nonntal, bis es den Einsatzkräften gelang den Mopedfahrer am Rathausplatz einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Hierbei wurde festgestellt, dass sich der 17-jährige Einheimische selbst einen Sportauspuff an sein Moped verbotswidrig installiert hatte. Die Weiterfahrt wurde dem jungen Mann untersagt und zudem erwartet ihn nun ein Bußgeldverfahren.
In der Nacht auf den 14.09.2021 konnten durch Beamte der Polizeiinspektion Bad Reichenhall mehrere Verstöße gegen das Nachtfahrverbot für Lkw auf der B 21 festgestellt werden. Ferner konnten mehrere Verstöße verhindert werden, indem Lkw-Fahrer, welche ihre Nachtruhestätte verfrüht auf die B 21 verlassen wollten, wieder in die Nachtruhe versetzt wurden. Gegen die beanstandeten Lkw-Fahrer wurden Bußgeldverfahren eröffnet und deren Weiterfahrt unterbunden.
Beamte der Bundesbereitschaftspolizei überprüften am frühen Dienstagmorgen an der Grenzkontrollstelle auf der A8 am Walserberg einen 20-jährigen Deutschen, der in einem Reisebus mit kroatischer Zulassung unterwegs war. Der Heranwachsende zeigte den Beamten seinen gültigen deutschen Personalausweis vor. In der Tasche des jungen Mannes entdeckten die Grenzfahnder jedoch eine griechische Identitätskarte und einen griechischen Führerschein, auf welchen der 20-Jährige mit Passbild unter einem anderen Namen abgebildet war.
Die Bundespolizisten stellten die falschen Dokumente sicher und zeigten den Heranwachsenden wegen Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen an. Ermittler der Bundespolizei Freilassing gehen nun unter anderem der Frage nach, was der 20-Jährige mit den gefälschten Papieren vorhatte.
Beamte der Bundesbereitschaftspolizei hielten am Dienstnachmittag an der Grenzkontrollstelle auf der A8 am Walserberg einen Pkw mit deutscher Zulassung an. Der Fahrzeuglenker, ein 27-jähriger Syrer, wies sich mit einem deutschen Reisepass für Flüchtlinge aus. Seine drei Mitfahrer hatten lediglich österreichische Asylkarten dabei, die nicht zum Grenzübertritt berechtigen. Die Bundespolizisten nahmen die Männer wegen Schleusungsverdachts vorläufig fest.
Der 27-jährige mutmaßliche Schleuser erklärte während seiner Vernehmung, dass er die drei Iraker nur zufällig in Österreich getroffen habe. Er wäre eigentlich für ein Treffen mit einer Internetbekanntschaft nach Wien gefahren. Die Angebetete hätte ihn jedoch versetzt. Der Mann hätte sich daraufhin spontan mit den drei Geschleusten verabredet. Auf deren Wunsch habe der 27-Jährige die Iraker anschließend kostenlos nach München bringen wollen.
Die Bundespolizei Freilassing zeigte die 18, 24 und 31 Jahre alten Iraker wegen versuchter unerlaubter Einreise an und schickte sie nach Österreich zurück. Gegen den 27-jährigen Syrer wird wegen Einschleusens von Ausländern ermittelt. Er durfte seine Fahrt nach der polizeilichen Vernehmung fortsetzen.
Am Sonntagmorgen überprüften Beamte der Bundesbereitschaftspolizei an der Grenzkontrollstelle auf der A8 am Walserberg die Insassen eines Reisebusses mit albanischer Zulassung. Acht Männer im Alter von 21 bis 55 Jahren zeigten den Beamten ihre albanischen Reisepässe und Arbeitgeberbescheinigungen einer deutschen Baufirma vor. Die für eine Erwerbstätigkeit erforderlichen Aufenthaltstitel hatten die Albaner nicht. Außerdem entdeckten die Beamten einige Ungereimtheiten in den Arbeitgeberbescheinigungen der Männer, woraufhin sie den Bauunternehmer kontaktierten. Dabei stellte sich heraus, dass die vorgezeigten Bescheinigungen gefälscht waren.
Die Bundespolizei Freilassing zeigte die acht Albaner wegen Urkundenfälschung sowie versuchter unerlaubter Einreise an und schickte sie nach Österreich zurück.
In der Nacht von Freitag auf Samstag, kurz nach 01:00 Uhr, führten Beamte der Polizeiinspektion Bad Reichenhall im Stadtgebiet allgemeine Fahrzeugkontrollen durch. Hierbei wurde bei einem 59-jährigen Mann aus dem Landkreis Rosenheim deutlicher Alkoholgeruch festgestellt. Ein freiwilliger Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht. Es wurde ein Blutentnahme angeordnet und der Führerschein beschlagnahmt. Den Mann erwartet nun ein längerer Fahrerlaubnisentzug sowie eine empfindliche Geldstrafe.
Am Dienstagabend kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Freilassing einen 22-jährigen Freilassinger in der Schumannstraße. Aufgrund des süßlichen Geruchs in der Luft sahen die Polizeibeamten genauer hin und fanden schließlich eine weggeworfene Zigarette, die sich als Joint entpuppte. Den jungen Mann erwartet ein Strafverfahren wegen des Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz.
Am Mittwochmorgen ging den Beamten der Bundesbereitschaftspolizei am Bahnhof Freilassing zunächst ein 29-jähriger per Haftbefehl gesuchter Kroate ins Netz, der gerade mit dem Zug aus Salzburg angekommen war. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main suchte wegen Gefährdung des Straßenverkehrs nach dem Mann. Er war im Jahr 2019 zu einer Geldstrafe verurteilt worden, die er nie bezahlt hatte. Da der 29-Jährige seine Justizschulden nicht begleichen konnte, lieferten die Beamten ihn in ein Gefängnis ein. Dort muss er seine 60-tägige Ersatzfreiheitsstrafe absitzen.
Am Abend verhafteten Bundespolizisten ebenfalls am Bahnhof Freilassing gleich zwei gesuchte Reisende im selben Zug. Auch die 23 beziehungsweise 48 Jahre alten Slowaken hatten Geldstrafen nicht bezahlt. Sie waren beide im Frühjahr 2021 wegen Erschleichens von Leistungen verurteilt worden.
Die Bundespolizisten brachten die Männer in ein Gefängnis. Der 48-Jährige wird dort 40 Tage seine Ersatzfreiheitsstrafe absitzen, sein jüngerer Landsmann wird voraussichtlich nach 15 Tagen freikommen.
Am Freitagmittag führten Beamten der Polizeiinspektion Freilassing Verkehrskontrollen im Dienstbereich durch. Gegen 15:30 Uhr wurde ein 31-jähriger Freilassinger mit seinem E-Scooter im Stadtgebiet festgestellt. Am E-Scooter konnte kein Versicherungskennzeichen festgestellt werden, zudem konnte er keine gültige Haftpflichtversicherung vorweisen. Kurz nach 18 Uhr wurde erneut ein E-Scooter festgestellt. Auch hier konnte der 53-jährige Lenker keine Versicherung nachweisen.
Gegen beide E-Scooter Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes nach dem Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, E-Scooter nur in Deutschland geführt werden dürfen, wenn eine Haftpflichtversicherung dafür abgeschlossen wurde und eine Versicherungsplakette an dem Roller angebracht ist.
Am Freitag zwischen 17 und 18 Uhr führten Beamte Durchfahrtskontrollen im Sonnenfeld, Freilassing durch. Die meisten Pkw-Fahrer konnten einen Grund für das Befahren der Straße angeben. Lediglich fünf Fahrzeugführer mussten verwarnt werden. Die Polizei weist darauf hin, dass es sich bei der Durchfahrtsstraße um eine Anliegerstraße handelt. Widerrechtliche Durchfahrten werden mit einem Ordnungsgeld von 20 Euro verwarnt.
Am 16.09.2021 wurde in der Zeit von 07.22 Uhr bis 12.45 Uhr in Anger – St 2103 in Richtung Piding kontrolliert. 1411 Fahrzeuge fuhren durch die Kontrollstelle. 27 Lenker wurden verwarnt und 8 angezeigt. Der Schnellste war bei erlaubten 70 km/h mit 102 km/h unterwegs.
Am Mittwoch, den 15.09.2021, kontrollierten Beamte der Kontrollgruppe Schwerverkehr der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein mehrere Kraftfahrer, die mit ihren Lastkraftwägen oder Sattelzügen auf der BAB A 8 München – Salzburg unterwegs waren. Das Hauptaugenmerk der Beamten lag hierbei auf dem Thema Abstand im Bereich Schwerverkehr. Ungenügender Sicherheitsabstand gilt seit Jahren als eine der häufigsten Unfallursachen auf Autobahnen. Der Gesetzgeber schreibt auf Autobahnen beim Lenken von Lastkraftwägen oder Bussen über 3,5 t einen Mindestabstand von 50 Metern zum vorausfahrenden Fahrzeug bei Geschwindigkeiten über 50 km/h vor.
Im Kontrollzeitraum wurden insgesamt sieben Berufskraftfahrer mit ihren Lastkraftwägen und Sattelzügen wegen Unterschreitung des Mindestabstands von 50 Metern aus dem Verkehr gezogen und beanstandet. Die Berufskraftfahrer, die aus Bosnien, Mazedonien, Serbien und Spanien stammten, mussten noch vor Ort ein entsprechendes Bußgeld in Höhe von 80,- Euro hinterlegen.
Des Weiteren wurde bei Siegsdorf ein Berufskraftfahrer aus Estland zur Anzeige gebracht. Er hatte mit seinem Sattelzug im Überholverbot den Fahrer eines anderen Sattelzugs überholt. Er wurde mit einem Bußgeld in Höhe von 70,- Euro belegt.
Ein Bulgare, der mit seinem Lastkraftwagen Stückgut für eine österreichische Spedition ausfuhr, wurde bei der Autobahnpolizei Siegsdorf verwogen. An seinem Lastkraftwagen war die zulässige Achslast deutlich überschritten. Zudem war die Ladung nicht gegen Verrutschen gesichert. Er muss mit einem Bußgeldbescheid im dreistelligen Euro-Bereich rechnen, der ihm an seinem Wohnort in Österreich zugestellt werden wird.
Am Wochenende wurden durch die Verkehrspolizeiinspektion Traunstein wieder zahlreiche Verkehrsteilnehmer auf der BAB A 8 Ost einer Kontrolle unterzogen und beanstandet.
Bei Siegsdorf wurde ein 23-jähriger Berufskraftfahrer aus Ungarn mit seinem Lastkraftwagen Mercedes aus dem Verkehr gezogen. Während der vorangegangenen Fahrt war aufgefallen, dass sich der Lastkraftwagen deutlich auf die linke Fahrzeugseite geneigt hatte und der Fahrer nicht mehr sicher lenken konnte. Die Verkehrssicherheit war so nicht mehr gegeben. Der Grund hierfür war bei der Kontrolle ersichtlich. Ein technischer Defekt konnte ausgeschlossen werden. Der 7,5-Tonner war schlichtweg falsch beladen. Bei der Verwiegung wurde festgestellt, dass auf den Reifen der Fahrerseite eine knappe Tonne mehr lastete als auf den Reifen der Beifahrerseite. Der Ungar musste sich um eine Umladung bemühen. Nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 80,- Euro durfte er im Anschluss seine Fahrt fortsetzen.
Ein 49-jähriger Berufskraftfahrer aus der Türkei durfte mit seinem Sattelzug ebenfalls einen Zwischenstopp einlegen. Er war bei Bad Reichenhall, auf der Richtungsfahrbahn München, einer Kontrolle unterzogen worden. Hierbei wurde am Sattelauflieger eine beschädigte Bremse an der hinteren Achse festgestellt. Zudem bediente der Türke sein digitales Kontrollgerät in der Sattelzugmaschine nicht allzu genau, so dass hier Eintragungen fehlten. Er wurde wegen Verstoßes gegen das Fahrpersonalgesetz und dem Ausrüstungsmangel zur Anzeige gebracht. Der Türke durfte eine Sicherheit im dreistelligen Eurobereich hinterlegen und einen Werkstattservice kontaktieren.
Ein 53-jähriger Kroate wurde auf der Fahrt in sein Heimatland mit seinem Lastkraftwagen-Anhänger-Gespann bei Anger angehalten. Er hatte auf seinem Gespann zwei Personenkraftwagen geladen, die für Kroatien bestimmt waren. Er beförderte diese Fahrzeuge gewerblich. Bei der Kontrolle konnte er nur einen Tätigkeitsnachweis für den Kontrolltag vorweisen. Einen Tätigkeitsnachweis für die vorangegangenen Tage gab es nicht. Der Kroate verstieß damit gegen das Fahrpersonalgesetz. Vor Antritt der Weiterfahrt durfte er eine Teilsicherheitsleistung in Höhe von 250,- Euro bezahlen.
Bei Piding wurde ein 47-jähriger Bulgare mit seinem Kleintransporter Mercedes Sprinter nach vorangegangener Fahrt auf der Richtungsfahrbahn München kontrolliert. Der Bulgare transportierte auf der Ladefläche seines Sprinters mehr als 100 Liter Diesel. Ein Teil des Kraftstoffs befand sich hierbei in ungeeigneten Behältnissen. Alle Behältnisse waren zudem nicht gesichert. Auch dem Bulgaren wurde die Weiterfahrt untersagt. Er wurde wegen Verstoßes gegen das Gefahrgutbeförderungsgesetz zu Anzeige gebracht. Für sein Fehlverhalten musste der Bulgare ein Sicherheitsleistung in Höhe von 300,- Euro hinterlegen.
Und zu guter Letzt wurde bei Bergen ein 22-jähriger Mann aus dem Kosovo mit seinem Pkw Renault kontrolliert. Genauer gesagt: es wurde eigentlich seine gleichaltrige Ehefrau kontrolliert. Als die Streifenbeamten den Pkw Renault zuvor auf der Fahrt in Richtung Salzburg passiert hatten, saß noch der Mann am Steuer. Bei Bergen befand sich nun dessen Frau hinter dem Lenkrad. Die beiden hatten einen Fahrwechsel vollzogen und waren im weiteren Verlauf wieder auf die Streife aufgeschlossen. Den aufmerksamen Beamten war die geänderte Besetzung nicht entgangen. Bei der Kontrolle konnte der Kosovare, im Gegensatz zu seiner Ehefrau, keinen Führerschein vorweisen. Er war noch nie im Besitz einer Fahrerlaubnis. Der Kosovare wurde wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zur Anzeige gebracht. In Zusammenhang mit dem Strafverfahren erwartet ihn nun eine empfindliche Geldstrafe.
Am Samstag, 18.09.2021, gegen 21.00 Uhr wurde am Marienplatz in Laufen ein 57-jahriger Pkw-Lenker aus Saaldorf-Surheim einer Verkehrskontrolle unterzogen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab eine erhebliche Beeinflussung. Der Mann musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen, sein Führerschein wurde sichergestellt. Seinen Pkw musste er abstellen.
Am Sonntagnachmittag wurden im Bereich der Kreisstraße BGL2 auf Höhe Neuhaberland und im Bereich B304 auf Höhe Hörafing durch Beamte der Polizeiinspektion Freilassing Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
An beiden Kontrollstellen wurden mehrere Verkehrsteilnehmer beanstandet, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten.
Insgesamt 14 Verkehrsteilnehmer wurden hier mit Geschwindigkeitsübertretungen gemessen und infolge gebührenpflichtig verwarnt bzw. wurden Bußgeldverfahren gegen die Fahrzeugführer eingeleitet. Der Schnellste war bei erlaubten 100 km/h mit 136 km/h unterwegs.
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