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22-jähriger Soldat stürzt nach Abseilübung am Schrecksattel auf den Hinterkopf

Durch den Sturz auf den Hinterkopf verschlechterte sich der Zustand des Soldaten immer weiter, so dass Bergwacht samt Hubschrauber anrücken mussten. Weitere Einsätze waren Lichtzeichen am Hochstaufen und ein gestürzter Wanderer am Untersberg.

Am Sonntagmittag (22. August) brauchte kurz nach 12 Uhr ein 22-jähriger belgischer Soldat auf dem Lenzenkaser 3 am Hochplateau der Reiter Alpe notärztliche Hilfe: Der junge Mann war rund eine Stunde zuvor nach einer Abseilübung am Schrecksattel bereits am Wandfuß angekommen gestolpert und unglücklich auf den Hinterkopf gestürzt, wobei sich der Zustand dann nach der Rückkehr zur Unterkunft unerwartet immer mehr verschlechterte, so dass der Sanitäter der Einheit gegen 12.15 Uhr über Notruf Hilfe anforderte. Der Einsatzleiter der Reichenhaller Bergwacht klärte über Telefon die Lage ab und das Wetter ab und ließ eine Mannschaft Vorbereitungen für einen Abtransport im Gelände und mit der Seilbahn treffen, da wegen umherziehender Wolken unklar war, ob der Heli auf der Reiteralpe landen kann. „Christoph 14“ übernahm den Patienten dann und flog ihn direkt zur Kreisklinik Bad Reichenhall.

Am Freitagabend (20. August) gegen 21.30 Uhr musste der Einsatzleiter bereits über Notruf gemeldete Lichtzeichen am Hochstaufen abklären, wobei keine Anzeichen für einen Notfall vorlagen. Am Freitagnachmittag brauchte kurz nach 14 Uhr ein gestürzter Wanderer auf dem Weg zum Schellenberger Sattel am Untersberg die Hilfe der Bergwacht. Der Schellenberger Einsatzleiter forderte einen Heli an, wobei die Besatzung des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ den Einsatz selbständig abwickelte und die Bergwacht nur in Bereitschaft stand.

red/Pressemitteilung BRK BGL

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