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Nächtlicher Intensivtransport per Heli aus der Schönau zur Lungentransplantation nach Wien

Das Berchtesgadener BRK und die Freiwillige Feuerwehr Schönau richteten am Bodnerfeld kurzerhand einen Landeplatz für den Hubschrauber ein.

Wenn der entscheidende und oft lang ersehnte Zeitpunkt gekommen ist und es schnell gehen muss, dann helfen alle so gut wie nur möglich zusammen: Die Rettungswagenbesatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes war in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kurz nach Mitternacht zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Schönau im Einsatz, um einen schwer kranken Patienten aus der Reha-Klinik zum provisorisch eingerichteten und ausgeleuchteten Hubschrauber-Landeplatz am Bodnerfeld zu bringen.

Die Besatzung des nachtflugtauglichen Münchner Intensivtransporthubschraubers (ITH) „Christoph München“ übernahm den Mann dort und flog ihn direkt weiter zum Allgemeinen Krankenhaus (AKH) Wien, wo eine nach sehr spezifischen Kriterien ausgewählte, passende Spenderlunge für den seit längerer Zeit auf der Warteliste stehenden Patienten transplantiert werden sollte. Mit dem Rettungs- oder Krankenwagen würde die Fahrt rund vier Stunden dauern – per Heli dauert der Flug nur knapp über eine Stunde, ist aber davon abhängig, ob das Wetter mitspielt und die Landeplätze nebelfrei sind. Der Landrettungsdienst des Roten Kreuzes führt derartige Transporte dann auch bodengebunden durch – mehrmals jährlich vor allem nach München und Freiburg im Breisgau an der französischen Grenze.

red/Pressemitteilung BRK BGL
Bilder © BRK BGL
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