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Neues Städtebauförderungsprogramm "Lebendige Zentren" unterstützt Bayerns Städte und Gemeinden

15,3 Millionen Euro für lebendige Zentren in 47 Gemeinden in Oberbayern. Zwei der geförderten Gemeinden sind die Stadt Laufen und die Marktgemeinde Teisendorf.

Im Jahr 2020 wird eine umfangreiche Neustrukturierung der Städtebauförderung umgesetzt. „Mit den drei neuen Programmen „Sozialer Zusammenhalt“, „Lebendige Zentren“ und „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ machen wir die Städtebauförderung einfacher und verständlicher. Damit sind wir weiterhin ein verlässlicher Partner für die bayerischen Städte und Gemeinden“, so Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer. Zunehmender Gebäudeleerstand und Brachflächen in Stadt- und Ortskernen zeugen von einem Strukturwandel in den Städten und Gemeinden. Für nachhaltige Maßnahmen zur Anpassung, Stärkung und Revitalisierung ihrer Zentren erhalten die Städte und Gemeinden in der Städtebauförderung von Bund und Freistaat finanzielle Unterstützung.

Ministerin Schreyer: „In diesem Jahr können wir im Programm Lebendige Zentren der Bund-Länder-Städtebauförderung 47 Gemeinden in Oberbayern mit 15,3 Millionen Euro von Bund und Freistaat unterstützen.“ Die Gemeinde Gilching wird beispielsweise mit den Fördermitteln in diesem Jahr in einem ersten Bauabschnitt die Neuordnung und Aufwertung der Römerstraße umsetzen. Die Gemeinde Denklingen erneuert mit den Fördermitteln das Umfeld rund um das neue Rathaus und erstellt damit eine neue Ortsmitte für die Dorfgemeinschaft.

Bayernweit stehen im Programm „Lebendige Zentren“ 2020 insgesamt 223 bayerischen Städte und Gemeinden Fördermittel in Höhe von 79,1 Millionen Euro zur Verfügung. Zusammen mit den Investitionen der Gemeinden ergibt sich zur Bewältigung struktureller Herausforderungen in den zentralen Stadt- und Ortsbereichen ein Gesamtinvestitionsvolumen von 121

Millionen Euro. Das Programm „Lebendige Zentren“ leistet einen wertvollen Beitrag, die Stadt- und Ortszentren zu attraktiven und identitätsstiftenden Standorten für Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft und Kultur zu entwickeln. „Neben Maßnahmen zur Sicherung der Versorgungsstruktur tragen die Sanierung und Nutzung stadtbildprägender sowie denkmalgeschützter Gebäude als Identifikationsorte wesentlich zum Erfolg einer nachhaltigen Entwicklung der Zentren bei“, so Ministerin Schreyer.

Zum Programmjahr 2020 haben Bund und Länder die Städtebauförderungsprogramme auf drei Programme reduziert: „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ sowie „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“. Ein wichtiger Beitrag zur Entbürokratisierung und Flexibilisierung. Bundesinnenminister Horst Seehofer: „Wir verschlanken unsere Förderstruktur. Damit erleichtern wir den Städten und Kommunen die Umsetzung ihrer Vorhaben. Zudem wird der Klimaschutz zur Fördervoraussetzung. Städtebauförderung ohne Klimaschutz wird es künftig nicht mehr geben.“ Neben der energetischen Gebäudesanierung ist hierbei die Verbesserung von innerörtlichen naturnahen Flächen ein wesentlicher Baustein. Attraktive Grün- und Freiflächen steigern nicht nur die Lebens- und Wohnqualität in den Städten und Gemeinden, sondern sorgen auch für ein besseres Stadtklima. Freiflächen mit vielfältigen Spiel- und Freizeiteinrichtungen fördern zudem die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger.

Staatliche Finanzhilfen für Städtebauförderungsmaßnahmen im Landkreis Berchtesgadener Land

* Laufen – Altstadt – 60.000 €
* Teisendorf – Ortsmitte – 30.000 €

red/Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr

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