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Bergwacht rettet gestürzte Skitourengeherin vom Jenner

Weiterer Einsatz für verletzte Frau auf dem Weg vom Taubensee-Parkplatz in die Mordau.

Die Bergwacht Berchtesgaden war am späten Donnerstagabend für eine 20-jährige Skitourengeherin im Einsatz, die rund 100 Meter unterhalb der Jenner-Mittelstation gestürzt war und sich nach erster Einschätzung schwerer am Bein und Becken verletzt hatte.

Ersthelfer kümmerten sich um die junge Bischofswieserin, wobei der Notruf erst gegen 21.30 Uhr über das Festnetztelefon im Hugo-Beck-Haus bei der Leitstelle Traunstein einging. Drei Bergretter fuhren vorab mit dem Auto bis zum Krautkaser und dann zur Erstversorgung mit dem Motorschlitten von der Jenner-Mittelstation zur Unfallstelle, wobei sie die Verletzte unter anderem in einem Wärmezelt lagerten und das verletzte Bein schienten. Weitere Bergretter folgten mit Tourenskiern und halfen bei der Versorgung und beim Abtransport. Die Ehrenamtlichen fuhren die 20-Jährige anschließend im Akja auf dem Motorschlitten bis zum Krautkaser und übergaben sie an das Berchtesgadener Rote Kreuz, das mit Rettungswagen und Notärztin bereitstand und die Verletzte danach in die Kreisklinik Bad Reichenhall einlieferte. Die Bergwacht war rund eine Stunde lang gefordert.

Bereits am Mittwochnachmittag gegen 15.30 Uhr musste die Bergwacht Ramsau auf den Weg vom Taubensee-Parkplatz in die Mordau ausrücken, wo sich eine 85-jährige Ainringerin am Bein verletzt hatte. Die Bergretter versorgten die Frau und brachten sie bis zur Alpenstraße; eine Rettungswagenbesatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes lieferte sie in die Kreisklinik Bad Reichenhall ein.

red/Pressemitteilung BRK BGL
Bilder © Bergwacht Berchtesgaden
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