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Geisterfahrer rast von Salzburg über Freilassing nach Laufen und rammt Polizeiauto

Der unbekannte Fahrer fiel mehrfach als Geisterfahrer im Raum Salzburg auf. Als ihn dann die Polizei verfolgte, flüchtete er nach Freilassing und nach Laufen. Anschließend raste er über die B20 zurück nach Freilassing und rammte dort ein Polizeiauto.

Gegen 22.40 Uhr des 26. Jänner 2020 wurde der Polizei ein Geisterfahrer gemeldet, welcher auf der Richtungsfahrbahn Wien der A1 Westautobahn von Salzburg-Nord in Richtung Flughafen unterwegs sei. Die unverzüglich eingesetzte Polizeistreife konnte den Geisterfahrer nicht wahrnehmen. Gegen 23.20 Uhr wurde erneut gemeldet, dass ein Geisterfahrer von Salzburg Mitte in Richtung Walserberg auf der Richtungsfahrbahn Wien fahre. Die Polizeistreife suchte nach dem Geisterfahrer und konnte diesen kurze Zeit später auf dem Pannenstreifen auf der Hauptfahrbahn am Walserberg wahrnehmen. Der Lenker drehte auf der Richtungsfahrbahn nach Deutschland um und fuhr wieder als Geisterfahrer in Richtung Wien zurück. Die Verfolgung wurde aufgenommen. Gegen 23.40 Uhr nahmen die Polizisten das Fahrzeug im Verteilerkreis Mitte auf der Fahrbahn wahr.

Als der Lenker die Polizei bemerkte, flüchtete dieser auf der Münchner Bundesstraße über die Staatsgrenze nach Freilassing. Die Polizisten nahmen Kontakt mit den Deutschen Kollegen auf. Die Deutschen Kollegen stießen hinzu, um die Amtshandlung in Deutschland zu übernehmen. Im Zuge der weiteren Flucht in Deutschland wurde ein Polizeiauto aus Deutschland beschädigt. Verletzt wurde niemand. Zwei bislang Unbekannte flüchteten darauf zu Fuß weiter. Die Fahndung verlief bislang erfolglos.



Am 26.01.2020 hatte die Landesleitzentrale Salzburg gegen 23.45 Uhr der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd eine Verfolgungsfahrt eines deutschen Pkw mit wahrscheinlichem Grenzübertritt am Grenzübergang Freilassing nach Bayern mitgeteilt. Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion
Freilassing konnte das Fahrzeug wenig später am Grenzübergang aufnehmen und verfolgen.

Der Fahrer des Fluchtfahrzeuges war über Freilassing Bahnhof, weiter über die BGL 3 in Richtung Stadtgebiet Laufen mit hoher Geschwindigkeit geflüchtet. In Laufen fuhr er dann in die B20 ein um im Anschluss wieder Richtung Freilassing weiter zu fahren. Während der Flucht auf der B 20 versuchte der Fahrer des Fluchtfahrzeuges das Polizeifahrzeug bei teilweise Geschwindigkeiten um die 160 km/h immer wieder abzudrängen. Kurz nach der Ausfahrt Freilassing-Nord musste der Fahrer sein Fahrzeug wegen einer bereits sichtbaren Straßensperre der Polizei anhalten. Der Beifahrer konnte in dem Moment aussteigen und flüchten. Nachdem sich das verfolgende Polizeifahrzeug vor das Fluchtfahrzeug gestellt hatte, beschleunigte der Fahrer sein Fahrzeug wieder und rammte dem Polizeifahrzeug voll in die Seite. Auch der Fahrer konnte den Moment nutzen und flüchten. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos, die beiden Fahrzeuginsassen sind weiterhin flüchtig.

Im Fahrzeug konnten Kleidung, diverse Dokumente und Geld aufgefunden werden, den Grund der Flucht werden die weiteren Ermittlungen ergeben. Eine der in den Dokumenten genannten Personen ist der Polizei nicht unbekannt. Das Fahrzeug wurde sichergestellt und einer umfangreichen Spurensicherung zugeführt. Glücklicherweise wurde bei der Aktion niemand verletzt, der Sachschaden beträgt allerdings einige Tausend Euro.

red/Pressemitteilungen Landespolizeidirektion Salzburg, Polizei Laufen

Siehe auch: Polizei findet Geisterfahrer und Raser nach einer Mitteilung in Salzburghofen

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