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19-Jähriger fällt auf angeblichen Microsoft-Mitarbeiter herein und schickt 500€

Der Anrufer gaukelte dem Geschädigten ein Sicherheitsproblem mit seinem Computer vor und brachten ihn dazu, 500€ in Wertkarten an den Betrüger zu übermitteln.

Als gestern, 05.09.19, ein 19-jähriger Ainringer an seinem Computer saß erhielt er einen Anruf. Nach einigem hin und her verbinden meldete sich ein Englisch sprechender Herr, welcher vorgab von Microsoft zu sein.

Dem Ainringer wurde am Telefon gesagt, dass mit seinem Computer etwas nicht stimmt und er damit ein Sicherheitsproblem habe. Auf seinem Bildschirm wurde dem Ainringer dann auch etwas gezeigt und telefonisch erläutert. Von dem Anrufer wurde auch gesagt, dass Microsoft dafür eine Lösung habe und dem Ainringer Geld auf sein Onlinekonto überwiesen wird. Von diesem Geld, so der Anrufer, soll er dann Guthabenkarten im Wert von 500.- € kaufen. Auf der Umsatzübersicht seines Onlinekontos sah der Ainringer auch eine Gutschrift von Microsoft und kaufte gutgläubig die Wertkarten für 500.- € Die Codes gab er dann telefonisch weiter.

Dass er auf einen perfiden Betrug hereingefallen ist, wurde von ihm erst am anderen Tag bemerkt. Auf sein Konto war zu keinem Zeitpunkt Geld von Microsoft überwiesen worden! Da die Täter Zugriff auf den Rechner des jungen Ainringers hatten, gaukelten sie ihm die Überweisung vor. Dies war möglich, weil die Täter per Fernzugriff auf den Rechner des Ainrigers kamen.


Diese Betrugsmasche, Tech Support Scam, ist der Polizei bereits seit längerem bekannt. Auch Microsoft selbst warnt vor dieser Betrugsmasche.


Darum kann nur geraten werden:

Bei Anrufen von angeblichen Microsoft-Mitarbeitern sofort aufzulegen. Microsoft wird sie unaufgefordert nicht anrufen. Lassen sie keine Installation von Programmen per Fernwartung (Remotesteuerung) zu.

Sollte dies jedoch schon geschehen sein:
- dann trennen Sie Ihren Computer von der Internetverbindung und lassen ihn von einem Experten prüfen.
- Ändern Sie anschließend alle Ihre Passwörter und Zugangsdaten, insbesondere für Online-Banking, E-Mailkonten und Online-Shops.

red/Pressemitteilung Polizei Freilassing

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