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Verkehrskontrollen von 12. bis 18. August 2019

Die Polizei kontrollierte den Radverkehr in der Reichenhaller Fußgängerzone. Ein Rumäne wies sich mit einem gefälschten griechischen Führerschein aus. In Laufen war ein Lkw-Fahrer zu lange, zu schnell und ohne Führerschein unterwegs. Bei einer Grenzkontrolle in Marktschellenberg wurde ein nicht zugelassener Pkw mit falschen Kennzeichen gestoppt. Ein Moldawier wollte sich die Zulassung sparen und manipulierte den alten Fahrzeugschein. Aufgrund nicht gezahlter Beiträge wurde ein Pkw sichergestellt. Ein schweizer Chef zahlte das offene Bußgeld für seinen neuen Angestellten. Auf der Autobahn hatte ein Serbe zwei verbotene Messer dabei, jedoch nicht seinen Führerschein. Die Polizei kontrollierte das Durchfahrtsverbot am Berchtesgadener Schlossplatz. In Freilassing und Berchtesgaden fand eine Kontrolle der Geschwindigkeit statt.

Bad Reichenhall


Fahrradkontrolle in der Fußgängerzone


Am 12.08.19 wurde in den Nachmittagsstunden der Radverkehr in der Ludwigstraße in Bad Reichenhall kontrolliert. Die Polizei Bad Reichenhall wurde dabei von Mitarbeiterinnen der kommunalen Verkehrsüberwachung sowie vom Ordnungsamt Bad Reichenhall unterstützt. Bei regem Fußgängerverkehr konnten nur vereinzelt Verstöße festgestellt werden. Die weit überwiegende Mehrheit der Radfahrer schob ihr Rad. Die Polizei weist erneut darauf hin, dass das Befahren der Fußgängerzone nur in bestimmten Bereichen freigegeben ist und Fußgänger dort absoluten Vorrang haben. Bei einem Vorfall am Freitag, 09.08.19, gegen 12.30 Uhr wurde ein ältere Dame in der Ludwigstraße von einem rücksichtslosen Radfahrer beleidigt. Die Dame wird gebeten, sich bei der Polizei Bad Reichenhall unter der Telefonnummer 08651/970-0 zu melden.

Totalgefälschten Führerschein vorgezeigt


Am vergangenen Donnerstagabend kontrollierte eine Streife der Grenzpolizeiinspektion Piding auf der BAB A 8 einen Pkw mit österreichischer Zulassung, noch bevor er nach Österreich ausreisen konnte. Der mit insgesamt fünf Personen besetzte Pkw wurde zum Kontrollzeitpunkt von einem 26-jährigen rumänischen Staatsangehörigen geführt. Auf Verlangen händigte er zum Nachweis seiner Fahrerlaubnis einen nationalen griechischen Führerschein aus. Bereits bei der ersten Betrachtung wurde das vorgelegte Dokument als Totalfälschung erkannt. Gegen den Pkw-Lenker wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung eingeleitet. Das Falsifikat wurde als Beweismittel im Strafverfahren sichergestellt. Nach Anzeigenaufnahme konnten die Reisenden ihre Fahrt mittels Ersatzfahrer fortsetzen.

Laufen


Am Montagnachmittag führte die Verkehrspolizei Traunstein im Bereich Laufen Schwerverkehrskontrollen durch. Neben diversen kleineren Verfehlungen, bei denen die Polizisten meist ein Auge zudrücken konnten, musste ein 51-jähriger österreichischer Staatsbürger, der mit seinem rumänisch-österreichischen Sattelzug kontrolliert wurde, wegen mehreren Delikten zur Anzeige gebracht werden. So stellten die Beamten beim Auslesen des digitalen Kontrollgeräts der DAF-Zugmaschine zum einen deutliche Geschwindigkeitsübertretungen fest - der Sattelzug preschte die B20 bei für diese Fahrzeugart erlaubten 60 km/h mit bis zu 90 km/h entlang-, zum anderen beging der selbständige Fuhrunternehmer eine Reihe nicht mehr unerheblicher Übertretungen der Vorschriften über Lenk- und Ruhezeiten. Schließlich mussten die Beamten bei der Inaugenscheinnahme des Führerscheins des 51-Jährigen feststellen, dass dessen Fahrerlaubnis für schwere LKW schon vor fast 4 Jahren abgelaufen war. Der Österreicher hätte bereits 2015 nach Vorlage der vorgeschriebenen ärztlichen und augenärztlichen Gutachten eine neue Fahrerlaubnis beantragen müssen. Er wird nun mit einer empfindlichen Geldstrafe wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis rechnen müssen, zudem beträgt bereits das Regelbußgeld für die begangenen Ordnungswidrigkeiten mehrere tausend Euro. Für die Weiterfahrt seines Zuges musste ein anderer Fahrer organisiert werden, der österreichische Firmenchef wird sich bis zur Erteilung einer neuen Fahrerlaubnis der erforderlichen Klasse CE mit dem Lenken von Klein-LKW, PKW und „Schnauferln“ begnügen müssen.

Marktschellenberg


Im Rahmen einer Grenzkontrolle in Marktschellenberg wurde am Mittwochnachmittag ein 24-jähriger Pkw-Lenker aus der Nähe von Hof von Beamten der Grenzpolizei Piding kontrolliert. Dabei stellten die Beamten fest, dass er seinen 20 Jahre alten Mitsubishi Galant mit Kennzeichen eines anderen Pkw derselben Marke, Typ und Farbe versehen hatte. Lediglich an der anderen Fahrgestellnummer konnte der Missbrauch der Kennzeichen festgestellt werden. Den Pkw-Lenker, sowie den Überlasser der missbräuchlich benutzten Kennzeichen und des Fahrzeugscheins erwartet nun eine Strafverfahren wegen Urkundenfälschung, Fahren ohne Pflichtversicherung, sowie Verstoßes gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz und Fahren ohne Zulassung. Den Pkw musste er abstellen – eine Weiterfahrt ist nur mit gültiger Zulassung möglich.

Piding


Urkundenfälschungen aufgedeckt


Am Freitagvormittag wurde ein in Frankreich zugelassener Pkw kurz vor der Grenze auf der A 8 auf Höhe Piding kontrolliert. Die Insassen, allesamt moldawische Staatsbürger, waren auf dem Weg in ihre Heimat. Den Pkw haben sie laut ihren Angaben so in Frankreich gekauft. Bei der genaueren Überprüfung des Zulassungsdokuments staunten die Fahnder dann nicht schlecht, denn bei dem französischen Fahrzeugschein handelte es sich um eine Verfälschung. Der Hintergrund dafür war schnell gefunden, denn der Pkw war noch mit der alten, nicht mehr gültigen französischen Zulassung versehen. Um Geld zu sparen, wurde einfach der Abmeldevermerk auf der Zulassungsbescheinigung unkenntlich gemacht, um den Eindruck einer echten Zulassung zu vermitteln. Dies war aber noch nicht genug, denn auch der beim Beifahrer aufgefundene rumänische Führerschein wurde durch die geschulten Augen der Grenzpolizisten als Totalfälschung erkannt. Daher mussten sowohl Fahrer als auch der Beifahrer der Streifenbesatzung zur Dienststelle folgen, dort wurden die Dokumente sichergestellt. Nachdem ein dreistelliger Betrag als Sicherheit hinterlegt wurde, durften aber alle die Weiterreise in Richtung Moldawien antreten. Zuvor musste sich der Fahrer jedoch noch um eine neue Zulassung für den Pkw kümmern. Er hatte Glück, denn der zuständige Sachbearbeiter an der Zulassungsstelle in Bad Reichenhall wartete noch extra und ermöglichte eine gültige Kurzzeitzulassung, bevor er in sein verdientes Wochenende gehen konnte.

Geleasten und unversicherten Pkw sichergestellt


Einen hochwertigen Pkw Audi A 5 Sportback überprüften Beamte der Pidinger Schleierfahnder am Freitagmorgen als er auf der A 8 von Österreich kommend in Fahrtrichtung München unterwegs war. Eine dabei durchgeführte Abfrage im Fahndungssystem ergab, dass der Pkw mit deutscher Zulassung, zur Sicherstellung wegen Unterschlagung und zur Zwangsentstempelung wegen fehlendem Versicherungsschutz ausgeschrieben war. Der 22-jährige belgische Fahrer des Pkw, gab den Beamten gegenüber an, dass er bereits mehrmals keine Versicherungsbeträge und Leasingraten bezahlt habe. Dennoch war er über die darauffolgende Sicherstellung des Audis sowie der Entstempelung der Kennzeichenschilder verwundert.

Den jungen Mann erwartet nun ein Strafverfahren aufgrund des Vergehens der Unterschlagung von Kfz, des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und der Abgabenordnung. Nach Beendigung der Anzeigenaufnahme musste der Belgier seine Reise per Zug fortsetzen.

Per Haftbefehl gesuchten Fahrer gefasst


Pidinger Schleierfahnder nahmen am Sonntagabend, einen per Haftbefehl gesuchten, notorischen Schwarzfahrer fest. Ihr zukünftiger Chef zeigt sich gnädig und beglich die Strafe.

Am Sonntagabend kontrollierten Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Piding einen ungarischen BMW, besetzt mit zwei ungarischen Metzgern. Sie befanden sich auf dem Weg in die Schweiz, da sie dort eine neue Arbeitsstelle gefunden haben.

Ihren Reisepass konnten sie vorzeigen, doch einen Führerschein besaß keiner der Beiden. Bei der Abfrage im polizeilichen Fahndungssystem kam zudem ein offener Haftbefehl beim Fahrer zum Vorschein. Der 39-Jährige musste noch 1.200 Euro bezahlen, da er bereits ohne Führerschein am Steuer erwischt wurde. Da er lediglich einen zweistelligen Eurobetrag mitführte, drohten ihm 30 Tage Freiheitsstrafe.

Nach einem kurzen Telefonat mit seinem zukünftigen Chef, ging dieser gleich in Vorleistung. Er machte sich umgehend aus der Schweiz auf den Weg und beglich in Piding die geforderte Strafe. Nach der Anzeigenaufnahme, wegen erneutem Fahren ohne Fahrerlaubnis, konnten die Ungarn gegen Mitternacht die Weiterreise antreten - als Beifahrer im Auto des neuen Chefs.

Berchtesgaden


Geschwindigkeitskontrolle in Oberau


Am Donnerstag, 15.08.2019, in der Zeit zwischen 11:00 Uhr und 12:00 Uhr, führte die Polizeiinspektion Berchtesgaden Geschwindigkeitskontrollen in Berchtesgaden, Ortsteil Oberau, durch. Im o.g. Zeitraum wurden auf der BGL9 zahlreiche Verkehrsteilnehmer gemessen. Hierbei musste lediglich ein Motorradfahrer mit zu hoher Geschwindigkeit beanstandet/verwarnt werden. Dieser war mit 64 km/h, statt den erlaubten 50 km/h, unterwegs.

Überwachung des Durchfahrtsverbots vom Schlossplatz


Am 16.08.2019 wurde in der Zeit von 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr das Durchfahrtsverbot vom Schlossplatz in Berchtesgaden durch Beamte der Polizeiinspektion Berchtesgaden überwacht. In dieser Zeit mussten insgesamt 5 Fahrzeugführer mit einem Verwarnungsgeld in Höhe von 20 Euro verwarnt werden. Es wird noch einmal explizit auf das Durchfahrtsverbot in der Zeit von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr hingewiesen.

Freilassing


Am Donnerstag, im Zeitraum zwischen 11:30 Uhr und 12:30 Uhr führten die Beamten der Polizeiinspektion Freilassing auf der Staatsstraße 2104 auf Höhe des Schwimmbades Geschwindigkeitskontrollen durch. Auf Grund des Badebetriebes ist dort die Geschwindigkeit auf 50 km/h reduziert. In der einstündigen Kontrolle mussten sieben Verkehrsteilnehmer gebührenpflichtig verwarnt werden. Der Tagesschnellste fuhr mit 73 km/h bei erlaubten 50 km/h.

Anger


Am Mittwochvormittag kontrollierten Fahnder der Grenzpolizeiinspektion Piding einen in Serbien zugelassenen Mercedes, besetzt mit zwei Serben und einem Deutschen. Der 42-jährige serbische Fahrer gab gegenüber den Beamten an, dass er seinen Führerschein in Serbien vergessen habe. Über einen Kontakt im Ausland konnte ihm sein Vergessen aber schnell widerlegt werden - er besaß keine gültige Fahrerlaubnis. Zudem lag gegen ihn eine Aufenthaltsermittlung wegen Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz vor. Der Serbe war untergetaucht und war für die ermittelnde Stuttgarter Behörde nicht mehr greifbar. Jetzt können weitere Maßnahmen gegen ihn wieder aufgenommen werden.

Die eingesetzten Beamten ließen bei der Kontrolle jedoch nicht locker. Im Gepäck des mitreisenden Deutschen fanden die Beamten noch ein verbotenes Butterfly- und ein Einhandmesser. Diese zählen in Deutschland zu den verbotenen Waffen und allein schon der Besitz ist strafbar. Die verbotenen Messer wurden sichergestellt und gegen den Beifahrer ein Ermittlungsverfahren wegen des Vergehens nach dem Waffengesetz eingeleitet.

Nach der Anzeigenaufnahme und Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen konnten alle die Weiterreise antreten. Jedoch mussten sie einen Ersatzfahrer organisieren, da keiner der Drei einen Führerschein besaß.

red/Pressemitteilungen Polizei Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Freilassing, GPI Piding, VPI Traunstein

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