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549 neu gepflanzte Obstbäume in der Biosphärenregion – Knapp 2000 Bäume seit Beginn der Aktion ausgegeben

Mit der insgesamt vierten Pflanzaktion seit 2015 hat der Trägerverein Biosphärenregion Berchtesgadener Land e.V. zusammen mit seinen Partnern nun insgesamt genau 1.979 Apfel-, Birnen-, Zwetschgen- und Kirschbäume im Landkreis neu angepflanzt.

„Unsere Biosphären-Obstbaumaktion ist in dieser Form in ganz Bayern unvergleichbar erfolgreich“ zieht der Trägervereinsvorsitzende Landrat Georg Grabner nach der aktuellen Ausgabeaktion ein überaus erfreuliches Gesamtfazit.

Landrat Grabner betont, dass dieser Erfolg auf einem sehr gut funktionierenden Netzwerk aus verschiedenen Organisationen basiert, ohne deren Mitwirkung die „Biosphären-Obstbäume“ nicht so erfolgreich wären: der Verwaltungsstelle der Biosphärenregion, der Unteren Naturschutzbehörde und dem Kreisfachberater für Gartenbau und Landschaftspflege und dem Landschaftspflegeverband. „Durch die großzügige Förderung des Freistaats Bayern, der 70 % der Gesamtkosten mit einer Zuwendung aus Finanzmitteln der Landschaftspflege- und Naturparkrichtlinie bezuschusst, und des „Wildbienen-Projekts“ können die Eigenkosten für den Trägerverein relativ gering gehalten werden,“ schließt Landrat Grabner auch die finanziellen Unterstützer der Aktion in seinen Dank ein.

Das „Wildbienen-Projekt“ ist ein gemeinsames Vorhaben von Biosphärenregion Berchtesgadener Land und EUROPARC Deutschland e. V., das in erster Linie durch ein Umweltprojekt der Allianz Versicherung gefördert wird.

Die Aktionsteilnehmer, denen Obstbäume und Material unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden, verpflichten sich im Gegenzug zur Pflege der Obstanger. Am vergangenen Samstag konnten nun die Obstbäume, Holzstützpfähle, Schilfrohrmatten und Wühlmauskörbe beim Landratsamt abgeholt werden.

„Obstanger sind ein wichtiger Bestandteil unserer Kulturlandschaft, sie waren früher noch viel verbreiteter,“ so Dr. Peter Loreth, Leiter der Verwaltungsstelle der Biosphärenregion Berchtesgadener Land. „Deswegen ist die Anlage von neuen oder die Erweiterung von bestehenden Obstbaumwiesen ein wichtiger Beitrag zur Erfüllung unseres UNESCO-Auftrags. Besonders erfreulich ist das anhaltend große Interesse, denn auch bei der vierten Biosphären-Obstbaumaktion war die Teilnehmerzahl von über 90 enorm hoch.“

Nicole Mühlfellner aus Oberheining nahm dieses Jahr zum ersten Mal an der Biosphären-Obstbaumaktion teil und zeigte sich begeistert. „Das ist eine tolle Aktion der Biosphärenregion, denn damit können alte Obstbaumbestände aufgefrischt und erhalten werden. Das ist wichtig für unsere heimischen Tiere, gut fürs Landschaftsbild und wir erhalten leckeres Obst.“

Hintergrundinformation


Die „Biosphären-Obstbaum“-Pflanzaktionen werden einmal pro Jahr durchgeführt. An der Aktion können Eigentümer von geeigneten Flächen zur Ergänzung, Reaktivierung bzw. Neuanlage von Streuobstwiesen teilnehmen.
Für die nächste Aktion, geplant für das Frühjahr 2020, können sich Interessenten jetzt schon vormerken lassen (Kontakt im Landratsamt: Herr Neiber, stefan.neiber@lra-bgl.de oder telefonisch unter 0+49 8651 773-519).

red/Pressemitteilung LRA BGL/Biosphärenregion BGL
Bild © Biosphärenregion BGL
obstbaumaktion 2019 00

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