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Verkehrskontrollen vom 8. bis 14. Oktober 2018

Bei Teisendorf versuchten zwei Personen einen Fahrerwechsel. Die Bayerischen Grenzpolizisten nahmen zwei international gesuchten Straftäter und einen notorischen Schwarzfahrer fest. Zwei Slowaken stahlen einen defekten Pkw und blieben auf der Autobahn liegen. Ein gestohlener BMW mit manipulierter Fahrstellnummer wurde auf der A8 sichergestellt. In seinem Transporter hatte ein Bosnier einen gestohlenen Kleinbagger. Ein Autohändler war in Laufen mit gefälschten Kennzeichen unterwegs. Betrunkene Fahrer wurden in Bad Reichenhall und Laufen und Drogenfahren in Bad Reichenhall und Freilassing gestoppt. Geschwindigkeitsmessungen fanden in Bad Reichenhall, Bayerisch Gmain, Piding und Saaldorf-Surheim statt, sowie in Marktschellenberg wo ein Fahrer 198 km/h fuhr.

Bad Reichenhall


Trunkenheitsfahrt mit Kleinkraftrad


Am 08.10.2018, gegen 22.45 Uhr, kontrollierte eine Streife der Polizeiinspektion Bad Reichenhall im Bad Reichenhall Ortsteil Staufenbrücke ein Kleinkraftrad mit zwei Personen besetzt. Da beim Fahrzeuglenker erheblicher Alkoholgeruch wahrgenommen wurde, wurde ihm ein Atemalkoholtest angeboten. Das Ergebnis lag weit über der erlaubten Maximalgrenze. Somit wurde eine Blutentnahme im Klinikum Bad Reichenhall angeordnet und durchgeführt. Noch während der Sachbearbeitung beleidigte der 42 jährige Fahrzeuglenker aus Anger einen der Beamten. Zudem leistete er bei der Blutentnahme Widerstand. Diesbezüglich wird er mit erheblichen strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen haben.

Unter Drogeneinfluss gefahren


Bei einer Verkehrskontrolle am Sonntag auf der Umgehungsstraße von Bad Reichenhall kontrollierten die Beamten gegen 00.15 Uhr einen Pkw mit österreichischem Kennzeichen aus dem Salzburger Raum. Bei der Kontrolle stellten die Beamten deutlichen Marihuana Geruch beim 20-jährigen Pkw-Lenker fest. Zudem war sein gesamtes Verhalten sehr auffällig. Auf Frage bejahte er den Konsum von Marihuana und händigte den Beamten bereitwillig eine Kleinmenge des Rauschmittels aus. Da seitens der Beamten der Verdacht einer vorliegenden Drogenfahrt bestand, wurde in der Kreisklinik Bad Reichenhall eine Blutentnahme zur Bestimmung der Fahrtüchtigkeit angeordnet und durchgeführt. Der 20-Jährige wurde wegen eines Vergehens gemäß dem Betäubungsmittelgesetz wegen Besitz der Kleinmenge und wegen eines Verdachts der Drogenfahrt zur Anzeige gebracht.

Saaldorf-Surheim


In den frühen Morgenstunden des 08.10.2018 wurde über die Dauer einer Stunde eine Geschwindigkeitsmessung auf der Kreisstraße BGL 3 Höhe Untere Straße durchgeführt. Positiv muss seitens der Polizei dabei angemerkt werden, dass lediglich ein Fahrzeuglenker im Verwarnungsbereich festgestellt und vor Ort geahndet wurde. Die anderen Verkehrsteilnehmer hielten sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit.

Teisendorf


Ein Audi, unterwegs auf der A8 in Richtung Salzburg, erweckte das Interesse der Schleierfahnder. Um den Pkw einer Kontrolle zu unterziehen, setzten sich die Beamten vor das Fahrzeug und gaben dem Fahrer Zeichen, dem Polizeifahrzeug zu folgen.

Dieser Aufforderung kam der Fahrer auch nach und folgte auf den Parkplatz am Teisenberg. Allerdings stoppte der Pkw abrupt im Einfahrtsbereich. Als die Fahnder an das Fahrzeug herantraten, saßen ein 36-jähriger Mann am Steuer und sein 32-jähriger Begleiter auf dem Beifahrersitz.

Womit die beiden Insassen nicht gerechnet hatten war, dass die Beamten vor der Anhaltung den Pkw überholten und dabei einen Blick in den Innenraum warfen. Zu diesem Zeitpunkt saß nämlich der jetzige Beifahrer am Steuer und sein Freund gönnte sich auf der Rücksitzbank ein Nickerchen.

Konfrontiert mit diesen Vorwürfen, leugneten zunächst beide, einen Fahrerwechsel durchgeführt zu haben. Letztendlich gab der 36-Jährige an, mit seinem Freund den Platz gewechselt zu haben. Der Grund hierfür war auch schnell gefunden, denn der 32-Jährige war nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis.

Beide Männer wurden zur weiteren Sachbearbeitung auf die Dienststelle der Grenzpolizeiinspektion Piding verbracht. Hier bestätigte schlussendlich auch der 32-Jährige den Fahrerwechsel. Neben einer Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, muss er sich zudem wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten - denn bei der Durchsuchung seiner Person wurde auch eine Kleinmenge Marihuana aufgefunden.
Der 36-Jährige wurde wegen Strafvereitelung zur Anzeige gebracht, bevor beide nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen, die Dienststelle wieder verlassen durften.

Anger


Einen von Rumänien und Österreich international gesuchten Straftäter, konnten am Montag die Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Piding dingfest machen. Sein Versuch, die Beamten mittels gefälschter Dokumente über seine wahre Identität zu täuschen, blieb erfolglos.

Eine Streifenbesatzung der Grenzpolizeiinspektion Piding wurde am Montag auf einen BMW X6 mit rumänischer Zulassung aufmerksam, als dieser auf der A8, in Richtung Salzburg unterwegs war.

Bei der anschließenden Kontrolle auf Höhe des Angerer Berges händigten alle vier Insassen ihre Personaldokumente an die Beamten aus. Hierbei fielen den Schleierfahndern bei einer der rumänischen Identitätskarte eines Mitfahrers, Unstimmigkeiten auf. Ein genauer Blick bestätigte den Verdacht der Beamten - bei der Karte handelte es sich um eine Totalfälschung.

Die Durchsuchung der Geldbörse seiner Freundin brachte im weiteren Verlauf die echte rumänische Identitätskarte des 26-Jährigen zum Vorschein. Ein Abgleich seiner nun bekannten Echtpersonalien mit dem polizeilichen Fahndungsbestand ergab, dass der junge Mann durch die rumänischen Behörden, wegen Handel mit harten Drogen, per EU-Haftbefehl gesucht wurde. In seinem Heimatland wartet deshalb eine Gefängnisstrafe von 18 Monaten auf ihn.

Der 26-jährige Rumäne wurde vorläufig festgenommen und auf die Dienststelle der Grenzpolizeiinspektion Piding verbracht. Konfrontiert mit dem rumänischen Haftbefehl gaben er und seine Freundin plötzlich freiwillig an, dass er unter weiteren Aliaspersonalien auch von den österreichischen Behörden gesucht werden würde.

Und tatsächlich bestätigte eine Überprüfung diese Angaben. Bereits seit Anfang 2017 wurde der Rumäne aufgrund diverser Eigentumsdelikte auch von den österreichischen Behörden per EU-Haftbefehl gesucht.

Klarheit über den Grund für sein freiwilliges „Geständnis“, ergab die anschließende Vernehmung. Der junge Mann hatte schlicht Angst vor einer Auslieferung nach Rumänien und hoffte so, lediglich in Österreich zur Verantwortung gezogen zu werden - zumal er in Österreich bereits in der Vergangenheit Erfahrung mit den dortigen Haftbedingungen sammeln durfte.

Zunächst muss er sich jedoch für seine Straftat der Urkundenfälschung in Deutschland verantworten. Die zuständige Staatsanwaltschaft Traunstein beantragte einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 26-Jährigen. Dieser wurde durch das Amtsgericht Laufen bestätigt, woraufhin er in eine nahegelegene Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde.

Sein Plan, durch das freiwillige „Geständnis“ einer Haftstrafe in Rumänien oder auch Österreich zu entgehen, dürfte jedoch erfolglos verlaufen - er wird sich im Anschluss auch dort für seine Straftaten verantworten müssen.

Marktschellenberg


Am Mittwoch, 10.10.2018 wurde in Zusammenarbeit mit der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Kontrollort: Marktschellenberg, B 305, zulässige Höchstgeschwindigkeit 100 km/h (von 13.45 - 18.45 Uhr)
Von 2.889 gemessenen Fahrzeugen mussten 20 Pkw-Lenker verwarnt werden, 18 Fahrer müssen mit einer Anzeige rechnen. Der „Spitzenreiter“ war mit einer Geschwindigkeit von 198 km/h unterwegs, diese erhebliche Überschreitung hat ein mehrmonatiges Fahrverbot, Punkte in der Verkehrssünderdatei, sowie eine erhebliche Geldstrafe zur Folge. Ziel der polizeilichen Geschwindigkeitskontrollen ist es, gerade solche unverantwortliche Fahrzeuglenker, die mit horrenden Geschwindigkeiten unterwegs sind, festzustellen und entsprechend zu sanktionieren.

Piding


Gestohlener Pkw entpuppt sich als „rollende Zeitbombe“


Der Einsatz einer Streife der Grenzpolizeiinspektion Piding begann zunächst mit der Beseitigung einer Verkehrsgefahr - letztendlich wurden mehrere Straftaten aufgedeckt.

Am Montag stellten die Schleierfahnder einen Seat fest, der aufgrund leeren Kraftstofftanks, auf der A8 zwischen Anger und Piding liegenblieb und dadurch die rechte Fahrspur blockierte.

Während die Verkehrspolizei Traunstein die Absicherung des ungünstig „geparkten“ Pkw übernahm, verbrachten die Schleierfahnder die beiden slowakischen Insassen kurzerhand zur Rastanlage Piding, um dort Kraftstoff zu erwerben.

Nachdem das Fahrzeug wieder fahrbereit war, wurde es zur Rastanlage Piding geleitet und die Männer im Alter von 21 und 27 Jahren sowie deren Pkw einer genaueren Kontrolle unterzogen. Dabei wurde festgestellt, dass der Pkw weder über eine Zulassung noch eine gültige Versicherung verfügte. Erschwerend kam hinzu, dass eine Funktion der Bremsen annähernd nicht mehr vorhanden war. In einer Gefahrensituation wäre der Fahrer unmöglich in der Lage gewesen, das Fahrzeug rechtzeitig zum Stehen zu bringen.

Bevor die beiden Insassen zur weiteren Sachbearbeitung auf die Grenzpolizeiinspektion nach Piding verbracht wurden, warfen die Beamten noch einen Blick in den Innenraum des Pkw. Hierbei wurden eingewickelt in Kleidungsstücke, ein Mountainbike sowie zwei Akkuwerkzeuge eines namhaften Herstellers aufgefunden.

Die anschließende Vernehmung brachte interessante Details ans Licht. Der Pkw sei laut eigener Angaben auf einem Park&Ride-Parkplatz im Bereich Augsburg, unversperrt und mit steckendem Zündschlüssel, abgestellt gewesen. Da die beiden Slowaken gerade auf dem Weg zurück in die Heimat waren, nutzten sie die Gelegenheit und schnappten sich kurzerhand den Seat. Das mitgeführte Mountainbike sowie die Akkugeräte hatten sie laut eigener Angaben, ebenfalls kurz zuvor in Augsburg gefunden und mitgenommen.

Beide Männer wurden wegen Diebstahl eines Kraftwagens sowie Fundunterschlagung zur Anzeige gebraucht. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an, da bislang weder der Fahrzeugbesitzer erreicht, noch die Herkunft der weiteren sichergestellten Gegenstände geklärt werden konnte. Bis zur endgültigen Klärung wurden die beiden Slowaken, nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft, auf freien Fuß entlassen.

Mit EU-Haftbefehl gesucht


Am Mittwoch ging den Schleierfahndern der Grenzpolizeiinspektion Piding erneut auf der A8, ein europaweit gesuchter Straftäter in Netz.

Ein Pkw mit deutscher Zulassung wurde am Montag auf der A8, kurz vor dem Grenzübertritt nach Österreich, einer Kontrolle unterzogen. Der Fahrer konnte sich ordnungsgemäß gegenüber den Beamten ausweisen.

Allerdings stellten die Fahnder bei der Personenüberprüfung fest, dass die kroatischen Behörden, seit etwa einem Monat, den 36-Jährigen mittels EU-Haftbefehl zum Zwecke der Auslieferung suchten. Um den genauen Sachverhalt abzuklären, musste der Kroate auf die Dienststelle nach Piding verbracht werden. Zuvor wurde ihm jedoch eine Durchsuchung nach verbotenen oder gefährlichen Gegenständen angekündigt. Daraufhin gab der Mann freiwillig eine Kleinmenge Marihuana an die Beamten heraus, weshalb er sich nun zusätzlich in Deutschland wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten muss.

Nachdem der zuständige Richter eine Festnahmeanordnung erlies, wurde der Kroaten in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Dort wartet er nun auf seine Auslieferung nach Kroatien, wo ihn eine Freiheitsstrafe von 8 Monaten erwartet.

Schleierfahnder stellen manipulierten BMW X6 sicher


Ein BMW X6 mit „falscher Identität“ wurde durch die Schleierfahnder auf der A8 sichergestellt. Wie sich herausstellte, wurde dieser seinem belgischen Besitzer bereits vor zwei Jahren in Deutschland entwendet.

Am Mittwoch kontrollierten Beamte der Grenzpolizeiinspektion Piding einen in Österreich lebenden Türken, als dieser mit seinem BMW X6 (siehe Bild), auf der A8 in Richtung Salzburg unterwegs war. Bei der Überprüfung des SUV vor Ort, konnten durch die geschulten Augen der Beamten, Unstimmigkeiten bei der im Fahrzeug eingebrachten Fahrgestellnummer festgestellt werden.

Auf der Dienststelle gelang es den erfahrenen Fahndern letztendlich, dank ihres Fachwissens und dem Einsatz von viel Schweiß, die wahre Identität des BMW zu ermitteln. Wie sich herausstellte, war die originale Fahrgestellnummer ausgeschliffen und eine neue in das Fahrzeug eingebracht worden. Auch das eingeklebte Typenschild wurde durch eine Totalfälschung ersetzt.

Über die ermittelte Originalnummer konnte der ursprünglich in Belgien zugelassene BMW, einem Diebstahl im Jahr 2016, im Raum Kleve (NRW) zugeordnet werden.

Die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein - Kommissariat 10 - übernahm die weiteren Ermittlungen. Der türkische Fahrzeuglenker wurde wegen Urkundenfälschung zum Zwecke der Kfz-Verschiebung sowie Hehlerei von Kraftfahrzeugen angezeigt und konnte nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen seine Heimreise fortsetzen. Der BMW X6 wurde sichergestellt.

Notorischer „Schwarzfahrer“ festgenommen


Wegen mehrerer Taten hatte das Amtsgericht Rosenheim bereits Anfang dieses Jahres einen Haftbefehl gegen einen 24-jährigen Ungarn erlassen. Nach einer Kontrolle am Sonntag, den 14.10.2018, ging es für ihn von der Münchener Autobahn nun direkt in die nächste Justizvollzugsanstalt.

Aufgrund gravierender Verkehrsverstöße wurde dem in Graz wohnenden Ungarn bereits Anfang 2017 das Recht entzogen, in Deutschland zukünftig fahrerlaubnispflichtige Kraftfahrzeuge zu führen. Allen Belehrungen zum Trotz setzte er sich weiterhin ans Steuer seines Pkws, wurde in der Folgezeit wiederholt von der Polizei kontrolliert und dabei angezeigt.

Nach mehreren Strafanzeigen wurde er vom Amtsgericht Rosenheim zu einer empfindlichen, vierstelligen Geldstrafe verurteilt. Da er die Geldstrafe aber nicht bezahlte, erließ der zuständige Ermittlungsrichter einen Vollstreckungshaftbefehl.

Am Sonntagmorgen wurde der bereits Verurteilte erneut am Steuer eines BMW angetroffen. Da er die erlassene Geldstrafe nicht bezahlen konnte, wurde er durch die Beamten der Grenzpolizeiinspektion Piding verhaftet und für die nächsten Monate in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Da der Verhaftete zudem bereits von mehreren Staatsanwaltschaften wegen anderer Delikte gesucht wurde, kann er die nächsten Postsendungen der Behörden nun direkt im Gefängnis in Empfang nehmen.

Kleinbagger beschlagnahmt


In den frühen Morgenstunden am Samstag, den 13.10.2018, kontrollierten Beamte der Grenzpolizeiinspektion Piding auf der Salzburger Autobahn einen in Bosnien zugelassenen Kleintransporter.

Bei der Inaugenscheinnahme des von ihm geführten Fahrzeuges stellten die Beamten auf der Ladefläche einen hochwertigen Kleinbagger (siehe Bild) mit mehreren Zubehörteilen fest. Auf Nachfrage konnte der Fahrzeugführer weder einen Eigentumsnachweis noch eine nachvollziehbare Erklärung über die Herkunft der Arbeitsgeräte erbringen.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Traunstein wurde deshalb neben dem vermeintlichen Diebesgut auch das Transportfahrzeug beschlagnahmt.

Nach ersten Ermittlungen der Grenzpolizeiinspektion Piding dürften der Bagger und die besagten Zubehörteile in Österreich entwendet worden sein. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur tatsächlichen Herkunft der Gerätschaften, werden mittlerweile durch das für grenzüberschreitende Kriminalität zuständige Fachkommissariat der Kripo Traunstein geführt.

Bayerisch Gmain & Piding & Bad Reichenhall


Geschwindigkeitskontrollen im Bereich der Polizeiinspektion Bad Reichenhall am 10.10.2018 und 11.10.2018.

Am 10.10.2018 wurde in der Zeit von 19.30 Uhr bis 20.30 Uhr in Bayerisch Gmain in der Berchtesgadener Straße(B20) kontrolliert. Hier wurden 3 Pkw-Lenker verwarnt. Der Schnellste war bei erlaubten 50 km/h mit 73 km/h unterwegs.

Am 11.10.2018 wurde in der Zeit von 06.50 Uhr bis 09.00 Uhr in Piding auf der B20 - in Richtung Freilassing gemessen. Bei einem Durchlauf von 1.057 Fahrzeugen wurden 27 PKW-Lenker verwarnt und 1 angezeigt. Der Schnellste war bei erlaubten 70 km/h mit 95 km/h unterwegs.

Von 09.55 Uhr bis 12.25 Uhr wurde in Bad Reichenhall - St 2101 in Richtung Bad Reichenhall gemessen. 561 Fahrzeugen fuhren durch die Kontrollstelle. 56 wurden verwarnt und 17 angezeigt. Der Schnellste war bei erlaubten 60 km/h mit 97 km/h unterwegs.

Laufen


Autohändler mit gefälschten Kennzeichen


Am 11.10.2018 wurde am Marienplatz in Laufen ein mit zwei Männern besetzter Lieferwagen aus Kirgistan gegen 19:15 Uhr bei der Einreise nach Bayern einer Kontrolle unterzogen. Bei dieser genaueren Prüfung entpuppten sich die angebrachten Kennzeichen schnell als Fälschung. Der Zulassungs- und auch der HU-Stempel wurden auf eine Klebefolie gedruckt und am Kennzeichen angebracht, sodass dies den Anschein eines gültigen amtlichen Kennzeichens erweckte. Die beiden Männer führten zudem noch mehrere Kaufverträge, Fahrzeugschlüssel und die Papiere von abgemeldeten Fahrzeugen mit sich. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges konnten dann noch zwei weitere, gefälschte Kennzeichenpaare sichergestellt werden. Die gefälschten Kennzeichen stimmten dabei mit den „alten“ Kennzeichen bzw. den Papieren der zu transportierenden Fahrzeugen überein.
Bei den weiteren Ermittlungen wurde bekannt, dass es sich bei den beiden Fahrzeuginsassen um Mitarbeiter eines KFZ-Handels aus Kirgistan handelte. Diese waren beauftragt, die Fahrzeuge in Österreich und Deutschland abzuholen und mit den mitgeführten gefälschten Kennzeichen dann nach Litauen zu verbringen. Die Fahrzeuge wurden im Vorfeld bereits vom Chef der Firma gekauft und auf öffentlichen Plätzen zur Abholung bereitgestellt.

Da während der Kontrolle aber auch der Firmenchef des Kfz-Handels hinzukam, konnte dieser, sowie der Fahrer und der Beifahrer des angehaltenen Fahrzeuges, noch an Ort und Stelle festgenommen werden. Nach Klärung des Sachverhaltes und der Hinterlegung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 1000 Euro konnten die drei Personen wieder entlassen werden.
Den Firmenchef sowie den Fahrer erwarten nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung, ein Vergehen nach dem Pflichtversicherungsgesetz und ein Vergehen nach der Abgabenordnung (Kfz-Steuer). Die mitgeführten Kennzeichen und das Fahrzeug wurden sichergestellt.

Betrunken mit Pkw unterwegs


Am Sonntag, 14.10.2018 gegen 00.30 Uhr, wurde auf der Bundesstraße 20 bei Laufen ein 40-jähriger Mann aus Tittmoning einer Verkehrskontrolle unterzogen. Da der Fahrer offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand, wurde ein Alkoholtest durchgeführt, der einen Wert von über 2 Promille ergab. Daraufhin wurde bei dem Tittmoninger eine Blutentnahme angeordnet, sein Führerschein sichergestellt und ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

Freilassing


Am Freitagabend gg. 23.40 Uhr kontrollierten Beamte der PI Freilassing einen 3er BMW mit BGL-Kennzeichen in der Laufener Straße / Pfarrweg.

Bei dem 18-jährigen Fahrer konnten die Beamten feststellen, dass dieser aktuell unter Betäubungsmitteleinfluss stand. Ein Urintest bestätigte den Anfangsverdacht der Beamten. Die Unterbindung der Weiterfahrt sowie eine Blutentnahme waren die Folge. Gegen den Mann wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Bei einem ebenfalls 18-jährigen Mitfahrer aus Freilassing fanden die Beamten zudem eine geringe Menge Marihuana. Der junge Mann wird angezeigt.

red/Pressemitteilungen Polizei Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Freilassing, Laufen, GPI Piding
Bilder © GPI Piding
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