Die Polizei hatte das Fahrzeug eines 30-Jährigen am Samstag in Piding auf Anordnung der Zulassungsbehörde stillgelegt. Am Montag erschien der Vater bei der Grenzpolizei, betrunken und mit dem stillgelegten Fahrzeug.
Bereits am Samstag, den 18.08.2018, kontrollierten die Beamten der Grenzpolizeiinspektion Piding einen Fiat mit deutschen Kennzeichen. Wie sich herausstellte, war das von einem 38-jährigen Bulgaren gelenkte Fahrzeug nicht versichert. Die Zulassungsbehörde hatte deshalb die Zwangsstillegung des Fahrzeuges angeordnet.
Noch am Kontrollort im Gemeindebereich von Piding wurden die an dem Fahrzeug angebrachten Zulassungsplaketten polizeilich entfernt. Nach der Anzeigenaufnahme wegen Verstößen nach dem Pflichtversicherungs- und Straßenverkehrsgesetz wurden dem Fahrzeughalter die weiteren Schritte zur Wiedererlangung einer verkehrsrechtlich gültigen Zulassung erläutert.
Am Montagmorgen, den 20.08.2018, wurde dann der Vater des Beschuldigten bei der Grenzpolizeiinspektion Piding vorstellig - mit dem nicht zugelassenen Fahrzeug seines Sohnes. Den Grund seines Besuches konnte der 62-Jährige nicht nennen.
Es lässt sich nur vermuten, dass ihn sein angetrunkener Zustand zu diesem Verhalten leiten ließ: Im Laufe des Gesprächs stellten die Beamten bei ihm nämlich deutlichen Alkoholgeruch fest. Ein gerichtsverwertbarer Atemalkoholtest bestätigte die Vermutung. Da der zulässige Grenzwert von 0,5 Promille weit überschritten wurde, muss er neben den strafrechtlichen Konsequenzen nun auch mit einem Fahrverbot rechnen.
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