Nur leicht verletzt: Beherzte Nachbarn und Zeugen retten Ehepaar noch vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte aus verrauchtem Haus.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag ging kurz nach Mitternacht ein Notruf aus Rückstetten ein, wo ein älteres Bauernhaus innerhalb kürzester Zeit in Vollbrand stand und schließlich ein Raub der Flammen wurde. Rund 90 Feuerwehrleute und 14 Rotkreuzler waren bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz, um den Großbrand zu löschen und die Arbeiten abzusichern. Die Retter mussten insgesamt vier Verletzte mit Rauchgasvergiftungen ambulant versorgen, wobei das Bewohner-Ehepaar zur weiteren Behandlung ins Klinikum Traunstein eingeliefert wurde.
Das freistehende Einfamilienhaus geriet aus bislang unbekannter Ursache in Vollbrand. Zeugen vor Ort konnten beobachten, wie sich das Feuer am Dachstuhl des älteren Bauernhauses schnell über das ganze Gebäude ausbreitete. Das Wohnhaus stand in kürzester Zeit komplett in Flammen und konnte nur durch ein Großaufgebot der umliegenden Feuerwehren gelöscht werden. Den Schaden schätzen die Beamten der Freilassinger Polizei und die Brandermittler der Kripo Traunstein auf rund eine halbe Million Euro.
Als der Notruf kurz nach Mitternacht einging, schickte die Leitstelle Traunstein die Freiwilligen Feuerwehren Teisendorf, Oberteisendorf, Surberg und Waging und das Rote Kreuz mit zwei Rettungswagen aus Teisendorf und Traunstein, dem Traunsteiner Notarzt und dem Einsatzleiter los. Die Retter forderten dann die ehrenamtlichen Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG) der BRK-Bereitschaften Freilassing, Traunstein und Teisendorf nach, die den aufwendigen Feuerwehreinsatz bis 4.45 Uhr absicherten. Glücklicherweise wurde das Bewohner-Ehepaar nur leicht durch die Rauchgase verletzt. Beherzte Nachbarn und vorbeikommende Zeugen hatten die sichtlich geschockten Leute aus dem Haus gerettet, bevor die ersten Einsatzkräfte eintrafen. Das Rote Kreuz versorgte sie notärztlich und brachte sie dann zur weiteren Überwachung ins Klinikum Traunstein.
Die Löscharbeiten dauerten rund zwei Stunden; die Nachlöscharbeiten bis in die frühen Morgenstunden an. Die Brandermittler der Kripo Traunstein nahmen die Ermittlungen zur genauen Ursache auf. Rund 90 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Teisendorf, Oberteisendorf, Surberg und Waging waren teilweise bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz. Vom Roten Kreuz waren 14 Einsatzkräfte mit sieben Fahrzeug vor Ort.
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