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Verkehrskontrollen vom 2. bis 8. Juli 2018

In Berchtesgaden stoppte die Polizei einen betrunkenen Cabriofahrer. Mehrere Motorradfahrer überschritten die erlaubte Höchstgeschwindigkeit bei der Auffahrt zur Roßfeldstraße. Eine alkoholisierte Frau streifte in Ramsau einen Zaun. Auf der Autobahn hatte ein Brasilianer gleich zwei gefälschte Führerscheine. In einem Kastenwagen fand die Grenzpolizei dreizehn gestohlene Fahrräder. Ein Zugreisender hatte eine Machete und Drogen dabei. Geschwindigkeitskontrollen fanden in Bad Reichenhall, Freilassing, Schönau und Teisendorf statt.

Berchtesgaden


Betrunkener Cabriofahrer


Durch einen Berchtesgadener Hotelangestellten wurde am Montagmorgen der Polizei mitgeteilt, dass soeben ein Cabriolet vor dem Haus vorfuhr und dort eine männliche Person ausstieg, die sichtlich alkoholisiert war. Der Pkw hatte zudem vorne rechts einen frischen Unfallschaden. Da sich der Mann wieder mit seinem Pkw vom Hotel entfernte, wurde nach dem Fahrzeug gefahndet und dies schließlich auf der Rossfeldstraße an der Mautstelle Süd angetroffen. Da der Fahrer tatsächlich einen alkoholisierten Eindruck erweckte, wurde ein freiwilliger Atemalkoholtest durchgeführt, der auch positiv verlief.
Hinsichtlich der festgestellten Unfallschäden vorne und hinten an seinem Pkw, konnte der Fahrzeuglenker keine schlüssigen Angaben machen. Eine Absuche der näheren Umgebung nach einer Unfallstelle verlief bislang negativ, weshalb evtl. Zeugen bzw. Geschädigte gebeten werden entsprechende Schäden unter Tel. 08652-9467-0 der Polizei Berchtesgaden mitzuteilen.

Geschwindigkeitskontrolle am Roßfeld


Eine Geschwindigkeitskontrolle an der Zufahrt zur Roßfeldhöhenringstraße führten Beamte der Polizei Berchtesgaden am Montagabend im durch. Anlass sind laufende Beschwerden von Anwohnern über Motorradlärm und Geschwindigkeitsverstöße.

Bei erlaubten 100 km/h mussten mehrere Kradfahrer beanstandet werden, da sie die Geschwindigkeit überschritten hatten. Der schnellste wurde mit 129 km/h gemessen.

Bereits bei der Zufahrt zur Kontrolle fiel ein junger Schönauer mit seinem Kleinkraftrad auf, der ohne Rückspiegel an Straßenverkehr teilnahm. In diesem Zusammenhang weist die Polizei auf die Notwendigkeit von zugelassenen Rückspiegeln an Krafträdern hin. Das Entfernen dieser wird mit einer Anzeige und Punkten in der Punktedatei des Kraftfahrtbundesamtes in Flensburg geahndet.

Ramsau


Am Dienstagabend wurde in Ramsau bei Berchtesgaden eine 35-jährige Frau beobachtet, wie sie beim Rangieren einen Holzzaun touchierte. Der Zeuge stellte die Frau zur Rede und bemerkte dabei Alkoholgeruch. Er verständigte die Polizei. Ein freiwilliger Alkotest ergab einen Wert jenseits des erlaubten Bereiches. Es wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein sichergestellt. Ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet, die Frau muss mit einem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen.

Schönau


Am Donnerstagvormittag führten Mitarbeiter der Polizeiinspektion Berchtesgaden eine Geschwindigkeitsmessung mit dem Laser-Handmessgerät auf der B 20 in Schönau a.K. durch. Bei lebhaften mussten lediglich 3 Fahrzeugführer wegen überhöhter Geschwindigkeit beanstandet werden.
Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 87 km/h bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h.

Piding


Brasilianer mit zwei gefälschten Führerscheinen


Am Donnerstag kontrollierten Beamte der Grenzpolizeiinspektion Piding auf der Autobahn A8 einen 38-jährigen Brasilianer, der mit seinem Kastenwagen in Richtung Salzburg unterwegs war. Bei der Kontrolle im Gemeindebereich Anger, händigte er neben seinem Reisepass und den Fahrzeugpapieren auch einen portugiesischen Führerschein an die Beamten aus.
Die erfahrenen Schleierfahnder erkannten bereits bei der Übergabe der Dokumente, dass es sich dabei um eine Totalfälschung handelte. Der Mann wurde daraufhin wegen eines Vergehens der Urkundenfälschung vorläufig festgenommen.
Bei der anschließenden Durchsuchung kam ein weiterer Führerschein des Mannes zum Vorschein - diesmal jedoch aus Spanien. Doch auch dieser bewahrte den 38-Jährigen nicht vor einer zusätzlichen Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis. Ganz im Gegenteil - da es sich auch bei dem spanischen Dokument um eine Fälschung handelte, wurde der Brasilianer auch noch wegen Verschaffen falscher amtlicher Ausweise zur Anzeige gebracht, bevor er seine Reise mit einem zuvor kontaktierten Landsmann fortsetzen konnte.

Gestohlene Fahrräder Kastenwagen entdeckt


In den frühen Morgenstunden des Samstags, wurde von den Schleierfahndern der Grenzpolizeiinspektion Piding an der Rastanlage Piding-Süd ein serbischer Kastenwagen, besetzt mit Vater und seinen zwei Söhnen im Alter von 15 und 17 Jahren, kontrolliert. Auf der Ladefläche des Kastenwagens entdeckten die Beamten insgesamt dreizehn Fahrräder. Befragt zur Herkunft der Räder gab das Trio einvernehmlich an, diese von einem Onkel in Dänemark als Geschenk erhalten zu haben.
Den Fahndern entstanden bezüglich der angeblichen Herkunft der Fahrräder jedoch erhebliche Zweifel, denn zwei davon waren noch immer mittels Fahrradschloss versperrt und ein weiteres hatte einen Händleraufkleber aus München am Rahmen kleben.
Deshalb wurde die gesamte Ladung einer genaueren Prüfung unterzogen und die Rahmennummern mit dem polizeilichen Fahndungsbestand abgeglichen. Hierbei stellte sich heraus, dass eines bereits in Deutschland als gestohlen gemeldet wurde.
Da der Verdacht sich erhärtete, dass auch die Beschaffung der restlichen zwölf Fahrräder nicht auf legalem Weg erfolgte, wurde die gesamte Ladung sichergestellt. Die Ermittlungen der GPI Piding zur Herkunft der weiteren Fahrräder laufen auf Hochtouren - sechs Fahrräder konnten bereits im Laufe des Montagvormittages, Diebstählen in München zugeordnet werden.
Das Trio wurde wegen Hehlerei beanzeigt und musste auf Weisung der Staatsanwaltschaft Traunstein einen vierstelligen Eurobetrag als Sicherheitsleistung hinterlegen. Im Anschluss konnten sie ihre Fahrt nach Serbien - ohne Ladung - fortsetzen.

Freilassing & Teisendorf


Bei schönstem Badewetter führte die Polizei Freilassing am 04.07.2018 eine Lasermessung im Bereich des Freibades Freilassing (St2104) durch. In der Zeit von 08 Uhr bis 20 Uhr gilt hier eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. In der Zeit von 13 Uhr bis 15 Uhr mussten lediglich 2 Lenker beanstandet werden. Ein heimischer Lkw-Lenker wurde mit 70 km/h gemessen. Hier erwartet den Lenker Bußgeld von 80 Euro und einem Punkt. Glimpflicher kam eine Lenkerin aus Österreich weg. Hier konnte bei einer gemessenen Geschwindigkeit von 72 km/h eine Verwarnung von 30 Euro ausgesprochen werden.


Ebenfalls wenig zu beanstanden gab es in der Zeit von 11 bis 12 Uhr in Teisendorf, Gemeindeverbindungsstraße Weildorf bis Stötten. Hier wurde ein Pkw-Lenker bei zulässigen 60 km/h mit 79 km/h gelasert. Dies hatte für den Fahrer eine Verwarnung von 30 Euro zur Folge.

Bad Reichenhall


Geschwindigkeitskontrolle am 06.07.2018 und 07.07.2018

Am 06.07.2018, von 19.25 Uhr, bis 07.07.2018, 01.00 Uhr, wurde in Bad Reichenhall - St 2101 - Antoniberg - eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt.
Bei einem Durchlauf von 422 Fahrzeugen wurden 36 Lenker angezeigt und 58 Lenker verwarnt.
Der Schnellste war hier bei erlaubten 60 km/h mit 111 km/h
unterwegs.
Diesen erwarten nun Punkte in Flensburg, eine empfindliche Geldbuße und ein Fahrverbot.

Freilassing


Das Auffinden von Drogen bei Zugreisenden gehört schon fast zum Alltagsgeschäft bei den Schleierfahndern aus Piding - alles andere als gewöhnlich war jedoch das Auffinden einer Machete, welche ein Mann an seinem Rücken befestigt hatte.

Am Mittwoch kontrollierte eine Streife der Grenzpolizei Piding, Dienstgruppe Schiene, einen jungen Traunsteiner in der Bahnhofshalle Freilassing. Da dieser bei der Ankündigung einer Kontrolle sichtlich nervös wirkte, wurden seine Person sowie der mitgeführte Rucksack genauer in Augenschein genommen. Die Fahnder mussten nicht lange suchen bis sie fündig wurden. Neben einer Kleinmenge Marihuana in seiner Jacke, hatte der junge Mann auch ein Döschen mit Kokain in seinem Rucksack verstaut.
Als die Polizisten ihn aufforderten zur Dienststelle zu folgen, gab er an, hierfür keine Zeit zu haben, da er auf dem Weg nach Salzburg sei, um sich ein neues Handy zu kaufen.

Der wahre Grund für seine Eile kam schnell ans Tageslicht, als die Kollegen die körperliche Durchsuchung fortsetzen wollten. Er meinte, er habe noch etwas auf seinem Rücken und zeigte eine mit einem Schal befestigte Machete vor. Zu dem Buschmesser befragt meinte er, dass er vorher im Wald war und es dort benötigt hätte. Für seinen anschließenden Einkaufstripp wollte er sie nicht extra abnehmen.
Nach Anzeigenaufnahme und Sicherstellung der Drogen sowie des Buschmessers wurde der junge Mann auf freien Fuß gesetzt. Er wird jedoch in den nächsten Wochen Post von der Staatsanwaltschaft Traunstein bekommen.

red/Pressemitteilungen Polizei Berchtesgaden, Freilassing, Grenzpolizei Piding

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