Das Pkaet wurde von Unbekannten an das Buspersonal übergeben und sollte dann in einem südosteuropäischen Zielland abgeholt werden. Beim Inhalt, u.a. Diamanten und Goldschmuckstücke, handelt es sich wahrscheinlich um Diebesgut.
In der letzten Woche wurde ein südosteuropäischer Linienbus von Beamten der Bundespolizeiinspektion Freilassing angehalten und die Insassen sowie die mitgeführten Koffer und Reisetaschen überprüft. Bei der Kontrolle und Zuordnung der mitgeführten Gegenstände wurde festgestellt, dass ein Gepäckstück im Laderaum des Reisebusses „herrenlos“ war. Die anschließende Nachschau in dem Paket erbrachte, dass sich darin unter anderem 15 Diamanten und einige Goldschmuckstücke befanden.
Die weitere Befragung des Busfahrers erbrachte, dass das Paket von einer bisher unbekannten männlichen Person an das Buspersonal im Bundesgebiet übergeben wurde. Angeblich hätte das Paket an eine bisher namentlich nicht bekannte Person im Zielland abgeholt bzw. übergeben werden sollen. Die Gegenstände wurden von den Bundespolizisten sichergestellt und die weitere Endsachbearbeitung zuständigkeitshalber an die „Schleierfahnder“ in Piding übergeben.
Der Wert der mitgeführten Schmuckstücke und Diamanten wurde von einem hiesigen Juwelier auf ca. 20.000 Euro geschätzt. Weitere umfangreiche Ermittlungen der Polizeiinspektion Fahndung in Piding in Bezug auf den/die Tatorte wurden eingeleitet. Es ist davon auszugehen, dass die „Diebesware“ aus unterschiedlichen Einbrüchen, vermutlich im gesamten Bundesgebiet, stammt. Da insbesondere einige Fingerringe eine individuelle Kennzeichnungen haben, besteht die realistische Hoffnung, dass eine Zuordnung und anschießender Übergabe der Gegenstände an die Geschädigten erfolgen kann.
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