Den Schülern wurde durch Übungen, Spiele, Kurzvorträge und einer Diskussion die Bereiche Stärkung und Vertrauen der Klassengemeinschaft, Förderung der Zivilcourage und Erlernen von Anti-Gewalt-Strategien näher gebracht.
„Mir hat alles gefallen“, dies war die Aussage der meisten Schüler der Klasse 7a der Mittelschule Laufen, die am Dienstag am Präventionsprogramm der Polizei „Zsammgrauft“ teilgenommen haben.
Durch Übungen, Spiele, Kurzvorträge und einer gemeinsamen Diskussion, wurden die Schüler zum Thema „Stärkung und Vertrauen der Klassengemeinschaft, Förderung der Zivilcourage und Erlernen von Anti-Gewalt-Strategien“ sensibilisiert. Das polizeiliche Präventionsprogramm „Zsammgrauft“, das vom Polizeipräsidium München ausgearbeitet wurde, bildete den inhaltlichen Rahmen des Tages.
Zu den Akteuren des Projekts zählten die Pädagogin Jennifer Busch vom Landratsamt Berchtesgadener Land und die Polizeibeamten Florian Lebesmühlbacher und Manuela Krammer von der Polizeiinspektion Laufen.
Am Vormittag war „Mobbing“ thematisiert, es wurden dabei u. a. die Motive von Ausgrenzung, deren Folgen und Maßnahmen gegen diese Form von Gewalt erörtert. So lernten die Kinder spielerisch zu erkennen, ab wann es sich um Mobbing handelt und wie man dem entgegen wirken kann.
„Anti-Gewalt“ war der folgende Abschnitt, hier wurde versucht, den Kindern durch Rollenspiele Handlungsalternativen gegen Gewalt aufzuzeigen. Durch Rollenspiele wurden die Kinder sensibilisiert, die verschiedensten Formen der Gewalt wahrzunehmen und Hilfe zu leisten. Dass Gewalt auch strafbar sein und Folgen haben kann, wurde in einem kurzen Rechtsunterricht übermittelt.
Kurz vor der Mittagspause stellten sich die Polizisten den Fragen der Kinder, Fragen zur Pistole, zur Uniform und zum Streifenwagen beispielsweise, konnten zur vollsten Zufriedenheit beantwortet werden.
Nach einer Mittagspause wurde der Bereich „Gemeinschaft und Vertrauen“ behandelt. Ziel war es, die Kommunikationsfähigkeit, Integration und Toleranz zu verbessern und auch die Gemeinschaft zu stärken.
Zum Schluss fand eine Diskussion zwischen der Klasse und den Akteuren über das Thema „Zivilcourage“ statt. Erneut wurden durch Rollenspiele Notsituationen und deren Lösungen dargestellt. Zudem wurden die Teilnehmer auf ein adäquates Zeugenverhalten hingewiesen.
Das Feedback der Klasse zu dem Projekt war durchgehend positiv.
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