Ein stark betrunkener Österreicher war auf der Durchreise. Die Reichenhaller Polizei kontrollierte Radfahrer in der Fußgängerzone und im Eingangstraßenbereich sowie auf dem Schulweg. Ein unbelehrbarer Reichenhaller fuhr ohne Führerschein wiederholt mit seinem Fahrzeug. Am Festplatz gab es Lkw-Kontrollen. Der Blitzeranhänger stand wieder am Thumsee. Mehrere Gegenstände wie Böller und Urin wurden bei Piding sichergestellt. Am Salzburger Platz nahmen einige Fahrer das Rotlicht nicht ernst. Bei Melleck kontrollierten die Schleierfahnder die Besucher eines österreichischen Festivals.
Unbelehrbar war in der Nacht von Sonntag auf Montag ein 20-jähriger Österreicher aus Pfaffing, der um kurz nach Mitternacht mit seinem Audi auf der B 21 unterwegs war und kurz vor dem Grenzübergang Wals kontrolliert wurde. Da bei dem jungen Mann während der Kontrolle Alkoholgeruch wahrgenommen werden konnte, wurde vor Ort ein Alkoholtest durchgeführt. Die Beamten staunten nicht schlecht, als das Gerät einen Wert von über 2 Promille anzeigte.
Auch wenn der junge Mann angab nur zwei Bier getrunken zu haben, musste er sich einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen. Der Führerschein wurde vor Ort einbehalten.
Der junge Mann, der bereits im Bereich Kitzbühel in sein Auto stieg, erwartet nun eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. Die weitere Heimreise musste er mit einem Taxi antreten.
Nachdem es in der letzten Zeit vermehrt zu Beschwerden kam, dass sich die Radfahrer im Stadtgebiet von Bad Reichenhall nicht an die bestehenden Verkehrsregeln halten, werden diese nun verstärkt kontrolliert.
Neben der Fußgängerzone wird unter anderem auch die Bahnhofstraße im Bereich zwischen der Eisdiele Simonetti und der Kreissparkasse überwacht. Hier hat es sich so mancher Radfahrer zur Angewohnheit gemacht, die Bahnhofstraße entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung zu befahren. In Verbindung mit einem defekten Licht - soweit überhaupt vorhanden - riskieren die Radfahrer mit ihrer Fahrweise ihr Leben und ihre Gesundheit. Pkw-Lenker können einen Zusammenstoß teilweise nur noch im letzten Moment vermeiden. Wenn die Radfahrer dann von den Pkw-Lenkern auf ihr Fehlverhalten angesprochen werden, reagieren diese zum Teil sehr aufgebracht.
Am Montag wurden in der Zeit von 07.30 Uhr bis 08.00 Uhr fünf Fahrradfahrer durch eine Fußstreife angehalten und auf ihr Fehlverhalten angesprochen. Sie müssen ein Verwarnungsgeld in Höhe von 20,- Euro entrichten. Da ein Radfahrer zum wiederholten Mal ohne Licht auf dem Weg zur Schule war, durfte er es an einem Radständer vor Ort versperrt abstellen.
Insbesondere ältere Radfahrer müssten den Kindern als Vorbild dienen und sich an die Verkehrsregeln halten.
In der Zeit von 10:15 Uhr - 11:30 Uhr wurde in Karlstein (St2101), in Fahrtrichtung Thumsee eine Lasermessung durchgeführt.
Vier Fahrzeugführer wurden durch die Streife der Polizeiinspektion Bad Reichenhall verwarnt.
Der Schnellste war hier bei erlaubten 60 km/h mit 83 km/h unterwegs.
Am 13.12.2017, gegen 08.00 Uhr, fuhr die Polizei durch die Tiroler Straße in Bad Reichenhall. Hierbei wurde ein 49-jähriger Mann aus Bad Reichenhall gesehen, wie er mit seinem Kleintransporter wegfahren wollte. Da der Polizei bekannt war, dass der Mann zur Zeit keine gültige Fahrerlaubnis hat, wurde versucht, die strafbare Fahrt zu unterbinden. Da er jedoch bereits losgefahren war, wurde er gestoppt und zur Vernehmung auf die Dienststelle gebeten.
Dort durfte er sich nicht nur wegen dieser Fahrt ohne Fahrerlaubnis, sondern auch wegen einer weiteren bekannten Fahrt am Montag, verantworten.
Durch sein unbedachtes Handeln wird sich die Erteilung einer neuen Fahrerlaubnis nun noch etwas verzögern.
In den Vormittagsstunden des 13.12.2017 führten Beamte der Polizeiinspektion Bad Reichenhall eine Schwerverkehrskontrolle am Festplatz durch. Es mussten mehrere Fahrer wegen überhöhter Geschwindigkeit beanstandet werden. Der Schnellste war mit 84 km/h bei erlaubten 60 km/h unterwegs. Bei einem österreichischen Holztransporter wurde eine Überladung von mehr als 10 Prozent festgestellt. Dieser musste am Festplatz mehrere Holzstämme abladen, bevor er seine Fahrt fortsetzen konnte. Gegen den Firmeninhaber wurde ein Gewinnabschöpfungsverfahren eingeleitet, da dieser einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den anderen Transporteuren hatte.
Beamte der PI Bad Reichenhall führten im Rahmen der Aktion „Sicher zur Schule - Sicher nach Hause“ am Donnerstagmorgen in der Salzburger Straße und in der Bahnhofstraße eine Kontrolle der Fahrradbeleuchtung durch. Im Focus standen speziell Schulkinder, aber auch Jugendliche und Erwachsene wurde mit ihren Fahrrädern einer Kontrolle unterzogen.
Gerade in der dunklen Jahreszeit sollte eine funktionierende Beleuchtung selbstverständlich sein. Doch die beste Beleuchtung hilft nichts, wenn diese nicht eingeschaltet ist. Dies mussten die Beamten leider mehrfach feststellen. Bei den wenigsten Radfahrer fehlte die Beleuchtung ganz. Meist funktionierte das Rücklicht nicht, oder die Beleuchtung war nicht eingeschaltet.
In Falle einer Beanstandung wurde den Kindern und Jugendlichen eine Mängelanzeige für die Eltern mitgegeben. Die Beseitigung der Mängel wird von der Polizei kontrolliert. Nur in wenigen Fällen wurde eine Verwarnung ausgesprochen.
Die Polizei appelliert vor allem an die Eltern, die Beleuchtung ihrer Kinder zu überprüfen. Denn die Eltern der Kinder sind, was die Instandhaltung der verkehrssicheren Ausrüstung der Fahrräder betrifft, als erste in der Pflicht.
Die Verkehrspolizei führte im Zeitraum 05.12 - 13.12.17 eine durchgehende Geschwindigkeitsmessung auf der St 2101 auf Höhe des Thumsee durch. Zum Einsatz kam erneut der „Blitzanhänger“, der bereits im November an selber Stelle stand.
Bei der neuerlichen Messung wurden 843 Fahrzeugführer beanstandet. Im November waren es noch 1.433.
447 Fahrzeugführer kommen mit einer gebührenpflichtigen Verwarnung davon. 396 Fahrzeugführer erwartet ein Bußgeld in Höhe von mindestens 60 €.
Der Schnellste wurde mit 122 km/h gemessen. Diesen erwartet, neben einer empfindlichen Geldbuße, ein Fahrverbot von 1 Monat. Die Beanstandungsquote lag bei 4,63%.
Am Sonntagnachmittag fiel einer Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein ein Konvoi mit zwei Autos aus München auf. Im ersten Fahrzeug saß ein bulgarisches Brüderpaar mit Wohnsitz in München. Das zweite Auto war mit einer der Ehefrauen und drei Kindern besetzt. Die Familie wollte für einige Wochen nach Bulgarien reisen.
Als der 30 Jahre alte Fahrer des ersten PKW nach seinen Dokumenten gefragt wurde, händigte er neben seinem Personalausweis auch einen spanischen Führerschein aus. Dieser wurde von den Beamten schnell als Fälschung entlarvt. Der Mann wurde festgenommen und zur Dienststelle transportiert.
Der 30-Jährige räumte in seiner Vernehmung ein, den gefälschten Führerschein in Deutschland gekauft zu haben, weil er in Bulgarien die Fahrprüfung nicht bestanden hatte. Er wurde wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt.
Nachdem sein Bruder bereits vor einem Monat seinen Führerschein wegen einer Trunkenheitsfahrt abgeben musste, sah sich die Familie gezwungen, einen Ersatzfahrer zu organisieren.
Beamte der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein stellten im Lauf des Montag bei verschiedenen Aufgriffen zahlreiche verbotene Feuerwerkskörper, Rauschgift und falsche PKW-Kennzeichen sicher.
Als eine Streife der Schleierfahndung am frühen Montagmorgen einen Audi mit makedonischer Zulassung auf der Autobahn Richtung Salzburg kontrollierte, schlug ihnen bereits aus dem Innern des Fahrzeugs Marihuanageruch entgegen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs wurde eine Kleinmenge Marihuana gefunden. Einer der drei Insassen, ein 19 Jahre alter Makedonier, gab den Besitz zu und wurde entsprechend angezeigt. Als die Beamten am Kofferraum angelangt waren, staunten sie nicht schlecht, als sie eine ganze Kiste voller Böller fanden (siehe Bild). Nicht die Anzahl verwunderte sie, sondern die Größe: einige wogen mehr als ein halbes Kilo und waren geeignet, eine ordentliche Explosion hervorzurufen. Schlecht für die drei Makedonier war, dass kein Böller ein deutsches Zulassungszeichen trug, sodass sie wegen einem Verstoß gegen das Sprenggesetz angezeigt wurden. Die Böller wurden sichergestellt und werden jetzt fachgerecht entsorgt.
Eine weitere Streife kontrollierte in der Zwischenzeit einen in der Schweiz lebenden Ungarn und wurde auch hier fündig. Der 27-Jährige wollte auf der Autobahn Richtung Salzburg reisen, musste aber in Piding einen unfreiwilligen Stopp einlegen. Auch hier schlug den Beamten bei der Kontrolle Marihuanageruch aus dem Fahrzeuginnern entgegen, was sie zu einer eingehenden Durchsuchung ermutigte. Insgesamt fanden sie etwa 15 Gramm Marihuana, zwei Tütchen mit Amfetamin und zehn Gramm Testosteron. Eine gelbe Flüssigkeit gab kurz Rätsel auf, bis der Ungar zugab, dass es sich um „Clean urin“ - künstlichen Urin zur Verschleierung von Drogenkonsum - handelte. Der 27-Jährige wurde wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und die Antidopingverordnung angezeigt.
Zu guter Letzt wurde von den Fahndern gegen Mittag ein Konvoi, bestehend aus zwei Fahrzeugen mit belgischen Zulassungen, auf dem Weg von Belgien nach Makedonien kontrolliert. Die beiden 43 und 48 Jahre alten Fahrer hatten für die Kleintransporter allerdings weder eine Versicherung, noch waren die verwendeten Kennzeichen außerhalb Belgiens gültig. Sie mussten die Fahrzeuge deshalb abstellen und sich nach der Anzeigenaufnahme wegen Kennzeichenmissbrauch, einem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und die Abgabenordnung um eine neue Zulassung bemühen.
Leere Bierflaschen im Kofferraum, der Geruch von Alkohol und ein vermüllter Innenraum waren für die Schleierfahnder mehr als Anlass genug, die Insassen eines alten VW Passat genauer unter die Lupe zu nehmen. Zwar zeigte der Alkomat-Test beim 20-jährigen österreichischen Fahrer eine Null-Nummer an, jedoch verlief der parallel durchgeführte Drogenschnelltest auf Cannabis und Amphetamin positiv. Zudem räumte der junge Mann ein, dass er derzeit keinen Führerschein besitzt. Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie der Drogenfahrt musste sich der Fahrer verantworten. Der Beifahrer - zugleich Fahrzeughalter - der von den „Führerscheinproblemen“ seines Chauffeurs wusste, erhielt er eine Anzeige wegen des Ermächtigens.
Am Mittwochabend, gegen 19.00 Uhr stoppte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein die VW Limousine mit österreichischer Zulassung an der Autobahnausfahrt Piding-Nord. An Bord - zwei Männer aus Oberösterreich. Nachdem der Fahrer - ein gelernter Chemietechniker - das Fenster öffnete, bot sich den Fahndern das Bild einer mobilen „Leergutsammelstelle“ - spezialisiert auf Bierflaschen. Da lag der Verdacht auf Konsum von legalen bzw. illegalen Drogen nahe. Da der Speichelvortest in zweierlei Hinsicht reagierte, erfolgte die obligatorische Blutentnahme im nächstgelegenen Krankenhaus.
Den in seiner Heimat in Sachen “Suchtgift“ vorbelasteten Fahrer, erwartet nun wegen der beiden Verkehrsdelikte eine empfindlichen Strafe; auf den Beifahrer - ebenfalls ganz offensichtlich fahruntüchtig - kommt ein Strafverfahren wegen des Überlassens seines Passats an seinen führerscheinlosen „Spezi“ zu.
Mangels Ersatzfahrer musste das Duo - nach Abschluss der polizeilichen Sachbearbeitung - ihren fahrbaren Untersatz bei den Schleierfahndern in Piding abstellen.
Geschwindigkeitskontrolle am 14.12.2017
In der Zeit von 07.10 Uhr - 10.10 Uhr wurde in Piding - B20 in Richtung Freilassing kontrolliert.
Bei einem Durchlauf von 1.290 Fahrzeugen wurden 53 Lenker verwarnt und 6 Lenker angezeigt.
Der Schnellste war hier bei erlaubten 70 km/h mit 102 km/h unterwegs.
In der Zeit von 10.35 Uhr bis 13.05 Uhr wurde in Anger - St 2103 kontrolliert. Bei einem Durchlauf von 489 Fahrzeugen wurden 6 Lenker verwarnt. Der Schnellste war hier bei erlaubten 70 km/h mit 92 km/h unterwegs.
Ein 27-jähriger Freilassinger wurde am 14.12.2017 gegen 23:40 Uhr mit seinem Pkw in der Gewerbegasse einer Verkehrskontrolle unterzogen. Er gab an, dass er nur ein Bier getrunken habe und war mit einem Alkoholtest einverstanden. Der Test ergab jedoch einen Wert von mehr als 0,5Promille. Den 27-Jährigen erwarten nun ein Bußgeld von 500.-Euro und ein einmonatiges Fahrverbot. Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Der Schlüssel wird bei der Polizei verwahrt und kann in nüchternem Zustand wieder von ihm abgeholt werden.
Am Samstagvormittag führte die Polizei von Freilassing im Bereich des Salzburger Platzes in der Zeit von 11:30 Uhr bis 12:00 Uhr Verkehrskontrollen durch. Leider mussten hierbei einige Verkehrsteilnehmer beanstandet werden.
Eine 37-jährige Österreicherin machte gleich zu Beginn den Anfang, indem sie das Rotlicht der Lichtzeichenanlage kurzerhand missachtete. Sie muss nun mit einem empfindlichen Bußgeld, zwei Punkten in Flensburg und einem einmonatigem Fahrverbot rechnen.
Einige Zeit später wurden die Beamten auf einen Kleintransporter aufmerksam. Der Fahrer aus dem Landkreis Rosenheim benutzte sein Mobiltelefon während der Fahrt. Da es sich hierbei um einen „Wiederholungstäter“ handelte, wurde der Bußgeldvorschlag bei ihm verdoppelt. Zur gleichen Zeit musste ein junger Mann aus dem Landkreis Traunstein noch ein Verwarnungsgeld bezahlen, da er seinen Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte.
Aufgrund der Anzahl der Verstöße in dieser kurzen Zeit weist die Polizei daraufhin, dass vermehrt Kontrollen in Freilassing in naher Zukunft durchgeführt werden.
Wie bereits am Samstagvormittag kontrollierten die Beamten der Polizei von Freilassing auch am Samstagabend den Kreuzungsbereich am Salzburger Platz.
Innerhalb von 20 Minuten mussten die Polizisten drei Verkehrsteilnehmer beanstanden, welche über das Rotlicht der Lichtzeichenanlage fuhren. Diese Lenker erwartet nun ein empfindliches Bußgeld. Ein 23-jähriger Lenker aus Österreich hatte zu allem Überfluss noch sein Mobiltelefon in der Hand. Ihn erwartet ein Bußgeld in Höhe von 100,-€.
Am frühen Sonntagmorgen versuchte ein Gast einer örtlichen Diskothek seinen Pkw auf dem dazugehörigen Parkplatz umzuparken.
Laut Augenzeugen bereitete dies dem 30-jährigen Fahrzeuglenker einige Probleme. So soll er nach längerem rangieren nur mit Glück keine anderen Verkehrsteilnehmer geschädigt haben und immer noch in selbiger Parklücke verweilen.
Die auf ihn aufmerksam gewordenen Passanten riefen daraufhin die Polizei.
Der Saaldorfer bemerkte dies und versuchte zu Fuß zu flüchten. Dies gelang nicht, da ihn die Freilassinger Polizeibeamten dank einer guten Personenbeschreibung schnell in der Umgebung aufspüren konnten.
Ein durchgeführter Atemalkoholtest, ergab einen Wert weit über dem Erlaubten.
Der Skoda-Fahrer musste eine Blutentnahme im Krankenhaus über sich ergehen lassen.
Da der Saaldorfer nicht mehr im Besitz einer deutschen Fahrerlaubnis ist, muss er nun auch mit einer Untersagung seiner österreichischen Fahrerlaubnis in Deutschland rechnen.
Am Sonntag, den 17.12.2017 gegen 19:15 Uhr kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Freilassing einen 29-jährigen Mazedonier, der im Landkreis wohnhaft ist. Er zeigte bei der Verkehrskontrolle seine mazedonische Fahrerlaubnis vor. Da er aber bereits seit über 6 Monaten in Deutschland wohnt, hätte er seine Fahrerlaubnis umschreiben lassen müssen. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis.
Anlässlich des „Rave on Snow Festivals“ in Saalbach-Hinterglemm, führte die PI Fahndung Traunstein mit Unterstützung der PI Bad Reichenhall, am 14. und 15.12.2017, jeweils in der Zeit von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr, eine zweitägige Kontrollstelle auf der B21 in Schneizlreuth/Melleck durch. Schwerpunkt der Kontrollaktion war einmal mehr die Betäubungsmittelbekämpfung. An den zwei Tagen kontrollierten die Schleierfahnder ca. 130 Fahrzeuge und 330 Personen - neben acht festgestellten Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, konnten noch Vergehen gegen das Sprengstoff-, Waffen-, Aufenthalts- und Straßenverkehrsgesetz (siehe Bild) festgestellt werden.
Bei einem 20-jährigen deutschen Festivalbesucher fanden die Beamten ein gemischtes Angebot an verbotenen Betäubungsmitteln. In seiner Unterhose hatte der Mann acht Gramm Marihuana, acht Gramm Amphetamin sowie elf XTC- Tabletten versteckt. Nach der Anzeigenaufnahme stand seiner Weiterreise nach Saalbach-Hinterglemm nichts mehr im Weg - allerdings ohne die Drogen.
Am zweiten Tag konnte von den Schleierfahndern deutlicher Marihuanageruch aus der Hose eines 17-jährigen Österreichers wahrgenommen werden. Mit der angekündigten Durchsuchung aber war der junge Mann absolut nicht einverstanden. Nach vielfacher vergeblicher Aufforderung das Marihuana freiwillig herauszugeben, mussten die Beamten schließlich unmittelbaren Zwang anwenden. Letztendlich wurde in seiner Hose eine Kleinmenge Marihuana aufgefunden. Die Durchsuchung seines Pkw brachte jedoch noch weitere verbotene Gegenstände, wie ein Butterfly-Messer, Schlagring und einen Silvesterböller mit fast 50 Gramm Schwarzpulver ans Tageslicht. Zudem lenkte er seinen Pkw unter Drogeneinfluss. Insgesamt war das kein gelungener Start ins Festivalwochenende für den jungen Mann - aufgrund der festgestellten Verstöße, erwartet ihn eine nicht unerhebliche Strafe.
Im Gesamten war die Stimmung bei den kontrollierten Verkehrsteilnehmern äußerst gut und die Mehrheit zeigte auch viel Verständnis für die durchgeführten Kontrollen.
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