Eine Passantin bekam leichte Verletzungen durch eine Rute. In der Salzburger Straße wurde eine Rentnerin umgestoßen. Im Bereich Karlstein/Thumsee waren zwei Pferde entlaufen. Außerdem sorgten auch mehrere Betrunkene für Einsätze.
Eine vergleichsweise positive Bilanz konnte die Polizei Bad Reichenhall am Mittwochabend zum Ende der beiden Nikolaus- und Krampusstage ziehen.
Obwohl größere Zwischenfälle ausblieben, kam es zu einigen Einsätzen für die Polizei.
Gleich zu Beginn der umtriebigen Stunden, am Dienstag gegen 15.00 Uhr, kam eine 29-jährige Frau aus Seekirchen in Österreich zur Polizei. Sie war von einem Krampuss mehrmals mit der Rute gegen das Knie geschlagen worden. Da sie nur zum Einkaufen in der Stadt war und durch die Schläge sichtbar verletzt wurde, konnte der Vorfall nicht mehr als brauchtumsbegleitend gesehen werden und es musste eine Anzeige wegen Körperverletzung aufgenommen werden.
Um 16.00 Uhr wurden dann zwei freilaufende Pferde auf der Staufenstraße in Karlstein gemeldet. Wie sich herausstellte sind die beiden im Freien stehenden Pferde von einer Gruppe Krampusse unabsichtlich aufgeschreckt worden und aus ihrem Gatter entwichen. Voller Furcht und Panik sind die Pferde dann durch Karlstein und über die Schmalschlägerstraße und Garnei bis zum Thumsee gelaufen. Dort konnten sie von der Polizei und dem herbeigerufenen Pferdehalter eingefangen und zurückgebracht werden. Es kam zu keinem Verkehrsunfall oder sonstigen Schäden.
Gegen 17.30 Uhr musste dann auch der Rettungswagen ausrücken. Eine 86-jährige Urlauberin war in der Salzburger Straße umgestoßen worden. Eine Gruppe Buben war vor Krampussen davon gerannt. Einer der Burschen stieß gegen die alte Dame, die dadurch zu Boden fiel. Sie wurde nur leicht verletzt und konnte nach der Untersuchung wieder entlassen werden. Der sich entschuldigende Junge entfernte sich dann jedoch unerkannt. Hinweise zu dem Vorfall und dem Jungen nimmt die Polizei unter Tel. 08651/9700 entgegen.
Um 22.00 Uhr wurde der Polizei ein im Gebüsch liegender junger Mann gemeldet. Wie sich herausstellte, hatte der 16-Jährige deutlich zu viel Alkohol getrunken und musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Am Mittwoch lösten die Ereignisse um das Krampusstreiben einen Notruf um 20.30 Uhr aus. Die Beamten eilten zum Rathausplatz. Wie sich herausstellte war der dort am Boden liegende Mann ebenfalls sinnlos betrunken. Er wurde in Schutzgewahrsam genommen.
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