Die Schleierfahnder fahnden bei einer Frau Marihuana und zahlreiche Ecstasy-Tabletten. Bei der Vernehmung erklärte sie, dass die Tabletten für die Hochzeitsgäste waren.
Am Donnerstag kontrollierten Beamte der PI Fahndung Traunstein eine in Deutschland lebende Kroatin, die mit ihrem Kampfhund im Reisezug EuroCity in Richtung Salzburg unterwegs war.
Da die Dame sehr nervös wirkte, wurde sie u.a. hinsichtlich des Besitzes von Drogen befragt. Ohne Umschweife übergab sie den Zugfahndern daraufhin eine geringe Menge Marihuana, die sich in ihrer Handtasche befand und dachte wohl, die Sache sei damit erledigt. Die Beamten blieben jedoch hartnäckig und setzten die Kontrolle fort. Schließlich gab die 33-Jährige zu, noch „etwas“ zu besitzen und rückte weitere 36 Ecstasy-Tabletten heraus.
Im Zuge der Anzeigenaufnahme äußerte sie, dass sie gerade unterwegs sei, um am nächsten Tag ihren Freund zu heiraten, der derzeit eine langjährige Haftstrafe wegen schweren Raubes in Kroatien absitzt. Die XTC-Tabletten wären für die Gäste der beabsichtigten „Nachhochzeitsfeier“ vorgesehen gewesen.
Nach erfolgter Anzeige wegen zweier Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz konnte die Frau ihre Reise nach Kroatien fortsetzen.
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