Ein in Deutschland studierender Inder hatte sich Zugang zu einem eBay-Konto verschafft und darüber Artikel verkauft. Erwischt werden konnte er über den Internetzugang einer Hochschule in Chemnitz.
Ein 23-jähriger Ebay-Betrüger ging der Polizei Laufen ins Netz. Der indische Staatsangehörige, der an einer Hochschule in Chemnitz studiert, hatte sich Ende 2016 Zugang zu einem eBay-Konto verschafft, dessen Besitzer zwei Jahre vorher verstorben war. Anschließend hatte er Artikel zu äußerst günstigen Preisen per Vorkasse angeboten, die er aber nicht lieferte. Das Bankkonto, auf das die Geschädigten überwiesen hatten, war offensichtlich betrügerisch eröffnet worden. Im Anschluss wurden die Gelder von einem weiteren Täter an Geldausgabeautomaten in Berlin abgehoben. Auf diese Weise entstand ein bisher ermittelter Schaden in Höhe von ca. 3.000 Euro.
Zum Verhängnis wurde dem Studenten, dass er eines seiner Angebote über den Internetanschluss platzierte, der ihm von seiner Schule zur Verfügung gestellt worden war. Aufgrund des Umstandes, dass die Hochschule die Zugangsdaten speicherte, war es der Laufener Polizei gelungen, den Täter in Sachsen auszuforschen.
In die Ermittlungen wurden durch die PI Laufen auch die Kriminalpolizei Chemnitz und das Landeskriminalamt Berlin eingebunden.
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