Der Kran war nicht ganz eingefahren, so dass er auf der B21 in der Autobahnbrücke hängen blieb. Dabei riss es den Kran vom Lkw und mehrere Betonbrocken von der Brücke.
Am Donnerstagvormittag fuhr ein 35-jähriger Unternehmer aus Österreich mit seinem Lkw auf der B21 von Bad Reichenhall in Richtung Grenzübergang. Der Lkw, ein sogenannter Selbstlader, hatte am Heck einen großen Hydraulikkran montiert. Dieser war beim Einfahren in die Autobahnunterführung kurz vor dem Grenzübergang nicht korrekt in der abgesenkten Grundposition. Er war teilweise noch ausgefahren. So reichte die Höhe der Unterführung nicht aus. Beim Einfahren des Lkw in die Unterführung kam es zur Kollision mit der Brücke.
Dabei wurde diese an der betonierten Decke erheblich beschädigt. Betonteile fielen auf die Fahrbahn. Nach ersten Begutachtungen wurde die Brückenstatik aber nicht beeinträchtigt. Der Lkw-Kran wurde durch den Zusammenstoß vom Lkw gerissen und blieb auf der Fahrbahn liegen. Für Bergungs- und Reinigungsarbeiten der Feuerwehr Bad Reichenhall musste die B21 für ca. 2 Stunden gesperrt werden. Insgesamt ist bei dem Unfall Sachschaden von ca. 80.000 Euro entstanden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
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