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Verkehrskontrollen vom 24. bis 30. Juli 2017

Vorm Grenzübergang gab es eine große Buskontrolle bei der u.a. ein Haftbefehl vollstreckt und ein technischer Mangel festgestellt wurden. Mehrere Fahndungserfolge hatten die Schienenfahnder in Freilassing. Eine Gruppe Österreicher geriet gleich zweimal in eine Kontrolle, wobei jedes mal Verstöße entdeckt wurden. Ein Brite zeigte auf der Autobahn einer Fahrerin den Mittelfinger; zu seinem Pech war es eine Polizeibeamtin. Bei zwei Geschwindigkeitskontrollen am Antoniberg gab es wieder starke Überschreitungen der Höchstgeschwindigkeit.

Freilassing


Haftbefehl und Falschdokument bei Zugkontrollen festgestellt


Am Montagvormittag wurde ein deutscher Staatsangehöriger von Schienenfahndern der PI Fahndung Traunstein in einem vollbesetzten Eurocity-Zug nach München kontrolliert.
Das Gespür für die Kontrolle hatte die Fahnder nicht getäuscht, denn bei einer Abfrage im Fahndungscomputer wurde festgestellt, dass gegen den derzeit wohnsitzlosen Mann ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin wegen Betruges vorlag.
Der Haftbefehl wurde erlassen, nachdem der Deutsche die Zahlungen aufgrund einer Geldstrafe bereits nach wenigen Raten einstellte und somit noch ein knapp vierstelliger Geldbetrag bei der Justiz offen war.
Diesen Betrag konnte er auch bei seiner Festnahme nicht beibringen, so dass er die nächsten 64 Tage in einer Justizvollzugsanstalt verbringen muss.

Am Montagabend wurde ein libyscher Staatsangehöriger im Bahnhof Freilassing kontrolliert, als er gerade in einen Zug nach München einsteigen wollte.
Bei der Kontrolle wurde zunächst festgestellt, dass er unerlaubt von Österreich kommend nach Deutschland eingereist war, da er sich nicht vorschriftsmäßig ausweisen konnte. Bei der Durchsuchung seines Reisegepäcks konnte ein totalgefälschter belgischer Personalausweis mit seinem Lichtbild aufgefunden werden. Damit hatte der in Österreich im Asylverfahren befindliche Mann gehofft, ungehindert in Europa reisen zu können, da er erst vor kurzem an der deutschen Grenze zurückgewiesen worden ist. Mit einer Kontrolle am Bahnhof in Freilassing hatte der Libyer aber scheinbar nicht mehr gerechnet, da er das Falschdokument zu diesem Zeitpunkt nicht griffbereit hatte.
Die weitere Sachbearbeitung in diesem Fall übernahm die Bundespolizei in Freilassing.

Mit falschen Papieren auf dem Weg nach Schweden


Um bequem und unauffällig von Italien nach Schweden reisen zu können, hatte sich ein vermutlich nigerianischer Staatsangehöriger kurzerhand mit gefälschten Asylpapieren ausgestattet.

Doch seine Fahrt im Fernreisezug von Rom nach München, wurde bereits auf Höhe des Chiemsees jäh beendet, als nämlich die Zugfahnder der PI Fahndung Traunstein den Mann einer Kontrolle unterzogen. Die doch wohl eher plumpe Fälschung eines italienischen Fremdenpasses, durch Auswechseln des Lichtbildes, fiel dem Fahnder bereits bei der Aushändigung des Dokumentes auf. Auch der zur Untermauerung der Identität zusätzlich übergebene italienische Aufenthaltstitel stellte sich schnell als Totalfälschung heraus.

Mit der Sachlage konfrontiert, gab der Reisende unumwunden zu, die Falschdokumente für 250,- Euro in Rom erworben zu haben. Er wurde daraufhin zur weiteren Sachbearbeitung der Bundespolizei in Rosenheim übergeben.

Betrunkenen 55-jährigen vor Fahrtantritt kontrolliert


Am Samstag Abend gegen 22:15 Uhr kontrollierten Beamte der PI Freilassing in der Zollhäuslstraße einen 55-jährigen Mann aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen als er im Begriff war mit seinem Auto loszufahren. Bei der Kontrolle konnten die Beamten Alkoholgeruch wahrnehmen. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von mehr als 0,5 Promille.

Der Fahrtantritt wurde daraufhin unterbunden. Sichtlich dankbar verzichtete der Mann auf sein Auto und fuhr im Auto seiner Bekannten als Mitfahrer nach Hause.

Mehrere Aufgriffe in Nachtzügen


Bei den durchgeführten Kontrollen in den Nachtzügen von und nach Italien konnten die Beamten der Fahndungsgruppe Schiene am Sonntag Aufgriffe vermelden.

Am Sonntagmorgen kontrollierte eine Streife der PI Fahndung Traunstein im Zugteil aus Rom eine nigerianische Staatsangehörige, die sich mit italienischen Dokumenten ausweisen konnte. Die vorgezeigten Ausweise hätten für die Einreise nach Deutschland ausgereicht. Bei genauer Überprüfung konnte jedoch festgestellt werden, dass sowohl das vorgezeigte italienische Reisedokument als auch der italienische Aufenthaltstitel Totalfälschungen darstellten. Die Nigerianerin ist in Italien im Asylverfahren und verfügte daher nicht über die erforderlichen Ausweise für eine Reise nach München, um dort ihren Freund zu besuchen. Aus diesem Grund besorgte sie sich kurzerhand die Falschdokumente.

Gar keine Ausweisdokumente konnte ein Iraner vorzeigen, der im selben Zug kontrolliert wurde und sich zwischen mehrere rückkehrende Italientouristen gesetzt hatte. Da nützte es ihm auch nichts, dass er seine Kappe tief ins Gesicht gezogen hatte und sich schlafend stellte.

Beide Personen wurden in Rosenheim zur weiteren Sachbearbeitung der Bundespolizei übergeben.

Am Sonntagabend wurde der gleiche Zug bei der Ausreise nach Italien kontrolliert.
Dabei geriet ebenfalls ein Nigerianer in das Visier der Schleierfahnder. Zunächst konnte festgestellt werden, dass sich der Mann seit ca. 1 Monat illegal in Deutschland aufgehalten hat. Bei der Abfrage seiner Personalien im Fahndungscomputer konnte noch ein Haftbefehl des Amtsgericht Esslingen festgestellt werden, da er im Dezember letzten Jahres nicht zu seiner Hauptverhandlung vor Gericht erschien. In der Verhandlung sollte sich der 27-Jährige dafür verantworten, dass er in einem Geschäft mehrere Jeans und T-Shirts mitgenommen hatte, ohne diese an der Kasse zu bezahlen. Nach Eröffnung des Haftbefehls beim zuständigen Ermittlungsrichter wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Teisendorf


Vier junge Österreicher geraten nach Besuch in einem Erlebnispark im Ötztal gleich zweimal in eine bayerische Polizeikontrolle!

Auf der Heimfahrt vom Ötztal nach Wien über das „große deutsche Eck“ mussten vier junge Österreicher im Alter von 27 bis 33 Jahre anlässlich der Grenzkontrolle bei Kiefersfelden jeweils eine Geldstrafe entrichten, da keiner von ihnen die für einen Grenzübertritt notwendigen Dokumente mitführte.

Eine zweite Kontrolle erfolgte wenig später durch die Beamten der PI Fahndung Traunstein auf Höhe der Anschlussstelle Neukirchen. Diese verlief für die vier Erlebnissuchenden noch bitterer.
Die Schleierfahnder mit Sitz in Piding nahmen das Reisegepäck der Insassen genauer unter die Lupe und fanden prompt, in fast allen mitgeführten Koffern und Taschen, kleinere Mengen an Marihuana in verschiedensten Behältnissen.

Da das Rauschgift angeblich allen Insassen zu gleichen Teilen gehörte, müssen sich auch alle strafrechtlich wegen Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten. Das Marihuana wurde sichergestellt. Nach Abschluss aller Maßnahmen und dem damit zwangsläufig verbundenen längeren Aufenthalt bei der Polizei, konnten sie ihre Heimreise in Richtung Wien fortsetzen.

Statt Urlaub ins Gefängnis


Am Samstagvormittag kontrollierte eine Streife der Fahndungsgruppe Schiene der PI Fahndung Traunstein in einem Railjet, kurz vor der Ausreise nach Österreich, einen kroatischen Staatsangehörigen.
Eine Abfrage im Fahndungscomputer ergab, dass der als Werftarbeiter im hohen Norden beschäftigte Mann, von der Staatsanwaltschaft Osnabrück mit einem Haftbefehl gesucht wird, da er Anfang 2016 im Bereich Emsland ein Fahrzeug geführt hatte, obwohl er aufgrund seiner Alkoholisierung nicht mehr dazu in der Lage war und außerdem keinen gültigen Führerschein vorzeigen konnte. Aus diesem Grund sollte er eine Geldstrafe von 1400 Euro bezahlen.
Dies war ihm aber bei der Kontrolle nicht mehr möglich, da er jetzt nach Kroatien in den Urlaub fahren wollte und daher einen Tag vorher sein in Deutschland verdientes Geld an seine Familie überwiesen hatte, damit es dort sicher ankommt und er nicht bestohlen werden kann.
Aus diesem Grund wurde er von der Polizei in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert, um Ersatzweise 70 Tage Haft anzutreten.
Seine verständigte Familie hat ihm aber bereits signalisiert, dass sie ihm das fehlende Geld bringen und ihn dort so schnell wie möglich abholen wird. Somit ist zu hoffen, dass der Kroate doch noch etwas von seinem Urlaub genießen kann.

Piding


Partyfahrt nach München endet in Piding



Schleierfahnder beenden Ausflugsfahrt zu einer Party nach München von vier in Österreich lebenden Nigerianern.

Beamte der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein kontrollierten am Samstag gegen 19:15 Uhr, auf der BAB A 8 in Richtung München einen Pkw mit österreichischer Zulassung.
Der Pkw war mit vier nigerianischen Staatsangehörigen besetzt, die auf dem Weg von Linz zu einer Party nach München waren. Drei der vier Insassen konnten sich ordnungsgemäß mittels Reisepass und erforderlichen Aufenthaltstiteln ausweisen. Der vierte Mann der Partie, ein 46-jähriger in Linz lebender Nigerianer, führte seinen für die Einreise nach Deutschland erforderlichen Reisepass nicht mit sich und konnte auch einen Besitz eines gültigen Passes gegenüber den Beamten nicht nachweisen. Somit war seine Einreise nach Deutschland unerlaubt, da er die Einreisevoraussetzungen nicht erfüllte.

Der 46-Jährige wurde durch die Beamten auf hiesige Dienststelle verbracht und zur Sache vernommen. Der 30-jährige Fahrzeugführer wurde wegen Beihilfe zur illegalen Einreise nach Deutschland angezeigt. Nachdem beide Herren eine aktuelle postalische Anschrift in Österreich nachweisen konnten, wurden diese wieder auf freien Fuß entlassen. Die geselligen „Partygänger“ traten nun ihre Heimreise nach Linz an, da ihnen die Lust zum Feiern reichlich vergangen war.

Zwei Vergehen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis


In der Nacht zum Donnerstag stellten die Streifen PI Fahndung Traunstein bei gleich zwei Fahrzeuglenkern fest, dass sie nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnisse waren.

Im ersten Fall handelte es sich um einen 31-Jährigen, in München wohnhaften Bosnier. Dieser konnte bei der Kontrolle auf der A8, gegenüber den Beamten zwar eine bosnische Fahrerlaubnis vorweisen, jedoch hätte er diese schon längst in eine deutsche Fahrerlaubnis umschreiben lassen müssen. Dieser Umstand, dass seine bosnische Fahrerlaubnis in Deutschland nicht mehr gültig ist, war dem Mann auch bekannt.

Im zweiten Fall fiel am Donnerstag in den frühen Morgenstunden einer Streifenbesatzung der Schleierfahnder ein Pkw mit Salzburger Kennzeichen auf, welcher mit 50 km/h gefährlich langsam auf der Autobahn A8 unterwegs war.
Das Fahrzeug wurde an der TRA Piding-Süd angehalten, wobei der 56-jährige Fahrer gleich zu Beginn der Kontrolle angab, dass ihm bereits vor 6 Jahren in Folge einer Trunkenheitsfahrt die Fahrerlaubnis in Österreich entzogen wurde und er seitdem keine mehr besitzt.

Beide Fahrer wurden wegen eines Vergehens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis zur Anzeige gebracht. Für ihre Weiterfahrt mussten sich Beide um einen Ersatzfahrer bemühen.

=== Deutscher versucht seine Identität zu verschleiern ==
Ein 30-jähriger Deutscher wurde auf der BAB A8 Salzburg - München, an der ehemaligen Rastanlage Piding Nord einer Kontrolle unterzogen, nachdem er als Beifahrer über den Grenzübergang Bad Reichenhall/Autobahn eingereist war. Kurzerhand wies er sich mit dem ausgeliehenen Personalausweis eines Bekannten aus, was den erfahrenen Augen der Fahnder anhand eines Personen - Lichtbildvergleiches jedoch nicht verborgen blieb. Der anschließende Abgleich der Fingerabdrücke brachte sowohl die wahre Identität des Mannes zum Vorschein, als auch den Grund für den Ausweismissbrauch. Er wurde von verschiedenen Staatsanwaltschaften mit drei Fahndungsnotierungen gesucht. Anlässlich der Durchsuchung des Fahrzeuges wurden anschließend noch Substanzen aufgefunden, die nach dem Antidopinggesetz verboten sind. Daraufhin wurde der wohnsitzlose Deutsche vorläufig festgenommen und dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Britischer Urlaubsgast beleidigt Polizeibeamtin auf der Autobahn


Kurz die Nerven verlor ein britischer Urlauber, der zusammen mit seiner Frau und der 2-jährigen Tochter am Samstag auf der Autobahn, auf dem Weg zum Sightseeing nach Berchtesgaden war. Als er kurz vor der Ausfahrt Bad Reichenhall der Meinung war, eine auf dem Weg in die Arbeit fahrende Polizeibeamtin in Zivil hätte ihn zu aggressiv überholt, zeigte er ihr „not gentlemanlike“ mehrmals den Mittelfinger. Die Beamtin sah sich daraufhin genötigt, den Mann gerade auch im Hinblick auf seine kleine Tochter, auf seine Vorbildfunktion hinzuweisen und erstattete Anzeige gegen ihn wegen Beleidigung.
Sichtlich reumütig und „not amused“ konnte der Familienvater nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung im dreistelligen Bereich die Urlaubstour, sicherlich unter dem großen Beifall seiner Familie, fortsetzen.

Bad Reichenhall


Geschwindigkeitskontrolle am 26.07.2017


In der Zeit von 07.30 Uhr bis 12.20 Uhr wurde in Bad Reichenhall - St 2101 in Richtung Bad Reichenhall kontrolliert. Bei einem Durchlauf von 1.154 Fahrzeugen wurden 15 Lenker verwarnt und 1 angezeigt. Der Schnellste bei erlaubten 60 km/h mit 94 km/h unterwegs.

Großangelegte Buskontrollaktion der Pidinger Schleierfahnder


Die Polizeiinspektion Fahndung Traunstein führte vergangene Woche eine schwerpunktmäßige Kontrollstelle auf der BAB A8 kurz vor der Ausreise aus dem Bundesgebiet am ehemaligen Grenzübergang Bad Reichenhall durch (siehe Bilder). Hierbei wurde das Hauptaugenmerk auf Linienbusse gelegt, welche von Deutschland bzw. den Nachbarländern aus in Richtung Balkanstaaten unterwegs waren. Bei den Kontrollen waren neben den ansässigen „Schleierfahndern“ auch Kollegen der Einsatzzüge Traunstein und Rosenheim, der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein, der Bereitschaftspolizei, des Landeskriminalamtes und ein Diensthundeführer anwesend. Als besonderes technisches Hilfsmittel war zudem ein „mobiles Röntgengerät“ vom Zollamt München-Flughafen im Einsatz.

Gleich zu Beginn der Aktion klickten für einen 44-jährigen Ungarn die Handschellen. Gegen den wohnsitzlosen Mann bestand ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Stuttgart wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Da er den fälligen Geldbetrag in dreistelliger Höhe nicht aufbringen konnte, wurde er in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert.

Bei insgesamt vier weiteren Personen wurden aktuelle Fahndungsnotierungen wegen diverser Straftaten festgestellt. Nach Erhebung ihrer aktuellen Anschrift konnten diese Businsassen die Weiterfahrt antreten.


Da auch immer mehr Straftäter die Fernreisebusse nutzen um Diebesgut und Rauschgift außer Landes zu schaffen, wurde das mobile Röntgengerät des Zollamts München-Flughafen zum Durchleuchten von Gepäckstücken hinzugezogen. Die Koffer und Taschen von ca. 400 Businsassen wurden hierbei überprüft, jedoch ohne etwas Verdächtiges festzustellen.
Allerdings schlug der Rauschgiftspürhund gleich bei mehreren Gepäckstücken sowie bei einem Linienbus auf der Fahrt von Westdeutschland nach Mazedonien an. Leider brachten die anschließenden Intensivdurchsuchungen keine Betäubungsmittel zum Vorschein, sodass den betroffenen Insassen die Weiterfahrt gestattet werden konnte.


Bei der Kontrolle eines Linienbusses durch die Verkehrspolizeiinspektion Traunstein wurde ein massiver Ölverlust im Motorraum beanstandet, sodass die Weiterfahrt unterbunden werden musste. Anhand der überprüften „Tachoscheiben“ bzw. des digitalen Kontrollgeräts, wurden fünf Busfahrer als „Raser“ entlarvt. Hier wurden Bußgelder in Höhe von insgesamt 1.270 EURO fällig, zudem müssen zwei der Lenker mit einem Fahrverbot in Deutschland rechnen.

Im Zeitraum von 18:00 bis 01:15 Uhr, wurden 48 Busse und 6 Pkw mit über 1.700 Personen überprüft. Die durch die Kontrollaktion gewonnenen polizeilichen Erkenntnisse machten wieder einmal deutlich, dass sich der grenzüberschreitende Busverkehr auch bei Straftätern und gesuchten Personen zunehmender Beliebtheit erfreut. Auch in Zukunft werden deshalb ähnliche Kontrollaktionen stattfinden.

Bei Kontrolle diverse Rauschgifte aufgefunden


Pidinger Schleierfahnder wurden bei der Kontrolle von zwei niederländischen Staatsangehörigen fündig. Speed, Marihuana und Ecstasy-Tabletten aufgefunden.

Am Freitag kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein auf der B21, Höhe Marzoll, einen Pkw mit niederländischer Zulassung. Das Auto war mit einem jungen niederländischen Pärchen besetzt, dass sich auf der Heimfahrt von einem Rockfestival in Slowenien befand.

Bei der durchgeführten Personendurchsuchung wurden die Fahnder auch schon fündig. Im Geldbeutel des 35-jährigen Fahrzeugführers fanden die Beamten ein klein gefaltetes Briefchen auf. Beim Auseinanderfalten von diesem, offenbarte sich eine kleine Menge „Speed“. Das mitgeführte Reisegepäck wurde nun auch noch unter die „Lupe“ genommen. Die Durchsuchung brachte mehrere Ecstasy-Tabletten und eine geringe Menge Marihuana zum Vorschein.

Sofort gab der 35-jährige Niederländer an, dass ihm die Suchtmittel gehören. Daraufhin wurde der Mann festgenommen und auf hiesige Dienststelle zur weiteren Sachbearbeitung verbracht. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Traunstein, durfte der junge Niederländer nach Benennung einer aktuellen Wohnanschrift seine Heimfahrt fortsetzen. Jedoch wird er bald Post aus Deutschland erhalten und sich wegen der Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.

Geschwindigkeitskontrolle am 28.07.2017


In der Zeit von 19.05 Uhr bis 21.50 Uhr wurde in Bad Reichenhall - St 2101 - Antoniberg in Richtung Bad Reichenhall kontrolliert. Bei einem Durchlauf von 329 Fahrzeugen wurden 65 Lenker verwarnt und 41 angezeigt. Der Schnellste bei erlaubten 60 km/h mit 112 km/h unterwegs. Diesen erwarten nun Punkte in „Flensburg“, ein Fahrverbot und eine empfindliche Geldbuße.

Von 22.15 Uhr bis 01.00 Uhr wurde in Bad Reichenhall - B21 in Richtung Salzburg gemessen. Bei einem Durchlauf von 384 Pkw wurden 20 verwarnt und 10 angezeigt. Hier war der Schnellste bei erlaubten 60 km/h mit 93 km/h unterwegs.

Berchtesgaden


Am Samstag, 29.07.2017, wurde in Zusammenarbeit mit der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt.

Kontrollort: Berchtesgaden, Königsseer Straße (B20), Fahrtrichtung Königssee, zulässige Höchstgeschwindigkeit 50 km/h (von 19.30 - 24.00 Uhr)

Von 995 gemessenen Fahrzeugen mussten 61 verwarnt werden, 3 Fahrzeugführer werden zur Anzeige gebracht. Der schnellste Pkw-Lenker war mit einer Geschwindigkeit von 113 km/h unterwegs, ihn erwartet ein zweimonatiges Fahrverbot, eine hohe Geldstrafe und einige Punkte in der Verkehrssünderdatei.

red/Pressemitteilungen Polizei Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Freilassing, Fahndung Traunstein
Bilder © Polizei Fahndung Traunstein
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