Die Schienenfahnder fanden bei vier Personen Drogen, einer hatte zudem ein gestohlenes Handy dabei. Ein Serbe versuchte mit gefälschten Dokumenten eine Arbeitserlaubnis zu bekommen. Da der Privatflieger eines Architekten streikte, montierte er kurzerhand das Kennzeichen seines alten Pkw an einen anderen um in den Urlaub zu kommen. Ein 29-Jähriger auf Hafturlaub beging gleich mehrere Straftaten. Es gab noch mehrere Geschwindigkeits- und Alkoholkontrollen.
Am 03.07.2017 erreichte die PI Freilassing um 19:20 Uhr ein Hinweis, dass auf der B20 ein betrunkener Mann mit seinem Pkw unterwegs ist. Bei einer Nachschau beim Halter in Freilassing konnte festgestellt werden, dass der Halter selbst unterwegs war. Er war nach eigenen Angaben zuvor in Ainring und nahm dort alkoholische Getränke zu sich. Im Anschluss fuhr der 59-Jährige mit seinem Fiat nach Hause.
Ein bei dem Mann durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,1 Promille. Deshalb wurde im Anschluss noch eine Blutentnahme durchgeführt um einen gerichtsverwertbaren Wert zu erhalten. Den Fahrer erwartet nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr, außerdem wurde ihm die Fahrerlaubnis vorläufig entzogen und der Führerschein sichergestellt.
Die Beamten der Polizeiinspektion Freilassing führten am Dienstagabend Verkehrskontrollen durch. Bei einer zweistündigen Kontrollstelle im Stadtgebiet Freilassing, fiel ein 43-jähriger Österreicher mit Alkoholgeruch auf. Ein freiwilliger Alkoholtest erhärtete den Verdacht der Beamten. Dieser zeigte einen Wert von unter 1,1 Promille.
Bei einer weiteren Kontrolle wurde ein 51-jähriger Fahrzeugführer ebenfalls mit Alkoholgeruch festgestellt. Auch bei ihm mussten die Beamten die Weiterfahrt unterbinden. Der Atemalkoholtest auf der Dienststelle zeigte auch hier einen Wert von unter 1,1 Promille.
Beide Fahrzeugführer erwartet nun eine Geldbuße von 500 Euro, 1 Monat Fahrverbot und Punkte in der Verkehrssünderdatei.
Am Abend des 06.07.2017 kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Freilassing einen 41-jährigen Kroaten, welcher mit seinem Pkw im Stadtgebiet unterwegs war. Bei der Kontrolle händigte der Mann einen Führerschein aus einem Nicht-EU-Land der Klasse B aus. Ermittlungen ergaben, dass der Mann jedoch bereits länger als ein halbes Jahr in der BRD wohnhaft ist und somit seinen Führerschein hätte umschreiben lassen müssen. Deshalb wurde die Weiterfahrt unterbunden und der 41 Jährige wurde wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt.
In den letzten Tagen konnten Schienenfahnder der PI Fahndung Traunstein, bei Personenkontrollen in Zügen, erneut mehrere Aufgriffe im Rauschgiftbereich verzeichnen.
Am Dienstag wurde ein 30-jähriger Deutscher in einem Meridian-Zug in Freilassing kontrolliert, der erst seit kurzem aus Norddeutschland zugezogen ist um hier einen Neustart zu beginnen. Dieser Neustart begann alles andere als gut. Bei dem wegen Drogendelikten polizeibekannten Mann konnte, neben drei Marihuana-Joints, auch eine geringe Menge an Amphetamin sichergestellt werden.
Am nächsten Tag wurde einem 18-jährigen Deutschen sein auffällig nervösen Verhalten am Bahnsteig in Freilassing zum Verhängnis. Hier brauchten die Beamten gar nicht erst zu suchen. Bei der Ankündigung einer Kontrolle, händigte der Arbeiter eine geringe Menge Haschisch freiwillig an die Beamten aus.
Am Donnerstag wurden die Fahrgäste der Regionalbahn Richtung Mühldorf einer Kontrolle unterzogen. Dabei fiel den Beamten ein 19-jähriger Berliner auf, der anfänglich bei der Personenkontrolle noch relativ gelassen war. Bei der anschließenden Durchsuchung seines mitgeführten Seesacks änderte sich seine Gelassenheit jedoch schlagartig. Der Grund war schnell gefunden. Neben einer Kleinmenge Marihuana fanden die Schleierfahnder 234 Tabletten eines Dopingmittels. Die sogenannte „nicht geringe Menge“ nach dem Anti-Doping-Gesetz wurde hierbei um mehr als das 20-fache überschritten.
Alle drei Personen wurde nach erfolgter Anzeigenaufnahme die Weiterfahrt gestattet. In den nächsten Wochen werden sie Post von der Staatsanwaltschaft Traunstein erhalten.
Lediglich mit seiner italienischen Aufenthaltsgestattung konnte sich ein malischer Staatsangehöriger, am vergangenen Montag, gegenüber den „Schienenfahndern“ der PI Fahndung Traunstein im Fernreisezug EN 295, auf der Fahrt von München nach Bologna, ausweisen.
Dies war den Beamten jedoch zu wenig, da dieser einen gültigen Reisepass zum legalen Aufenthalt im Bundesgebiet benötigt hätte. Wie bei der Kontrolle festgestellt werden konnte, hielt sich der Reisende unter den vorgewiesenen Personalien seit September 2014 als Asylbewerber in Deutschland auf und war dann im Mai diesen Jahres nach unbekannt verzogen. Letzteres ist vermutlich auch der Grund, dass der 25-Jährige aktuell von der Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen zur Aufenthaltsermittlung wegen illegaler Einreise, gesucht wird.
Zur genauen Abklärung seiner Identität, wurde in der Folge sein mitgeführtes Reisegepäck durchsucht. Anstatt eines gültigen Reisedokumentes, fanden die Fahnder jedoch in der Geldbörse des Mannes, zwei Marihuana-Tabakjoints und in einem Tabakbeutel insgesamt 4 XTC-Tabletten.
Eine weitere Überraschung erwartete die Beamten, als sie einen hinter der Rückenlehne versteckten Rucksack öffneten. In dem befand sich nämlich zudem ein vor kurzem gestohlenes Handy.
Die Gegenstände wurden sichergestellt und die Person der Ermittlungsgruppe der PI Fahndung Traunstein übergeben. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen konnte der 25-jährige seine Reise fortsetzen. Mit dem Sachverhalt wird sich nun die Staatsanwaltschaft Traunstein beschäftigen.
Geschwindigkeitskontrolle am 03.07.2017
In der Zeit von 08.15 Uhr bis 09.50 Uhr wurde in Schneizlreuth - B21 in Richtung Lofer kontrolliert. Bei einem Durchlauf von 254 Fahrzeugen wurden 2 Lenker verwarnt. Hier war der Schnellste bei erlaubten 50 km/h mit 65 km/h unterwegs.
Am Dienstagabend gegen 20.55 Uhr wurde ein 74-jähriger Marzoller mit seinem Pkw von der Bad Reichenhaller Polizei in der Grenzlandstraße zu einer Verkehrskontrolle angehalten. Hierbei stellten die Polizisten Alkoholgeruch fest. Der durchgeführte Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,1 Promille. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und der Führerschein sichergestellt. Der 74-Jährige wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr bei Staatsanwaltschaft Traunstein angezeigt. Ihm droht eine Geldstrafe und ein längerer Führerscheinentzug.
Eine Aufmerksame Sachbearbeiterin im Ausländeramt Bad Reichenhall verständigte am Donnerstag die Polizeiinspektion Fahndung Traunstein, da ihr Fälschungsmerkmale an einem bulgarischen Personalausweis aufgefallen waren. Der Inhaber des Ausweises meldete sich damit, bereits zwei Wochen zuvor, zur Arbeitsaufnahme in Deutschland an.
Die hinzugezogenen Beamten konnten ihren Anfangsverdacht nur bestätigten, denn bei dem vorgelegten Dokument handelte es sich offensichtlich um eine Totalfälschung. Bei der sofort eingeleiteten Wohnungsnachschau durch die Fahndungsstreife, konnte der vermeintliche Bulgare angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Der gefälschte Ausweis wurde sichergestellt.
Seine wahre Identität konnte der 32-Jährige anhand seines echten serbischen Reisepasses nachweisen.
Der Serbe wurde wegen Urkundenfälschung, mittelbarer Falschbeurkundung und illegalem Aufenthalt nach unerlaubter Einreise zur Anzeige gebracht. Zwar hätte er grundsätzlich legal mit seinem Reisepass nach Deutschland einreisen können, jedoch nicht zum Ziel der Arbeitsaufnahme, wie im vorliegenden Fall.
Nach der Anzeigenaufnahme und Fallsachbearbeitung durch die Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein, wurde gegen den Serben ein Haftantragantrag gestellt.
Am Mittwoch Morgen von 07:15-08:15 Uhr führte die PI Freilassing im Rahmen der Schulweg- und Kindergartensicherung eine Geschwindigkeitskontrolle auf der Gaisbergstraße Ecke Am Reitholz in Fahrtrichtung ortsauswärts mittels Laserpistole durch.
In der einstündigen Messung mussten die Beamten bei geringem Verkehrsaufkommen erfreulicherweise nur 2 Verkehrsteilnehmerinnen beanstanden. Hierbei sprachen die Beamten jeweils eine gebührenpflichtige Verwarnung aus. „Tagesschnellste“ war eine 31-jährige Frau aus Teisendorf. Sie wurde mit 52 km/h anstatt der erlaubten 30 km/h gemessen.
1. Kontrollort: (von 11:15 Uhr bis 13:20 Uhr)
Gemeindebereich Saaldorf-Surheim
Von 530 gemessenen Fahrzeugen wurden 28 Personen gebührenpflichtig verwarnt und 1 Kraftfahrzeuglenker wegen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h angezeigt. 1 Lkw fuhr 124 km/h.
Ein in Frankreich lebender Architekt aus dem Saarland wollte am Samstag zusammen mit seiner Familie im Privatflieger nach Kroatien fliegen. Doch kurz zuvor streikte der Motor des Fliegers, die Familie stieg auf 2 Pkw um. Da der alte betagte Mercedes ML320 des Architekten bereits über eine halbe Million Kilometer auf dem Buckel/Stoßdämpfer hatte, kam er auf die wenig glorreiche Idee, seinen Anfang des Jahres vermeintlich günstig gekauften Mercedes gleichen Modells, welcher noch nicht zugelassen war, mit den Kennzeichen des alten zu bestücken und loszufahren. Kurz vor der Ausreise nach Österreich ereilte den Mann dann das gleich Schicksal von schon so vielen Straftätern vor ihm:
Die Schleierfahnder der PI Fahndung Traunstein bewiesen einmal mehr ihr Gespür und hielten das an sich unscheinbar wirkende Pärchen samt Enkel auf dem Rücksitz an. Was dann folgte, war für das Pärchen starker Tobak. Neben Anzeigen wegen Urkundenfälschung, Pflichtversicherungs- und Steuergesetz musste der von seiner Frau nicht unbedingt mit Lob überhäufte Architekt dann von den Spezialisten erfahren, dass sein günstig erworbener fast unfallfreier ML320 aus insgesamt 4 alten zusammengeschustert wurde. Der Kilometerstand wurde zum besseren Täuschen um gut 200.000 Kilometer zurückgedreht. In der Hoffnung, dass der informierte Händler aus Baden-Baden das vermeintliche Schnäppchen zurücknimmt und hier bei der Polizei abholt, fuhr das nun wirklich urlaubsreife Pärchen mit einem Leihwagen weiter nach Kroatien.
Ihren guten Spürsinn bewiesen die Pidinger Schleierfahnder, als sie am Sonntagnachmittag einen Kleinwagen mit österreichischen Kennzeichen bei Anger aus dem fließenden Verkehr lotsten und überprüften.
Der allein im Fahrzeug sitzende Fahrer, ein 29 Jahre alter Österreicher, wies sich mit einem österreichischen Pass aus. Einen Führerschein konnte er nicht vorzeigen, den hatte er bereits vor ein paar Jahren in Österreich wegen Verkehrsdelikten abgeben müssen.
Stattdessen hatte er die Bescheinigung einer österreichischen Haftanstalt dabei, wonach ihm am Wochenende Familienurlaub genehmigt worden war. Seine kurze Freiheit nutzte er allerdings dazu, um in Linz Kennzeichen von einem abgestellten Fahrzeug zu stehlen und an seinen eigenen, nicht zugelassenen Opel Corsa zu schrauben. Damit unternahm er dann einen Ausflug nach Deutschland. Selbstredend hatte er auch keine Versicherung für das Auto. Wie aus diversen mitgeführten Dokumenten hervorging, beging er in jüngster Vergangenheit bereits mehrfach gleichartige Straftaten in Österreich und Deutschland. Die Beamten der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein fügten den bisherigen Anzeigen noch weitere wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, einem Verstoß gegen die Abgabenordnung und das Pflichtversicherungsgesetz hinzu und stellten das Auto des Österreichers sicher. Anschließend wurde der Mann von einem Verwandten abgeholt und zu seinem Zimmer im Gefängnis gefahren.
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