Durch den Reifen wurde ein Sattelzug relativ stark beschädigt und an einem Geländewagen brach die Frontscheibe.
Am 31.03.17 gegen 21:30 Uhr fuhr ein 45-jähriger Bulgare mit seinem Fahrzeugtransporter auf der B 21 von Lofer kommend in Richtung Schneizlreuth. Kurz vor dem Bodenberg löste sich aufgrund eines technischen Defekts ein Rad vom Anhänger, welches daraufhin gegen das Führerhaus eines entgegenkommenden österreichischen Sattelzuges und im weiteren Verlauf gegen die Windschutzscheibe eines nachfolgenden Geländewagens krachte.
Der Unfallverursacher blieb zwar zunächst an der Unfallstelle stehen, fuhr aber kurze Zeit später weiter in Richtung Bad Reichenhall. Ein couragierter Zeuge nahm sofort die Verfolgung auf, hielt den Flüchtigen in Schneizlreuth an und verständigte die Polizei, welche die Ermittlungen wegen Fahrlässiger Körperverletzung und Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort aufnahm.
Das Führerhaus des Sattelzuges wurde durch den Anprall so stark beschädigt, dass sich der Fahrer eine leichte Kopfverletzung zuzog. Die Zugmaschine war nicht mehr fahrfähig. Auch der Geländewagen konnte seine Fahrt aufgrund der beschädigten Scheibe nicht mehr fortsetzen. Der Sachschaden dürfte sich insgesamt auf etwa 15.000 € belaufen.
Die Staatsanwaltschaft Traunstein ordnete die Beschlagnahme des Führerscheins des Bulgaren an. Nach Beschuldigtenvernehmung wurde er wieder entlassen.
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