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Feuerwehr verhindert beginnenden Dachstuhlbrand in Marzoller Spedition

50.000 Euro Sachschaden - technischer Defekt an der Verkabelung der Elektrik im Dachgeschoss - Rauch dringt im Bereich des Kamins aus der Dachhaut.

Am Montagnachmittag kurz nach 16 Uhr musste ein Großaufgebot von über 100 Einsatzkräften der Feuerwehren und des Roten Kreuzes mit Alarmstufe B4 in die Reichenhaller Straße nach Türk (Marzoll) ausrücken, wo Rauch aus dem Dachstuhl eines Bürogebäudes einer Spedition quoll und Knistern zu hören war. Menschen wurden nicht verletzt, es entstand jedoch hoher Sachschaden. Die Brandfahnder der Kripo Traunstein führen die Ermittlungen zur Ursache und konnten einen technischen Defekt an der Verkabelung der Elektrik im Dachgeschoss ermitteln.

Gegen 16 Uhr hatten mehrere Zeugen ein Feuer bemerkt, das auf dem Dach eines Bürogebäudes einer Spedition im Bad Reichenhaller Stadtteil Marzoll loderte. Gut 100 Helfer der Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Reichenhall, Marzoll, Karlstein, Piding, Ainring, Freilassing und Bayerisch Gmain sowie das Rote Kreuz rückten nach ihrer Alarmierung zu dem Gebäude in der Reichenhaller Straße aus.

Die ersteintreffenden Atemschutzgeräteträger drangen im Innenangriff in das Haus und in das Obergeschoss vor und konnten den Brand unter dem Dach lokalisieren. Ein weiterer Trupp gelang mittels Drehleiter auf das Dach, öffnete die Dachhaut und verhinderte mit dem Löschangriff, dass sich der Brand weiter ausdehnt. Ein Teil der aus dem gesamten Landkreis anrückenden Kräfte konnte nach rund einer halben Stunde wieder abrücken, als sich die Lage entspannte. Menschen wurden nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt. Das Rote Kreuz sicherte den Einsatz mit elf Sanitätern, einem Notarzt und sechs Fahrzeugen ab, darunter auch die Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) der ehrenamtlichen BRK-Bereitschaft Bad Reichenhall und der Einsatzleiter Rettungsdienst.

Nachdem das Feuer gelöscht war, konnten Beamte des Traunsteiner Kriminaldauerdienstes (KDD) mit den ersten Untersuchungen beginnen; zwischenzeitlich wurde die Sachbearbeitung vom zuständigen Fachkommissariat der Kripo übernommen. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befand sich lediglich ein Mensch in dem Bürogebäude der Spedition; der Mann verließ das Haus und blieb unverletzt. Die Brandfahnder der Kripo Traunstein untersuchten am Dienstagvormittag nochmals den Brandort. Sie schätzen den entstandenen Sachschaden auf rund 50.000 Euro und stellten fest, dass das Feuer im Dachgeschoss ausgebrochen war. Die eingehenden Untersuchungen vor Ort ergaben zudem, dass ein technischer Defekt an der Verkabelung der Elektrik im Dachgeschoss zu dem Feuer geführt hatte.

red/Pressemitteilung BRK BGL
Bilder © Leitner BRK BGL
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