In einem Zug fand die Polizei einen Schmuggler mit 28.200 Zigaretten. Eine 44-Jährige hatte drei offene Haftbefehle, die ihre Eltern in Form einer Geldstraße anschließend bezahlten. In Piding erwischten die Schleierfahnder zwei Männer die wegen Einbruchsdelikten gesucht wurden. Ein Drogenpaar war ohne sichtbare Kennzeichen am Fahrzeug unterwegs. Mehrere betrunkene Fahrer wurden gestoppt, unter anderem ein 30-Jähriger im Dirndl.
Beamte der PI Fahndung Traunstein überprüften Mitte Februar im Zug von Salzburg nach München einen armenischen Reisenden in Begleitung seines Sohnes und stellten in dessen Gepäck insgesamt 28.200 unverzollte und unversteuerte Zigaretten fest.
Zunächst fanden die Fahnder bei einer eingehenderen Kontrolle der Person, hinter seinem Sitz zwei Plastiktüten mit insgesamt 14 Stangen Zigaretten verschiedener Marken ohne Steuerzeichen mit armenischen Warnhinweisen. In der Folge fielen den routinierten Beamten zwei Koffer und ein Seesack in der näheren Umgebung des Zugreisenden auf. Da diese Gepäckstücke keinen anderen Personen im Großraumwaggon zugeordnet werden konnten, wurden sie geöffnet. Darin befanden sich noch weitere 127 Zigarettenstangen der gleichen Art, die ebenfalls dem Armenier zugeordnet werden konnten.
Die weiteren Ermittlungen übernahm das Zollfahndungsamt München. Wie sich herausstellte, sollte der Mann die Zigaretten nach Paris bringen und dort gegen ein gewisses Entgelt an zwei „Unbekannte“ übergeben. Darüber hinaus gab er zu, dass er bereits viermal mit jeweils 80 Zigarettenstangen von Eriwan über Wien nach Paris geflogen sei.
Insgesamt beträgt der Steuerschaden ca. 7.000 €.
Der Schmuggler muss nun mit einer empfindlichen Strafe rechnen.
Wie angekündigt überwachte die PI Freilassing verstärkt Verkehrsteilnehmer rund um diverse Faschingsveranstaltungen im Dienstbereich. Bei einer Faschingsveranstaltung in der Zollhäuslstraße konnten die Beamten zwei närrische Verkehrsteilnehmer noch bevor sie mit dem Auto los fuhren vor einer Dummheit bewahren. Beide Narren, ein 49-jähriger Einheimischer und eine 44-Jährige aus dem benachbarten Österreich lagen über dem erlaubten Wert von 0,5 Promille und waren sichtlich erleichtert „nur“ ihren Fahrzeugschlüssel den Beamten überlassen zu müssen. Beide traten dann den Heimweg zu Fuß bzw. mit dem Taxi an.
Am Donnerstagnachmittag kontrollierten Beamte der PIF Traunstein-Schiene in einem EuroCity von München nach Zagreb eine 44-jährige deutsche Altenpflegerin. Bereits bei der Kontrolle fiel auf, dass die Frau sehr nervös war. Der Grund hierfür war auch schnell gefunden, denn eine Abfrage im Fahndungscomputer ergab, dass gegen die kontrollierte Person gleich drei Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Berlin wegen Erschleichen von Leistungen vorlagen.
Eigentlich wollte die Frau nach einem längeren Auslandsaufenthalt ihre Eltern besuchen. Diese holten ihre Tochter auch in Freilassing vom Bahnhof ab und waren überrascht und traurig zugleich, dass sie in Begleitung der Polizei aus dem Zug stieg.
Das Wiedersehen war somit zunächst sehr kurz, da die Tochter zur Dienststelle mitkommen musste und dort auch eine Nacht verbrachte, da nur zwei Haftbefehle durch Bezahlung einer Geldstrafe abgewendet werden konnten und beim dritten Haftbefehl nur der Ermittlungsrichter weiterhelfen konnte.
Ein Happy End zeichnete sich dann am nächsten Tag ab. Die Eltern bezahlten die beiden Haftbefehle und ersparten der Tochter damit insgesamt 212 Tage Gefängnis.
Auch der dritte Haftbefehl wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt, nachdem die Eltern eine entsprechend hohe Kaution hinterlegten.
Alle drei Familienmitglieder waren somit wieder vereint und es ist ihnen zu wünschen, dass der Besuch nicht so aufregend weitergeht, wie er begonnen hat.
Geschwindigkeitskontrolle am 21.02.2017
In der Zeit von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr wurde in Bayerisch Gmain in Richtung Berchtesgaden kontrolliert. Bei einem Durchlauf von 1.643 Fahrzeugen wurden 160 Lenker verwarnt und 2 angezeigt. Der Schnellste war bei erlaubten 50 km/h mit 75 km/h unterwegs.
Am Donnerstagabend kontrollierte die Polizeiinspektion Freilassing in Teisendorf ca. 40 Verkehrsteilnehmer. Von den kontrollierten Fahrzeuglenkern musste lediglich ein 30-jähriger aus Anger die Beamten mit auf die Dienststelle begleiten.
Der mit Dirndl verkleidete Mercedes-Fahrer wies einen Promillewert von über 0,5 Promille auf. Ihn erwartet nun eine Geldbuße von 500 Euro und einen Monat Fahrverbot.
Am Donnerstag um 21.45 Uhr wurde ein 24-jähriger Laufener mit seinem Pkw einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei wurde bei dem Fahrzeugführer deutlicher Alkoholgeruch festgestellt. Ein Atemalkoholtest erbrachte einen Wert über 0,5 Promille. Den jungen Mann erwartet nun eine Geldbuße von mehreren hundert Euro sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
Beamte der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein kontrollierten am Donnerstag einen Pkw mit bulgarischer Zulassung, der auf der A8 in Richtung München unterwegs war.
Bei der Kontrolle der Fahrzeuginsassen stellten die Schleierfahnder fest, dass ein 27-jähriger Rumäne aktuell von der Staatsanwaltschaft aufgrund Diebstahldelikten per Haftbefehl gesucht wurde. Im September 2016 wurde er zu einer Geldstrafe von 530.- Euro verurteilt, ersatzweise zu einer 26-tägigen Haftstrafe. Da der junge Mann die Geldstrafe nicht begleichen konnte, wurde er vor Ort verhaftet und in die nächstgelegene JVA verbracht.
Ein weiterer Mitfahrer stand ebenfalls auf der Fahndungsliste. Der 28-jährige Rumäne wurde wegen diversen Eigentumsdelikten ebenfalls von der Staatsanwaltschaft gesucht. Nachdem der Mann zu den Vorwürfen vernommen wurde und dieser eine ladungsfähige Anschrift benannte, konnte dieser seine Reise fortsetzen.
Am Samstag, 25. Februar 2017, kontrollierten Beamte der Polizei Bad Reichenhall gegen 22:00 Uhr einen Pkw aus dem Landkreis Vöcklabruck. Bei der Kontrolle auf Höhe Staufenbrücke erhärtete sich der Verdacht, dass der österreichische Fahrer unter Alkoholeinfluss steht. Aufgrund dessen wurde ein Alkoholtest durchgeführt. Dieser Ergab einen Wert von knapp 1,5 Promille. Durch die Polizeibeamten wurde sodann eine Blutentnahme angeordnet, welche im Krankenhaus durchgeführt wurde. Der Führerschein und der Fahrzeugschlüssel des Österreichers wurden sichergestellt. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.
Am Samstagvormittag kontrollierten Pidinger Schleierfahnder an der Autobahnrastanlage Piding Süd einen Citroen mit Rosenheimer Kennzeichen. Der Fahrer und Halter, ein 46jähriger Slowake mit deutschem Wohnsitz, wies sich ordnungsgemäß aus und zeigte auch einen slowakischen Führerschein vor. Bei der Überprüfung stellten die Beamten jedoch fest, dass ihm wegen einer Trunkenheitsfahrt seine Fahrerlaubnis entzogen worden war. Der vorgelegte slowakische Führerschein berechtigte ihn nicht zum Führen von Autos. Er wurde angezeigt und musste nach der Sachbearbeitung mit seinen beiden Begleitern abgeholt werden, weil die beiden auch keinen Führerschein hatten.
Am 23.02.17 zwischen 12:30 Uhr und 16:00 Uhr wurde auf der B 21 bei Unterjettenberg eine stationäre Geschwindigkeitskontrolle in Fahrtrichtung Bad Reichenhall durchgeführt. Bei 950 durchfahrenden Fahrzeugen wurden 31 Verstöße festgestellt. Davon waren 28 im Verwarnungsbereich, 3 Fahrzeuglenker wurden angezeigt. Der Schnellste war mit 96 km/h bei erlaubten 70 km/h unterwegs.
Am Freitag, den 24.02.17 gegen 22:45 Uhr wurde über den Polizeinotruf ein betrunkener Pkw-Fahrer mitgeteilt, welcher soeben in Freilassing losgefahren sei. Eine Streife der Polizeiinspektion Freilassing konnte den Pkw Audi Q3 im Gemeindegebiet Saaldorf feststellen und den Fahrer einer Verkehrskontrolle unterziehen. Dabei kam den Beamten sofort starker Alkoholgeruch entgegen. Ein freiwilliger Vortest bestätigte den Verdacht und zeigte einen Wert weit über 1,1 Promille an. Der 33-jährige Saaldorfer musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Sein Führerschein und Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt.
Als dieselben Beamten in der gleichen Nacht gegen 00:45 Uhr zu einem Streit gerufen wurden, stellte sich heraus, dass auch der 33-Jährige wieder beteiligt, jedoch nicht mehr vor Ort war. Er war bereits vor dem Eintreffen der Streife mit seinem Pkw - wie sich herausstellte mit Zweitschlüssel - weggefahren. Der Saaldorfer konnte aber Zuhause angetroffen werden. Ein erneuter Alkoholtest ergab einen ähnlichen Wert wie zuvor, sodass eine zweite Blutentnahme unumgänglich war. Dieses Mal wurde der 33-Jährige nicht nur wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, sondern auch noch wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt, da ihm der Führerschein bereits nach der ersten Alkoholfahrt weggenommen wurde.
Ein vermeintlich nicht zugelassener BMW fiel den Beamten der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein in der Nacht vom Freitag auf Samstag auf der Autobahn A 8 auf Höhe Neukirchen in Fahrtrichtung Salzburg auf, da weder vorne noch hinten Kennzeichen angebracht waren.
Bei der Kontrolle auf Höhe Anger stellte sich heraus, dass der Fahrer, ein junger Mann aus Österreich die Kennzeichen innen, am Armaturenbrett und am Heckfenster liegen hatte, die in der Nacht natürlich nicht zu sehen waren. Es stellte sich heraus, dass mit dem Fahrzeug soweit alles in Ordnung war.
Dagegen war mit dem Fahrer alles andere als alles in Ordnung. Er machte einen sehr abwesenden Eindruck und roch stark nach Marihuana. Eine Durchsuchung ergab in seiner Brusttasche ein Päckchen mit einigen Gramm der Droge. Er gab auch gleich zu, erst vor kurzem einen Joint geraucht zu haben. Zu allem Übel stellte sich noch heraus, dass ihm der Gebrauch seiner österreichischen Fahrerlaubnis für das Bundesgebiet von einer deutschen Behörde versagt worden ist. Der junge Mann wollte eigentlich nur seine Freundin von der Arbeit in einem hiesigen Gastronomiebetrieb abholen.
Stattdessen kam der Freund im Anschluss an die Blutentnahme zusammen mit der Polizei bei der Freundin vorbei, da er sein Fahrzeug selbst nicht mehr führen durfte und die Freundin angeblich einen gültigen Führerschein besaß.
Kaum auf der Dienststelle in Piding angekommen und auf der Suche nach der Fahrberechtigung fanden die Beamten in der Handtasche der Freundin eine kleine Menge Kokain sowie etwas Amphetamin. Zudem gestand auch sie ein, erst vor kurzem etwas konsumiert zu haben. Die Fahrtauglichkeit war also auch nicht mehr gegeben. Da die junge Bosnierin auf Nachfrage noch zugab ein wenig von der Droge in ihrem Appartement zu haben, wurden beide von Beamten dorthin begleitet. Es wurden dann tatsächlich noch Kleinmengen Amphetamin und Marihuana aufgefunden und sichergestellt.
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