Der Fahrer konnte sich mit leichteren Verletzungen selbst aus dem Fahrzeug befreien. An dem Lkw entstand von ein Totalschaden.
Am Sonntagmorgen ist aus bisher unbekannter Ursache ein Milchtransporter von Autobahn A8, auf Höhe der Ortschaft Aufham, nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und umgestürzt. Da anfangs nicht genau klar war, wie schwer der Unfall ist, alarmierte die Leitstelle Traunstein zusammen mit einem Rettungswagen aus Teisendorf auch die Freiwillige Feuerwehr Anger. Beim Eintreffen der Rettungskräfte, konnte sich der Fahrer bereits leichtverletzt aus seinem Führerhaus befreien und wurde nach medizinischer Erstversorgung zur weiteren Behandlung in die Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht. Die Feuerwehr regelte den Verkehr an der Unfallstelle vorbei, die währen des Einsatzes nur einspurig befahrbar war. Zur Bergung des Fahrzeug forderte die Polizei ein Bergeunternehmen an.
Am 05.02.2017 gegen 09:18 Uhr befuhr ein 53jähriger Berufskraftfahrer aus dem Rosenheimer Landkreis mit einem Milch-Sammelfahrzeug die Bundesautobahn A 8 in Fahrtrichtung Salzburg.
Im Gemeindebereich Anger kam er im Auslauf einer längeren Gefällestrecke alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn ab. Auf der angrenzenden Wiese überschlug sich der Lkw und kam schließlich nach ca. 200 Metern auf der Fahrzeugseite zum Liegen. Der Fahrer hatte Glück im Unglück und konnte sich mit Verletzungen leichterer Art, selbst aus dem Führerhaus befreien. Die Besatzung eines verständigten BRK-Fahrzeuges kümmerte sich an der Unfallstelle um den Fahrer. Er wurde vorsorglich in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.
In dem leckgeschlagenen Tank des Lkw befanden sich ca. 14.000 Liter Milch. Die Restmenge wurde in ein bereitgestelltes Ersatzfahrzeug abgepumpt. Während der Bergung des Havaristen mit einem Autokran, musste die Richtungsfahrbahn Salzburg für über zwei Stunden komplett gesperrt werden. Zur Absicherung und Reinigung der Fahrbahn war die Freiwillige Feuerwehr Anger mit mehreren Fahrzeug und 30 Einsatzkräften an der Unfallstelle. Ebenfalls zur Absicherung und Ausleitung waren mehrere Fahrzeuge der Autobahnmeisterei Siegsdorf vor Ort.
An dem Lkw entstand nach ersten Schätzungen Totalschaden in Höhe von ca. 200.000 Euro. Der Schaden an Schutzplanke und Wildschutzzaun beträgt nach ersten Erkenntnissen mindestens 5.000 Euro. Die Unfallaufnahme erfolgte durch eine Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein. Ersten Ermittlungen nach, dürfte eine überhöhte Geschwindigkeit ursächlich gewesen sein. Es wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
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