Bei Piding wurde ein Pkw wegen fehlendem Versicherungsschutz stillgelegt; etwas später passierte dem Abholer das gleiche. Bei einer Drogenkontrolle flog ein Schwarzarbeiter auf. Ein 24-Jähriger gelangte mit Schlagring und Drogen in die Grenzkontrolle auf der A8 und ein 22-Jähriger mit Drogen in die Kontrolle auf der B304. In Freilassing fuhr ein Mann mit Anhänger, aber ohne den nötigen Führerschein. Außerdem gab es noch ein paar betrunkene Fahrer und Geschwindigkeitskontrollen.
In der Nacht auf Dienstag stoppten Beamte der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein einen seit Juli 2016 nicht versicherten Münchner Kleinwagen an der Autobahnanschlussstelle Piding-Süd.
Die fahndungsmäßige Überprüfung des Pkw hatte zuvor ein aktuelles Vollzugshilfeersuchen des zuständigen Kreisverwaltungsreferates zur Entstempelung der amtlichen Kennzeichen ergeben. Nach erfolgter „Zwangsstilllegung“ und Anzeigenaufnahme wegen eines Vergehens nach dem Pflichtversicherungsgesetz, durften die verantwortliche Halterin - eine 31-jährige Ungarin und der Fahrzeugführer ein gleichaltriger ungarischer Landsmann - die Heimreise nach München antreten.
Die ursprüngliche geplante Fahrt nach Ungarn mussten sie jedoch kurzfristig stornieren. Der von den Zulassungsplaketten „befreite“ Peugeot 206 wurde bis zur Vorlage einer gültigen Versicherungsbescheinigung und anschließender Neuzulassung abgestellt.
Bis zum Eintreffen des Ersatzfahrers - der in München organisiert wurde - wartete das Pärchen an der Autobahnrastanlage Piding.
Einige Stunden später, gegen 04.00 Uhr, wurden die Schleierfahnder von den Kollegen der Bundespolizei an der Grenzkontrollstelle Walserberg-Autobahn informiert, dass es bei einem deutschen Pkw eine verkehrsrechtliche Beanstandung wegen fehlendem Versicherungsschutz gibt. Es stellte sich dann tatsächlich heraus, dass es sich bei dem Fahrer des Pkw Renault Espace - ebenfalls mit Münchener Kennzeichen - um den telefonisch verständigten „Abholer“ handelte. Der 34-jährige Chauffeur hatte offensichtlich die Ausfahrt in Piding verpasst, war nach Österreich ausgereist und anschließend in die Kontrolle eines Unterstützungsbeamten der Bayerischen Bereitschaftspolizei geraten. Im konkreten Fall hatte der erwerbslose Deutsche den Pkw im Dezember 2016 käuflich erworben, aber nicht umgemeldet. Dementsprechend wurde auch keine neue Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen.
Wie im ersten Fall wurden die Kennzeichen entstempelt, der Zulassungsschein einbehalten und das Auto zwangsgeparkt. Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen - also mit gehöriger Verspätung - kam es dann aber doch noch zum „Stelldichein“ aller Beteiligten an der Autobahntankstelle Piding. Sicherlich bestand jetzt erheblicher Gesprächsbedarf in Sachen weiterer „Abholaktionen“.
Eine auffallende Nervosität zeigte ein 31-jähriger Bosnier, als er am Donnerstagabend als Insasse eines grenzüberschreitenden Linienbusses von Beamten der PI Fahndung Traunstein in Piding kontrolliert wurde.
Der Grund für seine Nervosität war aber rasch gefunden, nachdem in seiner Jackentasche ein Joint zum Vorschein kam.
Dass er auch einen größeren Bargeldbetrag mitführte, erklärte der Bosnier damit, dass er seit April 2016 im Münchener Raum in einem Privathaushalt als Betreuer für ein pflegebedürftiges Familienmitglied angestellt ist. Der Mann verfügte aber über keinen entsprechenden Aufenthaltstitel und war von der Familie „schwarz“ beschäftigt worden.
Nach der Anzeigenaufnahme musste der Bosnier einen Teil seines Entgeltes als Sicherheit für die zu erwartende Geldstrafe hinterlegen, bevor er seine Heimreise fortsetzen konnte.
Auch auf die Beschäftigungsfamilie kommen noch Anzeigen wegen Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt, der illegalen Beschäftigung und dem Nichtentrichten von Sozialabgaben zu.
In der Zeit von 08.45 Uhr bis 12.55 Uhr wurde in Piding, B20, in Richtung Freilassing kontrolliert. Bei einem Durchlauf von 1.465 Fahrzeugen wurden 67 Lenker verwarnt und 9 Lenker angezeigt. Der Schnellste war bei erlaubten 70 km/h mit 102 km/h unterwegs.
Am 11.01.17, gegen 04:35 Uhr fuhr ein 56-jähriger Bad Reichenhaller mit seinem Pkw Audi TT in der Ludwigstraße an einen Schneehaufen. Weder am Fahrzeug, noch am Schneehaufen konnte ein Sachschaden festgestellt werden. Der Fahrzeugführer war stark alkoholisiert. Bei einem freiwillig durchgeführten Atemalkoholtest wurde ein Wert von über 2 Promille festgestellt. Dem Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.
Am 14.01.2017 um 00:45 Uhr wurde ein 59-jähriger Bad Reichenhaller noch vor Fahrtbeginn einer Verkehrskontrolle unterzogen. Den Beamten gegenüber gab er an, dass er zuvor Alkohol konsumiert hatte. Ein durchgeführter Test ergab einen Wert von über 0,5 Promille Alkohol in der Atemluft. Die Wegfahrt wurde von den Polizeibeamten nicht zugelassen. Eine Fahrt mit diesem Alkoholwert hätte mindestens ein Monat Fahrverbot, vier Punkte in Flensburg und 500 Euro Bußgeld zur Folge gehabt.
Am 12.01.17 gegen 10 Uhr war ein 24-jähriger rumänischer Kraftfahrer mit seinem VW Crafter unterwegs von Italien nach Mattigkofen um dort seine Waren abzuliefern.
Da ihn sein Weg über Deutschland führte, gelangte er in die Einreisekontrollen auf der A8 am Walserberg.
In seinem mitgeführten Rucksack wurde durch Kräfte der bayerischen Bereitschaftspolizei ein Schlagring aufgefunden. Die Bundespolizei, die die Durchsuchung des 24-Jährigen vornahm, fand in seiner Jackentasche eine kleine Menge Speed und eine Ecstasy-Tablette.
Der Rumäne wurde zur PI Fahndung Traunstein verbracht. Nach der Anzeigenaufnahme konnte der Mann seine Reise fortsetzen.
Am 11.01.2017 gegen 23:30 Uhr wurde durch Beamte der Polizei Freilassing in Ainring Ortsteil Adelstetten ein 50-jähriger Ainringer mit seinem Pkw kontrolliert. Es stelllte sich bei einem durchgeführten Atemalkoholtest heraus, dass der Lenker alkoholisiert war. Der Wert lag über der 0,5 Promille-Grenze.
Der Ainringer mit einem Bußgeld einem Punkt im Verkehrsregister und einem Fahrverbot rechnen.
Am 12.01.2016 wurde kurz nach 22.00 Uhr an der Saalbrücke (B304) bei der Einreise ein 22-jähriger Freilassinger mit seinem Pkw kontrolliert. Dabei wurden in seinem Fahrzeug zwei Tütchen mit Marihuana aufgefunden. Es handelte sich dabei um eine Menge von insgesamt etwa 20 Gramm. Der junge Mann wird nun wegen Schmuggel von Cannabis zur Anzeige gebracht. Bei einer nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft durchgeführten Wohnungsdurchsuchung wurde nochmals eine geringe Menge an Betäubungsmitteln aufgefunden. Der Freilassinger wurde nach Sicherstellung des Rauschgifts und einer durchgeführten erkennungsdienstlichen Behandlung auf der Dienststelle wieder entlassen.
Am Samstag Morgen gegen 06.00 Uhr wurde am ehemaligen Grenzübergang Freilassing ein 54-jährige Türke mit Wohnsitz in Österreich von der Bundespolizei kontrolliert. Hierbei wurde festgestellt, dass der Mann für das Anhängergespann nicht die erforderliche Fahrerlaubnis besitzt. Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Die weitere Anzeigenbearbeitung wurde durch die Polizei Freilassing übernommen. Der Mann und sein Sohn (Halter des Gespanns) werden nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis bzw. Ermächtigung zum Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt.
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