In Bischofswiesen gab es eine Geschwindigkeitskontrolle. Zwei alkoholisierte Fahrer mussten gestoppt werden. In Freilassing war ein Mann bei schneebedeckter Fahrbahn mit nur einem Winterreifen unterwegs. Auf der Autobahn wurden wieder mehrere gesuchte Straftäter erwischt. Außerdem hatte ein Mann einen Schlagring und einer ein gefälschtes Visum.
Am Montag, 02.01.2017, wurde in Zusammenarbeit mit der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt.
Kontrollort: Bischofswiesen, B 20, zulässige Höchstgeschwindigkeit 70 km/h (von 08.15 - 13.00 Uhr)
Von 1241 gemessenen Fahrzeugen mussten erfreulicherweise nur 12 Fahrzeuglenker verwarnt werden. Der schnellste Fahrzeugführer war mit einer Geschwindigkeit von 93 km/h unterwegs.
Am Dienstag, gegen 23.40 Uhr, wurde eine 27-jährige Frau aus Piding in Bad Reichenhall zur Kontrolle angehalten. Da an der Kontrollstelle in der Innsbrucker Straße leichter Alkoholgeruch wahrgenommen und der Konsum von einem Bier angegeben wurde, bot der Sachbearbeiter einen Atemalkoholtest an. Sehr zur Überraschung der Pkw-Lenker zeigte dieser einen Wert von 0,38 mg/l an. Auf der Dienststelle hatte die Dame die Gelegenheit einen weiteren, diesmal gerichtsverwertbaren Atemalkoholtest abzugeben. Da dieser auch einen Wert von 0,30 mg/l anzeigte, erwartet sie nun ein Bußgeld in Höhe von 500,- Euro, zwei Punkte in der Verkehrssünderdatei, sowie ein Fahrverbot von 1 Monat.
Am 03.01. gegen 10 Uhr kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Freilassing im Stadtgebiet den Fahrer eines Pkw mit griechischer Zulassung. Bei der Kontrolle fiel den Polizisten auf, dass der 52-jährige Grieche bei winterlichen Witterungsbedingungen lediglich einen Winterreifen und drei Sommerreifen an seinem Hyundai montiert hatte. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und der 52-Jährige wurde angezeigt. Da er keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er die Geldbuße in Form einer Sicherheitsleistung sofort bar bezahlen.
Am 04.01.2017, gegen 03.00 Uhr meldete ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer aus Bad Reichenhall einen in Schlangenlinien fahrenden Pkw aus dem hiesigen Zulassungsbereich. Dieser war die Münchner Allee in Bad Reichenhall in Fahrtrichtung Piding unterwegs. Gegen 03.20 Uhr konnte der Pkw dann im Gemeindegebiet von Piding (Nähe Burger King) von einer Streife der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein festgestellt werden. Da Alkoholgenuss bei der jungen Pkw-Lenkerin nicht auszuschließen war, wurde der Sachverhalt an die Polizeiinspektion Bad Reichenhall übergeben. Ein noch vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert Nahe der 2 Promille. Bei der 29-jährigen Bad Reichenhallerin wurde im Klinikum Bad Reichenhall eine Blutentnahme durchgeführt. Ihr Führerschein wurde noch vor Ort sichergestellt.
Ein mit vier jungen Männern besetzter BMW mit deutschen Ausfuhrkennzeichen erweckte am Dienstagvormittag die Aufmerksamkeit einer Streife der PI Fahndung Traunstein auf der A8 in Fahrtrichtung Salzburg. Das Quartett aus Rumänien hatte den älteren Pkw in Deutschland für den Export gekauft und war damit auf dem Weg in die Heimat. Die Personen waren zuvor in mehreren europäischen Ländern unterwegs, denn das Fahrzeug stammte ursprünglich aus Großbritannien und einer der Mitfahrer wird seit kurzem von einer Justizbehörde in Spanien zur Aufenthaltsermittlung gesucht. Nach Erhebung der notwendigen Daten konnte die Weiterfahrt ohne weitere Beanstandung gestattet werden.
Im Laufe der Nacht wurde ein weiterer Rumäne in seinem BMW 530 kurz vor der österreichischen Grenze angehalten. Die Kontrolle ergab, dass der 26-Jährige von der Staatsanwaltschaft Passau mit Haftbefehl gesucht wird, da der Mann vor 5 Jahren im Stadtgebiet Passau zusammen mit zwei Mittätern bei einem Ladendiebstahl in einem Drogeriemarkt hochwertig Drogerieartikel erbeutet hat. Nach seiner Flucht aus dem Geschäft konnte er durch die örtliche Polizei zusammen mit dem Kaufhausdetektiv in Tatortnähe festgenommen werden. In ihrem Fahrzeug konnte damals noch weiteres Diebesgut sichergestellt werden. 2013 wurde er vom dortigen Amtsgericht zu einer Ersatzfreiheitstrafe von 159 Tagen, ersatzweise 1.600,- Euro verurteilt. Da er der Aufforderung zum Haftantritt nie nachgekommen ist und er aktuell die geforderte Geldstrafe auch nicht bezahlen konnte, wurde er in die nächstgelegene JVA eingeliefert.
Am 06.01.17 gegen 16.30 Uhr wurde auf der A 8 in Fahrtrichtung Salzburg ein rumänisches Pärchen durch Beamte der PI Fahndung Traunstein kontrolliert. Beim Abgleich der Personalien im Fahndungssystem kam heraus, dass gegen den 26-jährigen Fahrer ein Haftbefehl wegen Diebstahls in München besteht.
Da seine hochschwangere Freundin nicht auf ihren Freund für 35 Tage verzichten wollte, kam sie für die offene Geldstrafe von 620,- Euro auf.
Anschließend konnte das Pärchen die Fahrt in Richtung Rumänien fortsetzen.
Am 06.01.2017 gegen 18:00 Uhr kontrollierte eine Streife der PI Fahndung Traunstein einen rumänischen Pkw auf der Autobahn A8 in Fahrtrichtung Salzburg.
Der Fahrer des Pkw, ein 39-jähriger rumänischer Staatsangehöriger, war alleine auf dem Weg von der Schweiz nach Rumänien unterwegs. Da er sich auffällig nervös verhielt, wurde das Auto etwas genauer unter die Lupe genommen. Hierbei konnte im Fahrzeug ein Schlagring aufgefunden werden, dieser wurde durch die Beamten sichergestellt.
Nach der Anzeigenaufnahme wegen eines Vergehens nach dem Waffengesetz und der Bezahlung einer Sicherheitsleistung im dreistelligen Bereich konnte der Rumäne seine Reise in die Heimat fortsetzen.
Mittwochvormittags kontrollierten Beamte der PI Fahndung Traunstein auf der A8 in Fahrtrichtung München an der Ausfahrt Bad Reichenhall einen mazedonischen Linienbus, der von Prizren auf der Fahrt nach Aachen war. Bei der Überprüfung des Reisepasses eines 21-jährigen Kosovaren konnten die geschulten Augen der Fahnder erkennen, dass es sich bei dem darin enthaltenen Visum um eine Totalfälschung handelte. Da der Kosovare somit ohne Visum illegal nach Deutschland einreiste, wurde er festgenommen und schließlich durch die Bundespolizei nach Österreich zurückgeschoben.
In den späten Abendstunden kontrollierten die Beamten einen bulgarischen Pkw, der auf der A8 in Fahrtrichtung Salzburg unterwegs war. Bei einer Überprüfung der Personalien der Fahrzeuginsassen blinkte bei einem der Fahndungscomputer auf. Gegen den 31-jährigen Rumänen besteht aktuell ein Haftbefehl von der Staatsanwaltschaft München wegen Erschleichen von Leistungen.
Da der Mann den ausstehenden Geldbetrag von ca. 2.700 € zunächst nicht aufbringen konnte, musste er die Nacht in der Haftzelle verbringen. Erst am nächsten Morgen konnte der Betrag beglichen und der Mann wieder freigelassen werden.
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