Die Täter gaben der Frau gegenüber an, dass sie das Geld als Lockmittel benötigten.
Einen 5-stelligen Betrag ergaunerten unbekannte Täter bereits Ende August dieses Jahres von einer 94-Jähigen Rentnerin aus Bad Reichenhall.
Nach telefonischer Kontaktaufnahme mit der rüstigen Dame gab der Anrufer an, dass er vom LKA Wiesbaden sei. Im Rahmen von umfangreichen Ermittlungen sei man auch auf die Adresse der Dame aus Bad Reichenhall gestoßen. Zur Täterüberführung würde man die Hilfe der Dame benötigen. Durch geschickte Gesprächsführung gelang es dem Anrufer schließlich, dass die Rentnerin einen hohen Geldbetrag als „Lockmittel“ für die angeblichen „Verbrecher“ zur Verfügung stellte. Das Geld legte sie an einem vorher vereinbarten Ort ab, damit es von einem „Verdeckten Ermittler“ abgeholt werden konnte. Auf telefonische Nachfrage erklärte ihr der falsche Polizeibeamte, dass die Täter in Bad Reichenhall festgenommen werden konnten. Man würde das Geld aber noch als Beweismittel benötigen und sie würde es nach einer Gerichtsverhandlung zurückbekommen.
Da dies aber bis heute nicht der Fall war und auch der angebliche Beamte des LKA nicht mehr erreichbar war, wandte sich die Dame an die hiesige Polizei. Ihr musste mitgeteilt werden, dass sie einer bekannten Betrugsmasche auf den Leim gegangen war. Ihr Geld wird wohl für immer verschwunden bleiben.
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