Badeunfall im Marzoller Freibad – Polizei sucht noch Zeugen
Ein 53-jähriger Reichenhaller hat am Freitagabend einen leblos im Wasser treibenden 13-Jährigen aus dem Kinderbecken des Marzoller Freibads an den Beckenrand gerettet. Zusammen mit weiteren Helfern leistete er Erste Hilfe und schaffte es, dass der Junge schließlich wieder zu atmen anfing. Das Rote Kreuz brachte den Schüler nach notärztlicher Versorgung ins Salzburger Landeskrankenhaus; sein Zustand ist nach wie vor kritisch.
Als die Ersthelfer einen Notruf absetzten, schickte die Leitstelle Traunstein um 17.45 Uhr das Rote Kreuz mit einem Rettungswagen und dem Reichenhaller Notarzt ins Marzoller Freibad. Die Reichenhaller Polizei sucht noch nach Zeugen des Badeunfalls, die Angaben zum Unfallhergang machen können. Insbesondere sind eventuell die Angaben von zwei etwa achtjährigen Kindern von Bedeutung. Die beiden sahen den Jungen im Wasser treiben, konnten ihn aber aus eigener Kraft nicht herausziehen und sprachen deshalb den 53-Jährigen an. Die Kinder, vermutlich ein Junge und ein Mädchen, trugen Taucherbrillen. Sie und weitere Zeugen sollen sich telefonisch unter der Nummer +49 (0) 8651 9700 melden.
Nachtrag:
Der am vergangenen Freitag im Marzoller Schwimmbad aufgefundene 13-jährige Junge befindet sich auf dem Weg der Besserung. Er ist mittlerweile aus dem künstlichen Koma erwacht, ansprechbar, und nach derzeitigem Stand besteht die Hoffnung, dass keine Folgeschäden bleiben.
Ein besonderer Dank gilt allen an der Rettung des Jungen beteiligten Personen.
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