Ein rumänischer Staatsangehöriger hat am Mittwoch Abend neun Kosovaren mit einem VW-Bus in das Bundesgebiet eingeschleust. Der zuständige Ermittlungsrichter hat die Untersuchungshaft angeordnet.
Die Traunsteiner Schleierfahnder haben am Mittwoch den 27.06.12, gegen 17.20 Uhr, einen VW-Bus mit rumänischer Zulassung unmittelbar nach der Einreise auf der Autobahn an der Ausfahrt Piding-Nord angehalten. Neben dem 28-jährigen Fahrer aus Rumänien befanden sich noch drei Männer, zwei Frauen und vier Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren im Fahrzeug. Alle neun Personen stammten aus dem Kosovo und hatten die entsprechende Staatsangehörigkeit.
Die Überprüfung der Kosovaren ergab, dass in ihren Reisepässen kein gültiges Visum für die Einreise nach Deutschland vorhanden war. Zwei Männer im Alter von 23 und 20 Jahren wurden bereits im vergangenen Jahr aus dem Bundesgebiet ausgewiesen. Der rumänische Fahrer hat eingeräumt, gegen Bezahlung die Personen aus Ungarn abzuholen, um sie anschließend nach Deutschland zu fahren.
Das Fachkommissariat Grenze der Kriminalpolizei Traunstein hat die Ermittlungen übernommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein hat der zuständige Ermittlungsrichter Haftbefehle gegen den rumänischen Fahrer und die beiden bereits einmal abgeschobenen Männer erlassen. Die siebenköpfige Familie wurde an die Aufnahmeinrichtung für Asylbewerber in München weitergeleitet.
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