Ein Pkw kam in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Nachtrag: Beide Frauen waren zu einem Ausflug nach Bad Reichenhall unterwegs.
Nach einem schweren Verkehrsunfall kommt es derzeit zu einer Vollsperrung der B 20 zwischen Bayerisch Gmain und Hallthurm. Nach bisherigen Erkenntnissen kam ein Pkw von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Derzeit befreit die Feuerwehr zwei eingeklemmten Personen, von denen eine Person nach jetzigen Kenntnisstand verstorben ist.
Zwei Hubschrauber sind im Einsatz.
Der Unfallhergang ist bislang nicht bekannt.
Am Freitagmittag gegen 11.45 Uhr ist ein Auto am Hallthurmer Berg offenbar bergab in einer Linkskurve nach rechts von der B20 abgekommen, über die Böschung abgestürzt und gegen mehrere Bäume geprallt, wobei sich der Wagen überschlug und auf dem Dach liegen blieb. Die beiden älteren Frauen im Fahrzeug wurden nach erster Einschätzung schwer verletzt; eine Verletzte verstarb noch am Unfallort.
Die Leitstelle Traunstein schickte sofort die Freiwilligen Feuerwehren Bayerisch Gmain, Bischofswiesen und Bad Reichenhall und das Rote Kreuz mit zwei Rettungswagen, drei Notärzten, dem Einsatzleiter Rettungsdienst, dem Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ und dem Salzburger Notarzthubschrauber „Christophorus 6“ zum Unfallort.
Der Berchtesgadener Notarzt konnte nur noch den Tod einer Insassin feststellen; die zweite Frau wurde medizinisch erstversorgt und mit dem Salzburger Hubschrauber abtransportiert. Die Feuerwehr kümmerte sich um die technische Rettung der beiden im Fahrzeug Eingeschlossenen, sicherte den Wagen im Hang per Greifzug und richtete einen Rettungsweg mit Steckleiter und Schleifkorbtrage über den Hang zur Bundesstraße ein, wobei mehrere kleine Bäume entfernt werden mussten. Zufällig anwesende Soldaten der Bundeswehr baten spontan ihre Hilfe an und unterstützten die Einsatzkräfte.
Die B20 war während der Rettungsarbeiten komplett gesperrt. Die Feuerwehr leitete den restlichen Verkehr über den angrenzenden Radweg um, so dass sich der Rückstau in beide Richtungen in Grenzen hielt. Beamte der Reichenhaller Polizei nahmen den genauen Hergang auf. Der Kriseninterventionsdienst (KID) des Roten Kreuzes kümmerte sich um die Angehörigen der Verstorbenen.
Wie die weiteren Ermittlungen ergaben, handelt es sich bei der tödlich verunglückten Autofahrerin um eine 61-jährige Frau aus Bayerisch Gmain und bei der schwer verletzten Beifahrerin um eine 65-jährige Frau aus Gauting bei München.
Die beiden Frauen befanden sich auf einem Kuraufenthalt in Berchtesgaden und machten eine Besuchsfahrt nach Bad Reichenhall.
Da sich die beiden Frauen nicht näher kannten und die schwerverletzte Beifahrerin zudem nicht befragt werden konnte, waren die Personalien der verstorbenen Autofahrerin bis zur Identifizierung durch Angehörige nicht gesichert.
Weiterhin unklar ist die Ursache für das Abkommen von der Fahrbahn.
Ob ein Fahrfehler oder eine Medizinische Ursache zum Unglück führte, müssen nun die kommenden Untersuchungen ergeben.
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