Der Mann hatte sich am Weg zum Thumsee auf den Soleleitungsweg verirrt und wollte danach wieder hinab zur Staatsstraße. Dabei nahm er jedoch den steilen Treppenweg zum Moserwirt.
Ein ungewöhnlicher Unfall ereignete sich am Dienstag gegen 16.30 Uhr in Karlstein.
Ein Soldat hatte zunächst die Polizei verständigt. An der Ortsdurchfahrt Karlstein seien er und seine Kollegen auf einen alten Mann gestoßen, der am Kopf blutete. Der Mann wurde dann vom BRK-Rettungsdienst erstversorgt und ins Krankenhaus eingeliefert. Er hatte eine Kopfplatzwunde.
Wie sich herausstellte, war er mit einem elektrischen Rollstuhl auf dem Soleleitungsweg Richtung Thumsee unterwegs gewesen. Offenbar hatte er jedoch wenden müssen und die Orientierung verloren. Dabei blieb unklar, wie der 90-jährige Reichenhaller auf den Soleleitungsweg gefunden hatte. Schließlich hatte er sich für den schlechtesten Weg zurück zur Straße entschieden. Er wollte über den steilen, Treppen versehenen Steig Richtung „Moserwirt“ abfahren, was jedoch völlig unmöglich war und kam dort zu Sturz. Mit der Kopfverletzung schleppte er sich dann zur Staatsstraße, wo er bei den Soldaten Hilfe fand.
Den Rollstuhl fanden die Polizeibeamten schließlich im Steilgelände umgekippt liegen und brachten ihn zurück ins Stadtgebiet.
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