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Eifrige Blutspender in Bad Reichenhall und Piding

Reichenhaller spendeten 2015 430 Liter Blut und in Piding kamen 91 Konserven zusammen.

Bad Reichenhall


Über 430 Liter Blut haben die eifrigen Blutspender in Bad Reichenhall an zehn Termintagen im vergangenen Jahr gespendet. „Besonders erfreulich für uns Ehrenamtliche der BRK-Bereitschaft waren die 63 Erstspender, die sich wieder für diese wichtige Aufgabe entschieden haben“, berichtet Organisator Edi Schmid. Wenn auch die Vorgabe des Blutspendedienstes aus München mit durchschnittlich 100 Spendern pro Abnahmetag wieder nicht erfüllt werden konnte, so sind doch sechs Prozent der spendefähigen Bewohner zwischen dem 18. und 73 Lebensjahr aus Bad Reichenhall, Bayerisch Gmain und Schneizlreuth zu den Terminen gekommen. Der Durchschnitt im Landkreis liegt bei 7,4 Prozent.

Wie das Zugunglück bei Bad Aibling wieder beweist, sind Blutkonserven für schwerst Kranke und Unfallverletzte lebensrettend wichtig. Mit einer Blutkonserve, können bis zu drei Menschen gerettet werden. Die bayerischen Krankenhäuser brauchen auch ohne dieses schlimme Geschehen täglich mindestens 2.000 Blutkonserven. Jeder Blutspender tut auch was für seine eigene Gesundheit, da sein Blut zahlreichen Untersuchungen unterzogen wird. Zusätzlich können bei engagierten Blutspendern weitere spezielle Blutüberprüfungen vorgenommen werden.

Piding


Beim letzten BRK-Blutspendetermin in Piding waren 97 Spendewillige gekommen, die 91 Blutkonserven für schwerst Kranke und Unfallopfer gegeben hatten. Auch drei Erstspender haben sich zu dieser so wichtigen humanitären Aufgabe bekannt“, freut sich Organisator Edi Schmid.

Schmid: „Die Ehrenamtlichen der BRK-Bereitschaft Bad Reichenhall freuen sich sehr über diesen schönen Erfolg und hoffen, dass auch die nächsten Termine am 4. Mai, am 3. August und am 9. November von den Pidinger Bürgern so fleißig besucht werden!“ Über 160 Liter Blut spendeten die Pidinger Bürger insgesamt im vergangenen Jahr und lagen damit an dritter Stelle in der Landkreis-Statistik.

Mit einer Blutspende haben bis zu drei Patienten wieder eine Chance auf ein weiteres Leben. Statistisch gesehen, sind 80 Prozent der Deutschen mindestens einmal im Leben auf eine Blutspende angewiesen. Dieses Blut muss jedoch zuvor gespendet werden. 2.000 Blutkonserven benötigen die Krankenhäuser Bayerns täglich. Die nächsten Blutspendetermine sind am 23. Februar im BRK-Haus Freilassing und am 25 Februar in der Aula der Grundschule Teisendorf. Der Blutspendedienst des Salzburger Roten Kreuzes kommt am 21. und 22. März wieder nach Berchtesgaden.

red/Pressemitteilungen BRK BGL

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