Der Verursacher meldete sich bei der Polizei und erklärte, dass er zwei Behälter mit einer Grundsubstanz zur Herstellung von Duschbädern und Haarpflegemitteln ausgewaschen hatte.
Am Montagnachmittag teilte ein Anwohner der Bischofswiesener Ache mit, dass der Lettengraben in Bischofswiesen mit Schaumkronen bedeckt sei und bereits tote Fische zu sehen seien.
Über die Einsatzzentrale wurden sofort die Feuerwehren Bischofswiesen und Berchtesgaden verständigt. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich im Bachlauf des Lettengrabens zehn große Schaumkronen (mit einem Volumen von geschätzt jeweils zwei bis vier Kubikmetern) gebildet hatten und der Schaum auf einer Länge von ca. 400 m in die Bischofswiesener Ache gelangte. Insgesamt waren 51 Einsatzkräfte der Feuerwehren Bischofswiesen und Berchtesgaden an den Abscheide- und Säuberungsarbeiten beteiligt.
Der Verursacher der Verschmutzung meldete sich vor Ort bei den Polizeibeamten. Er hatte kurz vor Mittag zwei Behälter ausgewaschen, die noch Reste einer ihm unbekannten Substanz enthielten. Im Laufe der Ermittlungen konnte in Erfahrung gebracht werden, dass es sich bei der Flüssigkeit um Reste einer Grundsubstanz zur Herstellung von Duschbädern und Haarpflegemitteln handelte. Dadurch wurde der pH-Wert des Gewässers so erheblich erhöht, dass der gesamte Fischbestand unterstrom bis zur Einmündung der Bischofswiesener Ache vernichtet wurde. Nach der Einmündung in die Ache wurde die Lauge dann so stark verdünnt, dass keine weitere Umweltgefährdung mehr festzustellen war.
Die Gewässerproben und die entnommenen Fische werden zur weiteren Untersuchung dem Wasserwirtschaftsamt Traunstein zugeleitet.
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