Zahlreiche Personen wurden alkoholisiert oder mit Drogen erwischt. Spitzenwerte hatten zwei Fahrer aus Ainring und Bayerisch Gmain mit 1,5 Promille; ein Mann fuhr sogar betrunken zur Polizei um einen Fundgegenstand abzugeben. Bei Piding wurde ein Bandendieb geschnappt und mehrere Fahrer ohne Fahrerlaubnis. Die Reichenhaller Polizei kontrollierte das Lkw-Verbot am kleinen Walserberg.
Am Montagvormittag führten Beamte der Polizei Bad Reichenhall kurz nach dem Grenzübergang „Kleiner Walserberg“ Lkw-Kontrollen durch. Hierbei wurde ein spezielles Augenmerk auf die Gewichtsbeschränkung gelegt. Der Abschnitt der B21 ist hier für Lkw über 3,5t zulässigen Gesamtgewichts gesperrt. An diesem Vormittag wurden 10 Lkw-Fahrer, meist ortskundige, beanstandet. Fast alle der Lkw-Fahrer gaben an, dass sie den Stau auf der Autobahn umfahren wollten. Jeden der Fahrer erwartet nun ein Bußgeldverfahren mit einem Bußgeld von 75 Euro.
Bei der Kontrolle eines österreichischen Paketfahrers am Montag, der auf der B 21 Richtung Salzburg fuhr, stellten Fahndungsbeamte fest, dass der Fahrer ein für Deutschland gültiges Fahrverbot nicht angetreten hat. Der 42-jährige Berufskraftfahrer hätte im letzten Jahr aufgrund eines Geschwindigkeitsverstoßes seinen Führerschein für ein Monat abgeben müssen. Da er sich darum nicht gekümmert hat, kam er nun in Schwierigkeiten. Seine Fahrt wurde an Ort und Stelle untersagt und er wurde wegen Fahrens trotz Fahrverbot angezeigt. Den Monat Fahrverbot muss er natürlich auch ableisten.
Eine Geschwindigkeitsmessung mittels eines Lasergerätes führten am Mittwoch Beamte der Polizei Bad Reichenhall auf der Staatsstraße 2101 von Bad Reichenhall zum Thumsee durch. Zwischen 08:30 Uhr und 09:30 Uhr mussten lediglich drei Fahrzeugführer verwarnt werden. Zwei wurden mit 75 km/h und einer mit 78 km/h bei erlaubten 60 km/h gemessen. Das Verwarnungsgeld betrug jeweils 20 Euro.
Darüber hinaus mussten am selben Vormittag drei Autofahrer angezeigt werden. Sie telefonierten jeweils mit ihrem Handy als sie an der Polizei vorbeifuhren. Das Aufnehmen des Mobiltelefons während des Führens eines Kraftfahrzeugs zieht einen Bußgeldbescheid und einen Punkt im Verkehrszentralregister nach sich.
Am frühen Samstagmorgen gegen 00.30 Uhr fuhr ein 31-jähriger Inzeller mit seinem Pkw auf der Staatsstraße 2101. Er fuhr als erster Pkw einer Kolonne in nicht zu übersehenden Schlangenlinien von der Kretabrücke in Fahrtrichtung Thumsee. Bei der daraufhin durchgeführten, allgemeinen Verkehrskontrolle der Bad Reichenhaller Polizei war die Ursache des Fahrverhaltens schnell klar. Der Atemalkoholtest war mit knapp 2 Promille deutlich über dem Erlaubten. Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Der Führerschein wurde dem 31-jährigen an Ort und Stelle abgenommen. Ihn erwartet eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr bei der Staatsanwaltschaft Traunstein.
In der Zeit von 19.15 Uhr bis 01.00 Uhr wurde in Bad Reichenhall in beide Fahrtrichtungen kontrolliert. Bei einem Durchlauf von 721 Fahrzeugen wurden 38 Lenker verwarnt und 7 Lenker angezeigt.
Der Schnellste war hier bei erlaubten 60 km/h mit 93 km/h unterwegs.
Anstatt in seinem Heimatland endete die Fahrt eines 45-jährigen Kroaten im Gefängnis. Er wurde am Montagabend auf der A8 bei Piding, auf der er mit seinem Klein-Lkw mit Anhänger unterwegs war, kontrolliert. Bei der Überprüfung der Personalien wurde ein bestehender Haftbefehl festgestellt. Er hat noch knapp 200 Tage wegen schwerem Bandendiebstahl abzusitzen, weshalb er in die nächste Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde.
Bereits seit mehr als zwei Jahren darf ein 35-jähriger Bulgare in Deutschland keinen Pkw führen, da ihm die Fahrerlaubnis für Deutschland aberkannt worden war. Offensichtlich hat ihn das jedoch nicht gestört. Er wurde am Montag an der Rastanlage Bad Reichenhall der BAB A 8 von Beamten der PI Fahndung Traunstein als Führer eines Ford Mondeo kontrolliert. Da bei der Personenüberprüfung die Aberkennung festgestellt wurde, folgte nun eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Da die beiden Mitfahrer ebenfalls keinen Führerschein besitzen, mussten die drei Männer länger auf einen Ersatzfahrer warten.
Am Donnerstag, den 28.01.2016, kurz nach 14.00 Uhr, wurde durch Beamte der Autobahnpolizeistation Siegsdorf ein 21-jähriger Mann aus Ungarn beanstandet, der mit seinem Kleintransporter-Anhänger-Zug zuvor in das Bundesgebiet eingereist war.
Der Ungar war für den Anhängerbetrieb seiner Fahrzeugkombination nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnisklasse.
Der Mann wurde wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und anderer Delikte zur Anzeige gebracht.
Um das anstehende Strafverfahren durchführen zu können, musste er zudem eine entsprechende Kaution in Bargeld hinterlegen.
Die Weiterfahrt mit dem Anhänger wurde ihm untersagt.
Am späten Sonntagabend gegen 23.00 Uhr reiste ein 31-jähriger ungarischer Staatsangehöriger mit seinem gleichaltrigen Landsmann mit einem Pkw über die Autobahn ins Bundesgebiet ein. Bei der dortigen Grenzkontrollstelle wurden beide einer näheren Überprüfung unterzogen.
Da der Fahrer ständig schniefte wurde er hierzu befragt. Daraufhin gab er dem kontrollierenden Bundespolizisten zu verstehen, dass er ca. eine halbe Stunde zuvor eine Einheit „Speed“, auch bekannt als Amphetamin, geschnupft hatte. Bei der daraufhin durchgeführten Durchsuchung des Fahrzeuges wurden letztlich noch gut 5 Gramm dieses Betäubungsmittels sichergestellt.
Der Fahrer musste im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen auch noch eine Blutentnahme über sich ergehen lassen.
Ihn erwartet neben einem Strafverfahren wegen des Besitzes von Amphetamin auch noch ein Bußgeldverfahren wegen Fahren unter Drogeneinfluss. Er muss mit einer empfindlichen Geldstrafe und Fahrverbot für Deutschland rechnen.
Nachdem der „Schnupfen“ soweit auskuriert war, konnten beide ihre Weiterfahrt zu Arbeitsstätte fortsetzen. Allerdings fuhr letztlich der nüchterne Beifahrer weiter.
Die Beamten staunten nicht schlecht, als ein 51-jähriger Freilassinger am späten Montag Vormittag, mit seinem Pkw und einer Alkoholfahne auf die Polizeiinspektion Freilassing kam, um einen Fundgegenstand abzugeben.
Zunächst parkte der Freilassinger im Halteverbot vor der Dienststelle. Als er die Wache betrat, kam den Beamten bereits deutlicher Alkoholgeruch entgegen. Ein Alkoholvortest bestätigte den Verdacht. Der 51-Jährige befand sich jenseits der 1,1 Promille-Grenze. Deshalb musste er sein Fahrzeug stehen und eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Außerdem wurde der Führerschein des Mannes sichergestellt, ihn erwartet eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.
Am 25.01. gegen 22:45 Uhr nahmen die Beamten der Polizeiinspektion Freilassing bei einer Verkehrskontrolle in Freilassing einer 27-jährigen Griechin aus Leogang/Österreich leichten Alkoholgeruch wahr. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht der Beamten. Der Wert lag über 0,5 Promille Die Fahrerin muss mit einem Bußgeld von 500 Euro, einem einmonatigen Fahrverbot und einem Punkt in Flensburg rechnen. Umso ärgerlicher für die junge Frau, dass ihr Beifahrer fahrtüchtig gewesen wäre.
Am 29.11.2016 gegen 23.00 Uhr wurde bei einer Verkehrskontrolle ein 22-jähriger Ainringer angehalten. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der junge Mann vor einigen Tagen Betäubungsmittel konsumierte. Der im Anschluss durchgeführte Drogenschnelltest führte zu einem positiven Ergebnis. Die Anschließende Blutentnahme wurde im Krankenhaus Freilassing durchgeführt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft musste sich der junge Mann noch eine Wohnungsdurchsuchung über sich ergehen lassen. Dort wurde dann eine geringe Menge Rauschgift aufgefunden. Gegen den Ainringer wurde Anzeige wegen Besitz von Betäubungsmittel sowie eine Ordnungswiedrigkeitenanzeige wegen der Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinwirkung erstattet.
Am Mittag des 30.01.2016 wurde eine 59-jährige Freilassingerin, durch die Beamten der PI Freilassing, einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Bei der Kontrolle konnte deutlicher Alkoholgeruch festgestellt werden. Einen freiwillig durchgeführten Atemalkoholtest stimmte die Person zu. Dieser ergab einen Wert von über 1,4 Promille. Die Weiterfahrt wurde ihr unterbunden und der Führerschein sichergestellt. Eine Blutentnahme wurde im Krankenhaus Freilassing durchgeführt. Die Beschuldigte erwartet jetzt eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.
Am 31.01.2016 wurde gegen 03:40 Uhr in der Schmidhäuslstraße in Freilassing ein 46-jähriger Fahrzeugführer eines VW Golf aus Raubling einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei wurde ein leichter Alkoholgeruch festgestellt, welcher auch durch einen durchgeführten Atemalkoholtest bestätigt wurde.
Der Test ergab einen Wert von knapp über 0,6 Promille.
Den Fahrzeugführer erwartet ein Bußgeld von 500 Euro, sowie einen Monat Fahrverbot.
Beamte der Polizeiinspektion Fahndung kontrollierten in der Nacht von Montag auf Dienstag in einem Regionalzug von München nach Salzburg einen 29-jährigen Mann aus Laufen. Da bei der Kontrolle auf Höhe Rückstetten der Verdacht entstand, dass es sich um einen Betäubungsmittelkonsumenten handeln könnte, wurde er durchsucht. Dabei stellte sich heraus, dass die Fahnder das richtige Näschen hatten. Sie fahnden in seiner Hosentasche ca. 10 g Haschisch. Das Rauschgift wurde ihm abgenommen und er wurde wegen einer Straftat nach dem Betäubungsmittelgesetz angezeigt.
Ein 53-jähriger Mann aus Bayerisch Gmain wurde am Dienstagabend im Bereich Leopoldstal (BGL4) von Beamten der Bereitschaftspolizei kontrolliert. Hierbei stellten sie bei dem Berufskraftfahrer Alkoholgeruch fest. Der anschließend durchgeführte Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 1,5 Promille, weshalb der Mann eine Blutentnahme über sich ergehen lassen musste. Seinen Führerschein musste er abgeben. Er muss nun mit einem längeren Entzug der Fahrerlaubnis sowie einer empfindlichen Geldstrafe rechnen.
Am Donnerstag, 28.01.2016, wurde in Zusammenarbeit mit der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt.
Kontrollort: (von 11.30 Uhr bis 13.45 Uhr)
Schönau am Königssee, B 20, erlaubte Geschwindigkeit 70 km/h.
Von 275 gemessenen Fahrzeugen waren vier (1 Anzeige / 3 Verwarnungen) zu schnell unterwegs.
Höchste gemessene Geschwindigkeit 95 km/h.
Kontrollort: (von 14.25 Uhr bis 17.00 Uhr)
Berchtesgaden, Königsseer Straße (B20), erlaubte Geschwindigkeit 50 km/h.
Von 1023 gemessenen Fahrzeugen waren 25 (25 Verwarnungen) zu schnell unterwegs.
Höchste gemessene Geschwindigkeit 73 km/h.
Am 30.01.2016, Vormittags, wurde ein 69-jähriger Ainringer, durch eine Streife der PI Freilassing, einer allgemeinen Verkehrskontrolle in Ainring/Mitterfelden unterzogen. Da die beiden Beamten deutlichen Alkoholgeruch wahrnahmen, wurde dem Fahrer ein freiwilliger Atemalkoholtest angeboten. Der durchgeführte Atemalkoholtest vor Ort ergab einen Wert von fast 1,5 Promille. Dies liegt im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit. Bei dem Mann wurde daraufhin eine Blutentnahme im Krankenhaus Freilassing durchgeführt. Der Führerschein des Beschuldigten wurde sichergestellt; ihn erwartet nun eine Anzeige wegen eines Vergehens der Trunkenheit im Verkehr nach dem Strafgesetzbuch.
| ← | April 2026 | → | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
| 30 | 31 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 |
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 | 1 | 2 | 3 |