22-Jähriger kracht mit VW-Bus am Stauende in das Heck des VW-Touran einer 53-jährigen Frau.
Am Mittwochabend gegen 19.20 Uhr hat sich auf der A8 in Fahrtrichtung München kurz vor Kilometer 115 am Zellberg ein schwerer Auffahrunfall ereignet, bei dem ein 50-jähriger Mann schwer verletzt wurde. Ein 22-Jähriger aus dem Landkreis Weilheim war am Stauende mit einem VW-Bus in das Heck eines VW-Touran einer 53-jährigen Frau aus dem Landkreis Rosenheim gekracht, wobei sein Beifahrer schwere Kopfverletzungen erlitt; drei weitere Beteiligte wurden leicht verletzt.
Am Angerer Berg hatte sich in Fahrtrichtung München ein Stau gebildet, da dort ein defekter Sattelzug liegengeblieben war und geborgen werden musste. In weiterer Folge bildete sich ein Stau, vor dem auch im Verkehrsleitsystem gewarnt wurde. Eine 53-jährige Frau aus dem Landkreis Rosenheim konnte ihren VW-Touran, in dem sich auch ihre Tochter befand, rechtzeitig auf der linken Spur des Stauendes anhalten. Ein nachfolgender 22-jähriger Mann aus dem Landkreis Weilheim konnte seinen mit zwei weiteren Insassen besetzten VW-Bus nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf den Touran der 53-Jährigen auf.
Hierbei wurden der 50-jährige Beifahrer im VW-Bus nach erster Einschätzung schwer, der 22-jährige VW-Bus-Fahrer und eine Mitfahrerin im VW-Bus sowie die Beifahrerin im Touran leicht verletzt. Die Leitstelle Traunstein schickte das Rote Kreuz mit zwei Rettungswagen und zwei Notärzten aus Bad Reichenhall, Teisendorf und Siegsdorf los, wobei in den ersten Notrufen nicht klar war, in welcher Fahrtrichtung und auf welcher Höhe sich der Unfall ereignet hatte. Die Einsatzkräfte fanden die Unfallstelle dann in Fahrtrichtung München am Zellberg kurz vor Kilometer 115. Der schwer Verletzte wurde nach notärztlicher Erstversorgung ins Salzburger Landeskrankenhaus eingeliefert. Einer der drei leicht Verletzten wurde mit einem zweiten Rettungswagen ins Klinikum Traunstein gebracht.
Zwei Fahrzeugbesatzungen der Autobahnmeisterei sicherten die Unfallstelle ab und reinigten die Fahrbahn von Splittern und Trümmern. Zwei Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein nahmen den genauen Hergang auf und sicherten ebenfalls die Unfallstelle ab. Den Gesamtschaden an den beiden VW und den Autobahneinrichtungen schätzt die Polizei auf rund 30.000 Euro. Für die Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge durch ein örtliches Abschleppunternehmen musste die Autobahn mehrmals kurzzeitig gesperrt werden; der unfallbedingte Rückstau hielt sich aber in Grenzen, da die rechte Fahrspur die meiste Zeit offen blieb und passiert werden konnte.
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