Vorfahrtsunfall an der Einmündung der Staatsstraße 2103 – 100 Meter entfernt weiterer Auffahrunfall – lange Staus im dichten Feierabendverkehr.
Am Montagabend gegen 17.45 und 18.20 Uhr haben sich auf der B20 bei Piding im dichten Feierabendverkehr kurz hintereinander zwei Verkehrsunfälle mit insgesamt drei leicht Verletzten und sieben beteiligten Autos ereignet. Zunächst wollte ein 81-Jähriger aus Hausham mit seinem Renault Laguna von der Staatsstraße 2103 aus Urwies kommend nach links auf die B20 in Richtung Kreisverkehr einfahren. Dabei übersah er den von rechts kommenden VW-Golf eines 72-jährigen Mannes aus Marktschellenberg; der VW stieß frontal in die rechte Fahrzeugseite des Renault. Eine Rettungswagen-Besatzung des Fridolfinger Roten Kreuzes kam zufällig an der Unfallstelle vorbei und übernahm die Erstversorgung; zusätzlich schickte die Leitstelle Traunstein einen weiteren Rettungswagen des Reichenhaller Roten Kreuzes los. Die Beifahrerin im Renault wurde leicht verletzt, die internistisch erkrankte 72-jährige Beifahrerin im VW wurde vom Roten Kreuz zur weiteren Behandlung in die Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro.
Während der Unfallaufnahme durch die Reichenhaller Polizei meldete ein vorbeifahrender Lkw-Fahrer, dass sich nur 100 Meter entfernt in Richtung Bad Reichenhall ein Auffahrunfall mit fünf beteiligten Autos ereignet hat. Im dichten Kolonnenverkehr war eine 21-jährige Frau aus Nußdorf am Inn aus Unachtsamkeit mit ihren Opel auf den vor ihr fahrenden Mercedes einer 68-jährigen Pidingerin aufgefahren. Die drei nachfolgenden Autos, ein Peugeot und zwei VW hatten zu wenig Sicherheitsabstand und fuhren ebenfalls jeweils auf. Eine 21-Jährige aus Obertauern im Peugeot wurde leicht verletzt und musste vom Roten Kreuz in die Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht werden. Drei der fünf Autos waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 30.000 Euro. Eines der beteiligten Autos rauchte zu Beginn relativ stark, weshalb die Einsatzkräfte von einem beginnenden Motorbrand ausgingen und schon die Feuerwehr nachfordern wollten; der Rauch legte sich aber rasch und stammte vermutlich nur von den ausgelösten Airbags.
Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten kam es für zwei Stunden zu erheblichen Behinderungen und zeitweisen Sperrungen. Beamte der Bundespolizei unterstützten ihre Kollegen der Landespolizei bei der Absicherung der Unfallstellen und Verkehrsregelung.
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