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25 Flüchtlinge und drei Schleuser nach großer Fahndung festgenommen

Am 15.06.2015 nahmen Beamte der Traunsteiner Schleierfahnder und der Polizeiinspektion Bad Reichenhall drei Schleuser und insgesamt 25 Flüchtlinge fest. Einem Schleuserfahrzeug und einem Tatverdächtigen gelang zunächst die Flucht. Im Rahmen der groß angelegten Fahndung konnten sowohl der Pkw, als auch der zu Fuß Geflüchtete aufgegriffen und festgenommen werden. Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Traunstein.

Am frühen Montagmorgen waren einer Streife der Schleierfahndung Traunstein gegen 04:30 Uhr im Ortsgebiet von Bad Reichenhall drei Vans mit deutscher Zulassung aufgefallen, die in knappen Abstand hintereinander fuhren und offensichtlich mit etlichen Personen voll besetzt waren. Bei der Anhaltung der Kleinbusse fuhr eines der Fahrzeuge einfach weiter. Aus einem zweiten Van stieg der Fahrer aus und flüchtete zu Fuß. Der Lenker des dritten Pkw, ein 41-jähriger, aus Rumänien stammender Mann, konnte noch an Ort und Stelle vorläufig festgenommen werden.

Der Grund für die Flucht der beiden anderen Fahrer wurde schließlich schnell festgestellt. Bei den Passagieren der Vans handelte es sich ausnahmslos um Flüchtlinge die ohne gültigen Aufenthaltstitel nach Deutschland verbracht worden waren. Insgesamt wurden 25 Personen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak im Alter zwischen 18 und 50 Jahren durch die Tatverdächtigen eingeschleust.

Während der eingeleiteten Fahndung konnte gegen 05:00 Uhr zunächst der flüchtige Van im Leopoldstal (BGL4) im Gemeindebereich von Bayerisch Gmain festgestellt und angehalten werden. Der Fahrer, ein 32-jähriger Rumäne wurde festgenommen. Gegen 05:30 Uhr klickten dann die Handschellen erneut. Auch der zweite Flüchtige, ein 34-jähriger, ebenfalls aus Rumänien stammender Mann, wurde im Gemeindebereich von Piding von einer Streife der Polizeiinspektion Bad Reichenhall festgenommen.

Die drei Tatverdächtigen wurden zur Dienststelle der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein verbracht und später der Kriminalpolizei Traunstein zur weiteren Sachbearbeitung übergeben. Das zuständige Fachkommissariat übernahm die Ermittlungen wegen Verdachts des Einschleusens. Die Schleuser wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein noch am Montag dem Haftrichter vorgeführt, der gegen alle Haftbefehle erließ.

red/Pressemitteilung Polizei Oberbayern Süd

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